The Summer Solstice: From Ancient Celebration to a Modern Day at the Beach

AntiquityNOW

Earth-lighting-summer-solstice_ENSaturday, June 21st, marks the summer solstice in the northern hemisphere and that means the first day of summer! For many, it’s time for barbecues, pool parties, camping trips and vacations at the beach, but for some, the solstice is a much more spiritual day steeped in ancient traditions. How did our ancestors celebrate this first day of the warm season?

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Jeran — Cradle of Civilization

Zitat

Ansuz is the conventional name given to the a-rune of the Elder Futhark, ᚨ. The name is based on Proto-Germanic *ansuz, denoting a deity belonging to the principal pantheon in Germanic paganism. The shape of the rune is likely from Neo-Etruscan a, like Latin A ultimately from Phoenician aleph. In the Norwegian rune poem, óss […]

über Jeran — Cradle of Civilization

Der Weg nach Atlantis

Platon (links) und Aristoteles, Ausschnitt `Die Schule von Athen´ von Raffael, 1509, Web Gallery of Art

in den meisten Legenden verbirgt sich ein Stück Zeitgeschichte und gerade das macht viele dieser Erzählungen so faszinierend. Ähnlich verhält es mit der Legende des sagen- umwobenen Atlantis, das der griechische Philosoph Platon Mitte des 4 . Jahrhunderts v. Chr. als Idealstaat beschrieb. Doch bei ihm blieb es kein rein theoretisches Konstrukt, denn er verortete das Land der Utopie jenseits den Säulen des Herakles, also westlich der Meerenge von Gibraltar. Platon beschrieb diesen Staat als gewaltige Seemacht, die Teile Europas, aber auch Afrikas unterworfen hatte. Doch in seinen philosophischen Exkurs erschien dieser Aspekt nur am Rande. Viel wichtiger war Platon die Gesetze eines idealen und auf Dauer funktionierenden, gerechten Staates darzulegen. Nach seiner Auffassung spiegelte sich dessen gesellschaftlicher Aufbau in einer idealen Geometrie wieder, die von harmonischen Proportionen bestimmt wurde. Platon verarbeite hier zahlreiche zeitgenös- sische Quellen, denen ebenso die Vorstellung eines paradiesischen Urzustandes zu Grunde lagen. Doch bereits in der Antike erscheinen erste Spekulationen über den von Platon beschriebenen Ort.

fiktive Karte mit Atlantis, Athanasius Kircher, `Mundus subterraneus,´  Amsterdam 1678

Lange nach Platons Tod stellten zahlreiche Schriftsteller die Frage nach der Lage von Atlantis. Auf Grund dieser zahlreichen Spekulationen, versetzte im 17. Jahrhundert Athanasius Kircher Atlantis auf einer Karte das Land einfach zwischen die beiden Kontinente Afrika und Amerika. Doch Platon scheint damals detaillierte Geschichts-kenntnisse besessen zu haben, denn er berichtet, dass dieser Staat im 9. Jahrtausend im Laufe eines einzigen Tages untergegangen sei. Da aber bislang keine Stadtanlage gefunden wurde, die den Schilderungen Platons entsprach, wurde auch diese Angabe als Teil des philosophischen Exkurses betrachtet.

vermutlichen Lage und Ausdehnung des Doggerland um 8000 v.Chr.

