Das Steinzeithaus

Am Nachmittag des 9. August 2017 war es nun soweit: Wir konnten bei herrlichem Sommerwetter gemeinsam mit den Zimmerleuten um Markus Loges und Claus Amarell und über 50 Gästen das Richtfest für das Rössen-Haus feiern! Mittlerweile ist es schon von weither zu sehen und beeindruckt nicht nur durch seine Größe. Bis kurz vor Beginn des […]

über Richtfest Rössen-Haus — Zeiteninsel-Blog

Wälle im Altai Gebirge

Giant ramparts guarded Altai Mountains against attack from the north, says leading archaeologist Professor Andrey Borodovsky. The wall complex – now almost hidden to the naked eye – is believed to date from a long era that also saw such constructions as the Great Wall of China and Hadrian’s Wall. Read more Section: News History…

über Discovered: The Great Wall of Siberia Dating to 1st millennium BC — Chauvet unlocked

Sonne über dem Hohenneuffen

Hallo ihr Lieben! ♥ Mein letztes Posting ist etwas länger her, da im Moment bei mir sehr viel los ist. Mein Schwesterchen hatte letztes Wochenende, wie schon erwähnt, ihre grandiose Hochzeitsfeier. Ich werde euch später ausführlich darüber berichten. Zudem sind eine andere Schwester von mir, mit ihrer Familie und meine Tante, von weit her gereist. Sie alle wollen verständlicherweise für […]

über Burg Hohenneuffen // und eine grandiose Aussicht — Frau Zuckerbrötchen

Bronnweiler und die Friedenslinde

Friedenslinde in Bronnweiler

Die Zeit wo die linde als heiliger Baum betrachtet wurde war längst vorüber, als sie im Gedicht `Der Lindenbaum´ von Wilhelm Müller eine literarische Würdigung bekam. Doch viel bekannter als diese literarische Vorlage ist die Vertonung von Franz Schubert, der mit dem Text das Kunstlied `Am Brunnen vor dem Tore geschaffen hat. Das Motiv der Linde und das des Brunnens führt uns zum kleinen Ort Bronnweiler, der ungefähr 10km westlich von Reutlingen liegt. Die frühere Schreibweise Brunnweiler erinnerte noch an die Quellen die sich auf der Gemarkung zur Wiesaz vereinigten. Auf einer Anhöhe nordöstlich des Ortes, in Sichtweite der Berge Käpfle und Söffelberg steht eine der zahlreichen Friedens-linden, die einst in Deutschland gepflanzt wurden. Die von Bronnweiler wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg gepflanzt und blickt mittlerweile auf das stolze Alter von 145 Jahren zurück.

Bildtafel aus Heilige Linde. Wallfahrtsort Święta Lipka,

Bei Slawen und Germanen galt die Linde noch als ein heiliger Baum. Aus dem slawischen Kulturkreis ist noch die Lindengöttin `Libussa´, bekannt deren Name heute noch im Wort liba, die Linde, erscheint. Dort wurde sie auch als Rechtssprecherin und Orakelgöttin ver- ehrt. Weniger gesichert ist dagegen die Verehrung des Baumes durch die Germanen, die in der Linde eine Verkörperung der Göttin Freya sahen. Bei ihnen galt sie als Göttin der Liebe, des Glücks, der Fruchtbarkeit und des guten Hausstandes. Auf Grund ihrer mytho-logischen Bedeutung bildete die Linde meist den Mittelpunkt der Gemeinschaft. Daher hatte sie in vielen Stammesgebieten der Germanen die Funktion eines Omphalos, eines Treffpunktes für alle Angelegenheiten der Gemeinschaft. In ihr wurde eine Art Manifestation der Wahrheit, Gerechtigkeit, Klarheit, Entschlossenheit, und Teilhabe am göttlichem Wis- sen gesehen. In Skandinavien galt die Linde als der wichtigste von drei so genannten `Våträd´, den Schutzbäumen für Haus und Hof. Ihr wurden auch regelmäßig Opfer darge-bracht.

