Bauval and his Pseudo-archaeological Orion Correlation Theory

Eric Edwards Collected Works

The OrionCorrelation Theory is a pseudo-scientific and pseudo-archaeological hypothesis originally proposed by the ‚New Egyptologist‘ Robert Bauval in 1983. The theory is one that is referred to within mainstream archaeology in derogatory terms as  „bullshit archaeology“ (Daniel, 1977). Robert Bauval is an author, lecturer, ex-engineer and researcher into ancient Egypt who was born in Alexandria in 1948. He is well known for his book The Orion Mystery written in collaboration with Arian Gilbert in 1994.

The Orion Correlation Theory (OCT) is also known as the Giza-Orion correlation theory (Bruce, 2009) and is a theory within the field called pyramidology. The Orion hypothesis is rooted in the observations of Robert Bauval at Giza. The essence of the theory is that it claims there is a correlation between the position of the three largest pyramids at Giza and the three stars comprising the belt in the constellation of Orion. Moreover, this was…

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Echnaton – die Religion des Lichts

Religion heute

Echnaton und Nofretete – die Religion des Lichts

Meine Damen und Herren, ich möchte Sie in die Geburtsstunde des Monotheismus mitnehmen, nachzeichnen, wie der Glauben an den Einen Gott, den Einzigen in die Welt gekommen ist. Unser Weg zurück führt uns nach Israel und was sie vielleicht überraschen mag, nach Ägypten.

  1. Einführung in die Religion des Lichts

Ägypten fasziniert, ein Traumland der Seele und frühe Hochkultur. Und faszinierend schlechthin sind Nofretete und Echnaton, der legendäre König und seine Große Gemahlin. Nofretete, das ist eine Ikone weiblicher Schönheit und Anmut, ihre Büste der Publikumsmagnet im ägyptischen Museum in Berlin. Und Echnaton gilt als der „gottberauschte Mann, dessen Geist mit außerordentlicher Empfindsamkeit auf die wahrnehmbaren Zeugnisse Gottes reagierte. Mit Ekstase gibt er sich der Schönheit des Lichts hin“(Breastead nach Hornung,21). Seiner Feder entspringt eine der schönsten religiösen Dichtungen überhaupt, der Große Sonnengesang. In Bild und Wort tauchen wir ein in…

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Nofretete und die Sonnenscheibe – Teil1

Amenohothep IV

Replika des Kopfes von Amenohothep IV, Ägyptisches Museum Kairo, Foto HoremWeb

Mit der Herrschaft von Pharao Amenohothep IV. aus der 18. Dynastie begann im alten Ägypten eine neue Zeit. Er begründete eine neue mythologische Vorstell-ung,indem er den Sonnengott Atun zum obersten göttlichen Herrscher erhob. Mit dieser Erneuerung wurden die bis dahin herrschenden Götter entweder ganz getilgt, oder in unterge-ordnete Nebenrollen abgedrängt. Diese Erneuerung der mythologischen Vorstellungen ging einher, mit der Zerstörung anderer Kultstätten und dem Verbot von alten Kulten. In diesem Zug wurden auch die Namen der alten Götter aus Bildern und Kartuschen entfernt. Wenige Kulte, wie die der Gottheiten Maat. oder Wadjet blieben nach diesen Zerstörungen noch erhalten. In den Anfängen des neuen Kultes erhielt Aton, ebenso wie Re-Harachte noch die Gestalt eines Menschen mit einem Falkenkopf, doch sehr bald wandelt sich sein reales Bild zu einer abstrakten Darstellung.

Nofretete und zwei Töchter beten Aton an, Foto Foto Jean-Pierre Dalbéra

Aton erscheint dann nur noch als Sonnenscheibe. Von ihr gehen meist Strahlen aus die die Form eines angeschnittenen Kreises ausfüllen und von geöffneten Händen aufge-fangen werden. In späteren Darstellungen halten diese Hände zusätzlich auch noch das Ankhzeichen. Mit der symbolischen Personifizierung in der Sonnenscheibe wurde Aton, der ursprünglich den Sonnengott am Abend verkörperte, zum neuen Reichsgott und gleichzeitig zur Quelle allen Lebens. menhotep IV, der unter dem Namen Echnaton in die Geschichte einging, leitete ein umfassendenes Bauprogramm ein das in Karnak begann und bereits hier wurde seine Gemahlin Nofretete in fast allen Reliefs zusammen mit dem König dargestellt. Ein Ausdruck seiner Verehrung des Sonnengottes ist der Sonnen-hymnus der mit den 3 Namen Aton, Echnaton und einer Gemahlin Nofretete beginnt. Der zentrale Inhalt dieses Hymnus preist die Einzigartigkeit dieses Sonnen-gottes als den Schöpfer und Erhalter der Welt und allen Lebens mit den Worten: `Er ist nun `der Herr aller Lande, der für sie aufgeht und selbst alle Fremdländer am Leben erhält, indem er einen Nil an den Himmel setzt und diesen zu den Menschen herab-kommen lässt.´