Ein Ort auf den diese Schilderung zutraf, ist jenes mythische Doggerland das einst in- mitten der heutigen Nordsee lag. Dort erstreckte sich vom Ende der letzten Eiszeit, bis ins 6. Jahrtausend v. Chr. eine Landbrücke, die Europa mit Großbritannien verband. Höhere mittlere Jahrestemperaturen als heute, bescherten dem Land wahrscheinlich eine para- diesische Natur.. Doch die abschmelzenden Gletscher waren auch die Ursache, dass der stetig steigende Wasserspiegel das Land immer weiter verkleinerte. Eines Tages aber kam für die Bewohner des Doggerlandes das Ende aber völlig überraschend und diese Katastrophe hatte ihren Ausgangspunkt in Norwegen. Unter der Leitung von Dr. Hill war es einer Gruppe von Wissenschaftlern des Imperial College in London gelungen. Licht in das plötzliche Verschwinden des Doggerlandes zu bringen.Durch Computersimulationen fand- en sie die Spur, die sie nach Norwegen zum Storegga Gletscher führte. An dessen Ende hatte sich bis zum 6. Jahrtausend v. Chr. ein riesiger Gerölldamm aufgeworfen, der durch aufgestautes Schmelzwasser zum Einsturz gebracht wurde.Dieser Einsturz löste in der Nordsee eine fast 20 m hohe Flutwelle aus. Sie löschte das flache Doggerland aus. In den folgenden Jahrzehnten überflutete der weiter ansteigende Meeresspiegel das Land dann komplett. Was übrig blieb, war die Erinnerung und der Gedanke eines Sehnsuchtslandes.

Dom St. Peter in Worms, Ausrichtung

Tatsächlich gibt es einige Bauwerke, die auf solche Orte der Sehnsucht verweisen. So weist das Ishtar Tor in Babylon auf ein fernes Gebirge, dem Geburtsort einer Gottheit, oder der Wormser Dom auf den Sehnsuchtsort des Mittelalters, Jerusalem. Mit seiner Aus- richtung vereint er zwei Aspekte: Am Weihnachtstag scheint die Sonne nach dem Son- nenaufgang bis zum Altar im Westteil und durch seine Ausrichtung verweist er auf die heilige Stätte der Bibel. Diese Ausrichtung gelang den damaligen Baumeistern so perfekt, dass die Baulinie des Wormser Doms genau auf den Tempelberg zielt, wo einst der salomonischen Tempel gestanden sein soll. Ein ganz anderes Monument zielt jedoch auf das eingangs beschriebene Doggerland, die Exernsteine. Sie werden heute vielfach als germanisches Heiligtum angesehen. Doch während der Christianisierung wurden das Monument so mit neuen Symbolen überformt, dass die alten Spuren zum großen Teil verschwanden und damit einen breiten Raum zur Deutung gaben. Die Ursprünge der Anlage müssen aber viel weit- er zurückreichen, denn die Ausrichtung der Mittellinie, die um 40° von der Ost-Westachse abweicht, deutet auf eine ganz bewusste Konzeption hin. Sie wurde bereits im Text über die Externsteine geschildert.

Ausrichtung Externsteine

Dabei bleibt es dahingestellt, ob die Gesteinsformation nur freigelegt, oder aber errichtet wurde. Betrachtet man diesen prähistorischen Zeiger, so weist er wie der Wormser Dom, auf einen Ort der Sehnsucht, das einstige Doggerland, das Platon im 4. Jahrhundert als Grundlage für seiner Betrachtung diente. Einen formalen Höhepunkt erreichte dieser Zeiger auch im Laufe des 6. Jahrtausends v. Chr.. denn dann erschien der Stern Arktur genau am Morgen der Sommersonnenwende in der Achse der Externsteine. Dies war auch die Epoche, in der das Sehnsuchtsland an einem unglückseligen Tag, wie Platon schrieb, Geschichte wurde.

Bilder: Wikipedia / Platon (links) und Aristoteles – Ausschnitt aus „Die Schule von Athen“ von Raffael (1509)Web Gallery of Art: Image Info about artwork/ fiktive Karte mit Atlantis, Athanasius Kircher – Athanasius Kircher: Mundus subterraneus, vol. 1. Amsterdam 1678 – UB Heidelberg/ Karte mit der vermutlichen Lage und Ausdehnung des Doggerland um die Zeit 10.000 BP (entspricht 8050 v. Chr.) auf dem Gebiet des heutigen Europa. / Storegga Rutschung, Ort und Richtung, Lamiot und ein weiterer Urheber / Simulation opentopomap, googlemap, sunearthtools, stellarium

Die Legende des Yeti