Friedenslinde. Blick zur  Achalm

Das weithin sichtbare Friedenszeichen in Bronnweiler wurde an einem Ort gepflanzt, der hier einen Blick in die Frühgeschichte der Landschaft erlaubt. Fast symmetrisch zwischen Käpfle und Stöffelberg ist von hier aus der Gipfel der Achalm zu sehen. Beobachtet man von hier aus den Sonnenaufgang, so steigt die Sonne am 15. Mai knapp neben dem Plateau auf. Eine noch bessere Übereinstimmung wird auf dem Käpfle erzielt. Zudem entspricht diese Richtung auch der Mittellinie des oval geformten Käpfles. Doch der 15. Mai ist auf zweifache Art bemerkenswert. Der schottische Ingenieur hatte bei Unter-suchungen zahlreicher Monumente aus der Megalithepoche einen Megalithkalender mit 16 Monaten erkannt. Er setzte sich aus 13 Monaten mit jeweils 23 Tage und drei mit 22 Tagen zusammen. Genau am Ende des 6 Monats im Megalithkalender, also am 17. Mai sieht man von vom Käpfle aus den Sonnenaufgang über dem Gipfel der Achalm. Somit teilt der Tag das Jahr im Verhältnis 6 zu 16, oder auch 3 zu 8.

Sonnenaufgang über der Achalm am 15. Mai

Aus römischer zeit ist der in unmittelbarer Nähe liegende Feiertag Mercuralia am 15. Mai überliefert, der auf Grund seines Alters wohl noch ein Erbe dieses alten Kalenders sein könnte. Dass der auch klimatologische Gründe gehabt haben könnte, zeigt der christliche Feiertag der heiligen Sophia von Rom, der heute am gleichen Tage gefeiert wird. Sie ist noch immer die Patronin gegen Spätfröste und für das Gedeihen der Feldfrüchte. Deshalb lautet auch eine der Bauernweisheiten für diesen Tag: `Sophie man die Kalte nennt, weil sie gern kalt‘ Wetter bringt´

Sophia v. Rom, eine der 5 Eisheiligen

In römischer Zeit wurde an Mercuralia den beiden Göttern Merkur und Maia gedacht. Mercurius glich dem griechischen Götterboten Hernes und war lange Zeit in erster Linie der Gott des Handels, des Gewerbes, des Reichtums und des Gewinns. Er war aber auch Götterbote und Diener des obersten Gottes Iuppiter. Da der Handel nur in Frieden gedeiht, wird er auch gelegentlich als Friedensgott verehrt. Als Symbol des Mercurius scheint in Latium von Anfang an der caduceus, der Stab des Glückes, gegolten zu haben. Der wurde später auch als Friedenssymbol gedeutet. Diese Symbolik nutzte die augusteische Propaganda für die Verkündung der Pax Romana. Innerhalb dieses Konzeptes erhielt Merkur dann auch den Ehrennamen Mercurius Augustus. Als Augusteischer Friede wird eine über 200 Jahre dauernde Friedenszeit im Innern des Römischen Reich bezeichnet. Doch der Begriff täuscht, denn der Geschlossenheit im Innern standen die permanenten Kriege an den Reichsgrenzen gegenüber. Die Friedenslinde in Bronnweiler trägt ihren namen also zu Recht. Sie erinnert an einen Krieg, der zum Auslöser zweier Weltkriege wurde und gleichzeitig erinnert sie beim Sonnenaufgang am 15. Mai über der Achalm an den Jahrtausende alten Traum vom Frieden.

Gott Merkur

Bilder: Wikipedia/ Gott Merkur, Wolfgang Sauber / Bildtafel aus Heilige Linde. Wallfahrtsort Święta Lipka, http://www.masuren.de/sehenswürdigkeiten / Simulation, sunearthtools, topomap/ Friedenslinde, achalm, eigen

Der Donnergott und das Rad

am 2. August, mgesehen in:

Old European culture

In North Germany, the peasants say, when they hear the low rumbling of distant thunder, „Use Herr Gott mangelt“ meaning ‚The Lord is mangling, or rolling the thunder.

When I was a kid, I spent my summers with my grandparents. One year, around the 2nd of August, the day of the St Ilija the Thunderer, a late summer storm was rumbling over the village. My grandmother turned to me and said: „It’s St Ilia the Thunderer driving his chariot over the clouds. The rolling thunder and flashing in the clouds are made by the fiery wheels of St Ilia’s chariots bouncing off the bumpy tops of the clouds“.