Die königliche Familie ehrt Aton, Encyclopaedia Biblica,

Als die  `Fürstin und Große im Palast´ wird die Mitregentin Echnatons, seine Gemahlin Nofretete bezeichnet. Ihrer herausragenden neuen Rolle angemessen, wurde sie auch als „Große königliche Gemahlin“ und `Herrin der Beiden Länder´ bezeichnet. Ihr ägypt-ischer Name Neferet-iti bedeutet übersetzt `Die Schöne ist gekommen´ und wurde ab dem 5. Regierungsjahr Echnatons durch den Beinamen Nefer-neferu-Aton `Schön sind die Schönheiten des Aton´ erweitert. Mit dieser Einbeziehung Atons wird auch die Ge- staltung der Büste von Nofretete verständlich. Die bekannteste Darstellung Nofretetes ist eine Büste aus bemaltem Stuckgips der auf einem Holzkern aufgezogen wurde. Ihre faszinierende Wirkung beschrieb die die Ägyptologin Julia Samson 1985 mit folgenden Worten: `Alle bleiben verwundert stehen, gebannt von ihrer Erscheinung, manche verharren lange reglos, einige kommen nicht nur einmal, sondern immer wieder zurück, als könnten sie kaum glauben, was sie sehen´.

Büste der Nofretete im Neuen Museum, Berlin. Foto Philip Pikart

Diese Wirkung ist auch das Ergebnis einer perfekten geometrischen Gestaltung vor dem Hintergrund der Aton-Symbolik. So ist Nofretetes Gesicht einen Kreis einbe-schrieben und verweist mit diesem Erscheinungsbild auf die Symbolik des Reichsgottes, die Sonnenscheibe. Das Zentrum dieses Kreises ist die Nasenspitze, die der Form eines gleichschenkligen Dreieckes mit drei 60° Winkeln entspricht. Gleichzeitig ist die Form des Gesichtes durch 2 Quadrate bestimmt, deren Mittelpunkt ebenfalls das Zentrum dieses Kreises ist. Somit vereint die geometrische Konstruktion die Symbolik der Sonnenscheibe mit der magischen Symbolik des Quadrates. Aus der Schule der Pythagoreer ist bekannt, dass sie im Quadrat das Sinnbild für die vereinte Kraft der vier Elemente sahen und zugleich war das Quadrat für sie auch ein Zeichen für das Zu- sammenwirken der vier weiblichen Gottheiten Aphrodite, Demeter, Hestia und Hera.

Die Atonsysmbolik der Sonnenscheibe und das Gesicht der Nofretete

Dass nicht die Stirn der Mittelpunkt der Konstruktion bildet, sondern die Nase liegt im im damaligen Verständnis einer Skulptur begründet, denn sie konnte das Wesen einer Person oder gar einer Gottheit beherbergen. Deshalb sah Edward Bleiberg, Kurator der ägyptischen Ausstellung des Brooklyn Museum, in dieser Vorstellung auch den Grund der häufigen Zerstörung von Nasen bei antiken Statuen. Mit der verhältnismäßig ein- fachen Entfernung des Riechorgans, so der Ägyptologe, war das Wesen das die Statue beherbergte, nicht mehr in der Lage zu atmen und musste erstickten. Damit war auch die Macht des Wesens in der Staute ein für allemal gebrochen. Nofretetes Büste, die zwischen 1353 und 1336 v. Chr. angefertigt wurde, blieb dieses Schicksal erspart. Doch ihre idealisierte Darstellung ist mehr ein religiöses Manifest, denn ein echtes Portrait und so ist ihr eigentliches Aussehen bis heute unbekannt.

Bilder: Wikipedia/Replica of Akhenaten’s modell head, that was found in the workshop of the sculptor Djehutimes at Akhet-Aton. The original is in the Egyptian Museum, Cairo. Picture is taken at VAM Design Center, Budapest, on ‚Tutankhaton’s Treasures‘ exhibition, Foto HoremWeb CC BY-SA 4.0 / Relief of Akhenaten, Nefertiti and two daughters adoring the Aten. 18th dynasty, reign of Akhenaten. / Ägyptisches Museum, FotoJean-Pierre Dalbéra Paris, 1 und 2 / Die königliche Familie ehrt Aton, Encyclopaedia Biblica.

Pharao Echnaton und die Religion des Lichts

Die Wahrheit hat Flügel

Pharao Amenhotep IV., der spätere Echnaton war der jüngere Sohn Amenhoteps III. und seiner Großen Königlichen Gemahlin Teje. Mit seiner Religionsstiftung, dem Bau seiner neuen Hauptstadt Achet-Aton und nicht zuletzt auch durch seine schöne Gemahlin Nofretete wurde Amenhotep IV./Echnaton zu einer der faszinierendsten Persönlichkeiten in der ägyptischen Königsgeschichte.
Mit seinem Namen verbindet sich der erste monotheistische Aufbruch in der Religionsgeschichte der Menschheit. Diese „kulturrevolutionäre“ Tat bedeutete für die meisten Zeitgenossen eine schwer erträgliche Erfahrung. Das „Trauma von Amarna“ hat der Ägyptologe Jan Assmann diesen Vorgang genannt, ein Trauma, das Verdrängung, verformte Erinnerungen und alle Formen kulturellen Abscheus zur Folge hatte. Tatsächlich ist Pharao Echnaton bis weit ins 19. Jahrhundert hinein vergessen geblieben.

Der König
Die Götter Ägyptens
Die neue Sonnentheologie
Der neue Stil
Die religiöse Revolution
Die politischen Folgen
Achet-Aton
Nofretete
Die Intoleranz des Aton-Glaubens
Der Aton und das Jenseits
Der Sonnengesang
Das Ende der Ära

Pharao Echnaton (Statue, Äg…

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