Nostos and Kleos in the Iliad and Odyssey, respectively

Pyrrhic Victories

The thematic ties between kleos (fame) and nostos (return) within the Odyssey starkly differentiate the character of Odysseus from his Achaean comrades, Achilles and Agamemnon. To begin with, all three characters are involved in the events of both Homeric epics, which each have its own thematic interpretation of kleos and nostos. This means that a different light is shed on the individual glory and return of these characters when they appear in each story. Before the specific glories and returns of these three Greeks can be compared and contrasted, the very Homeric ideas of heroic glory and the return home need to be analyzed first.

An epic poem set in the final year of the historically groundbreaking Trojan War, the Iliad asks and answers many questions concerning the nature of the men that fight in war. The actual story of the poem focuses on the rage of Achilles at…

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The Mask of Agamemnon

Waterblogged

480px-MaskOfAgamemnon.jpg The Mask of Agamemnon. Photo by: Xuan Che [CC BY 2.0] via Wikipedia In the Archeological Museum in Athens there’s a golden funeral mask that was found by Heinrich Schliemann in 1876 when he was excavating Mycenae. It goes by the name of the mask of Agamemnon. Needless to say, it’s probably not the mask of Agamemnon but I, like Schliemann, find the idea that it depicts Agamemnon, rather than somebody we never heard of, much more interesting… and easier to remember. 🙂

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ART OF MEDIEVAL INDIA – The temples with pyramidal roof — ArS Artistic Adventure of Mankind

Zitat

Parallel to the temples with shikhara and the architectural types developed in the North of India in the South a series of temples with pyramidal roof were developed during the same period whose process of evolution is analogous to that of the temples with a curvilinear roof but which presented even more numerous variants. We must […]

über ART OF MEDIEVAL INDIA – The temples with pyramidal roof — ArS Artistic Adventure of Mankind

Der Löwe von Mykene

Modell der Ruinen von Mykene, Foto Qwqchri

Vom 16. bis zum 13. Jhd. v. Chr. war Mykene zugleich ein Königspalast, eine Festung und auch die Hauptstadt der Region Argolis. Dieses Machtzentrum der mykenischen Könige liegt auf einem erhöht liegende Taleineinschnitt zwischen zwei Bergen, am Rande der Ebene von Argos. Berühmt wurde die Bergfestung durch Bauwerke wie dem Schatzhaus des Artreus und dem Löwentor, dem Hauptzugang zur Anlage. Seit ihrer Entdeckung waren Forscher und auch Künstler von der Darstellung der beiden Löwen auf einer trapezförmigen Steinplatte fasziniert.

Richard Ridley Farrer,1882, The Lions Gate at Mycenae

Dieses Tor wird von vier monolithischen Blöcken umschlossen, die ohne Mörtel zu- sammengesetzt wurden und damit eine nahezu quadratische Öffnung umschließen. Verschlossen wurde die Öffnung mit einem Holztor das mit einer Bronzeauflage ver- stärkt war: Über der Öffnung ist ein trapezförmige Relief in das Zyklopenmauerwerk integriert, auf dem zwei spiegelsymmetrisch angeordnete Löwen dargestellt sind, die sich einer Säule zuwenden. Seit seiner Entdeckung fielen aber die Interpretationen und kunsthistorischen Beurteilungen des Reliefblocks sehr unterschiedlich aus. Sie reich- en von einer vermuteten Nähe zum Mithraskult, bis zur Verbindung zu Apollon Agyieus, dem klassisch-antiken Wächtergott. Diese Ratlosigkeit bei der Beurteilung be- schrieb der Althostoriker Ernst Curtius im Jahr 1852:.`.. das älteste Denkmal euro- päischer Skulptur ist in seinem Stile … so fremdartig, dass nichts an ihm griechisch genannt werden kann als das Material und der Boden, auf dem es steht.´

Gate of the Lions at Mycenae, Edward Dodwell

Seine Beschreibung bringt die schwierige Einordnung des Löwenmotives, das scheinbar zwischen den mediterranen und den orientalischen Kulturen beheimatet ist auf den Punkt. Es ist insoweit eine Besonderheit, da es sich bislang um das einzige erhaltene Monument der bronzezeitlichen Ägäis mit einem Bildschmuck handelt. Archäologische Funde und vor allem detailreiche Schilderung literarischer Überlieferungen stützen hier Vermutungen für ein Bild des Löwen den es in der Zeit der archaischen Epoche Griechenlands noch gegeben hat. Seiner Bedeutung entsprechend, fand das Monument bereits bei den Geschichtschreibern des klass-ischen Altertums seine Beachtung. Pausanias und mehrere andere erwähnten es deshalb in ihren Schriften.