So this would indicate St Ilija the Thunderer is probably the Christianized pagan god of thunder lightning and rain.

But Serbian folk tradition also says that St Ilija the Thunderer gets so angry  „burn the whole world“. As I already explained in my post „Two crosses„, the 21st of June, the mid summer, is the day of the maximum sun light. But it is the 2nd of August the day that marks the end of summer, that is the day of maximum sun heat. And this is the day when Serbs celebrate St Ilia the Thunderer. The period three days before and the three days after the 2nd of August, is in South Slavic tradition called Kresovi meaning Fires. These are the days of wild fires and droughts. These days are also known as the dog days, because these are the days when the dog star Sirius is in the sky with the sun.

But thankfully „Ilia the thunderer“ does not burn the earth. Every year, on his day, the 2nd of August, the day of St Ilija the Thunderer, he gets persuaded by his wife, Ognjena Marija (Fiary Mary) to calm down. In Serbia there is a saying: „Od svetog Ilije sunce sve milije“ which means „From St Ilija the sun starts getting kinder, milder, gentler“. The first part of the 2nd of August is considered summer and the second is considered to be Autumn. And thus every year on the 2nd of August the summer ends and the autumn begins.

The fact that it is „Ilija the thunderer“ who is accused of „wanting to burn the whole word“, shows direct link between „Ilija the thunderer“ and the burning late summer sun. Is it possible that Ilia the thunderer is also a Christianized sun god?

How is it possible that the same character could personify the burning sun and the storms?

Well do you remember my post „Sun, Thunder, Fire„? In it explained how modern science has proven the existence of the direct link between the solar winds and lightning. In short, without solar winds there would be no lightning.

When we compare our current knowledge of the development of thunder and lightning with the above description of the „Thundering sun god driving his chariots over the tops of the clouds with flashes of lightning sparking from the chariot wheels“, we can see that this is pretty faithful description of what is actually happening during August thunderstorms.

There are two basic types of lightnings:

1. Vertical, cloud to earth (or earth to cloud)

2. Horizontal, cloud to cloud.

A vertical lightning strike from cloud to earth arrives at the ear as a bang. A cloud to cloud strike can sound like rolling thunder because the bang you hear comes along the length of the bolt.

Belgrade school of meteorology has been conducting 35 year long research in frequency and characteristics of lightning over Serbia.

In Serbia the number of thunder and lightnings is the highest at the end of June and beginning of July, but during that time thundering is very strong and short due to the angle under which the solar wind enters the atmosphere. If there is rolling thunder it is always very short.

On the contrary, the first days of August have the largest number of rolling thunder and lightnings. This is the period of the year when solar wind arrives from the sun under the smaller angle which creates longest rolling time of the solar wind particles over the tops of the clouds. Heliocentric electromagnetic research have shown that due to high speed, particles of the solar wind bounce off the tops of the clouds in the same way a flat stone bounces of the surface of water. Every bounce causes a sound effect in the shape of thunder and a flash of lightning. During that period you can hear how the fireball consisting of the particles of the solar wind, approaches and then goes away. Based on the audio and visual data you can precisely calculate the line and direction of the rolling of the thunder wheel.

Just as if „the thundering sun god was driving his chariots over the tops of the clouds with flashes of lightning sparking from the chariot wheels“…

We know that wheel is a symbol directly linked with sun. But it is also linked with thunder and fire. We can see this through the symbols of Svetovid and Perun: their wheels. The wheel of Perun is „like“ the wheel of Svetovid. It is actually the fiery version of the wheel of Svetovid. Sun creating fire through lightning.

So the fiery wheels of Perun, the Thunder god, are actually burning sun wheels of Svetovid, the Sun god.  This is symbolic representation of now scientifically proven link between the sun and lightning.
And the same link between Thunder and Lightning (Perun) and Sun (Svetovid), is also represented by the character of Ilija the Thunderer, the Thundering Sun…The thundering sun god driving his chariots over the tops of the clouds with flashes of lightning sparking from the chariot wheels..