Mahes aus Bronze aus der 26. Dynastie (660–525),Foto, A,Ocram

Wie der Adler, so hat auch der Löwe aber auch einen engen Bezug zur Sonne. Schon optisch verkörpert er dies durch sein sandfarbenes Fell, wie durch seine strahlenartige Mähne. Im alten Ägypten verkörperte er mit der Sonnenscheibe auf dem Kopf den Gott Mahes. Diese Sonnensymbolik nutzte auch der Mithraskult, wo der Löwe die Sonne selbst darstellt. Damit verkörperte er ähnlich wie im Buddhismus die Weisheit und die Reinheit des Geistes. Geist und Stärke waren also zwei Wesensmerkmale des Löwen, die die Herrscher seit der Frühgeschichte auf sich selbst übertrugen. Da dem Löwen eine magische Kraft zugesprochen wurde, wurde er auch als Wächterfigur zur Abwehr von Feinden, wie auch Dämonen gerne benutzt und bewachte als steinerne Figur Tempel und Throne.

Komainu, Wächterfigur vor buddhistichem Tempel in Kyoto, Typ, Foto 663highland

Die Rolle des Wächters in Gestalt eines Sternes spielte auch der Stern Regulus aus dem Sternbild des Löwen bereits im 3. Jtsd. v. Chr. In dieser Zeit wurden in Persien 4 Sterne als Himmelstiere, oder auch als himmlische Wächersterne identifiziert. Alde- baran, oder auch Tascheter, wurde dem Osten zugeordnet und stand hier für den Früh- lingsbeginn. Regulus, auch Venant, wurde dem Süden und damit auch der Sommer- sonnenwende zugeordnet. Antares, oder auch Satevis, stand für den Westen und den Herbstbeginn und Fomalhaut,Haftorang, stand für den Wächter des Nordens und damit zugleich für die Wintersonnenwende. Während im alten Ägypten sie dann als Horus- söhne verehrt wurden, wurden die 4 Sterne um 600 v. Chr. in Babylon als Himmelsg- enien verehrt und später auch in ganz anderer Form in die Tora aufgenommen. Dort sieht Ezechiel den Thron Gottes dann von viergesichtigen Engeln eingerahmt. Dass dieses Bild der vier auch in unsrer Kultur noch nicht verschwunden ist, zeigen die vier Evan- gelien die in der katholischen Kirche durch die Gestalten Adler Löwe, Stier und den Mensch selbst symbolisiert werden. In Mykene wurde diese Jahrtausende alte Symbolik gleich doppelt in das Baukonzept integriert, um so die Zyklopenmauern mit der kraft-strotzenden Stärke des Löwen zu verbinden.

Ausrichtung des Löwentores

Mykene und der Löwe, Aufsteig über den Horizont im Osten

Das Sternbild des Löwen brachte dies auch während der Blütezeit Mykenes zum Ausdruck, denn es stieg bis zum Himmelspol auf und auf diesen Zenit des Löwen zielte auch das Löwentor der Burg. War der Löwe mit seinem Kopf dort angelangt, stand er so am Himmel, wie er auf dem trapezförmigen Relief abgebildet wurde. Er war somit die mächtigste Schutzgestalt am Himmel. Damit kann die mittig liegende Säule auch als de tragende Stütze des Firmaments interpretiert werden und hat damit eine ähnliche Symbolik wie de ägyptische Djed-Pfeiler der für die immerwährende Stabilität stand. In dieser Rolle sahen sich auch Könige von Mykene. So wie Agamemnon, den der Dramatiker Aischylos als den Löwen beschrieb. Damit spielte er auch auf die Abstamm-ungslegende an, denn Agamemnon stammte von Rhea und Kronos aus dem Ge- schlecht der Tantaliden ab. Bereits hier tauchte der Löwe als heiliges Tier der Rhea auf.

 

Bilder: Wikipedia / Modell der Ruinen, Foto Qwqchri, CC BY-SA 3.0 / Richard Ridley Farrer,1882, The Lions Gate at Mycenae / Gate of the Lions at Mycenae, Edward Dodwell – Edward Dodwell: Views in Greece, London 1821/ Mahes aus Bronze aus der 26. Dynastie (660–525), im Naturhistorischen Museum Wien, Foto, A,Ocram / Komainu, Wächterfigur vor buddhistichem Tempel, Agyō/chinesischer Typ, Foto 663highland / Simulation, Stellarium