Paleo-Astronomy

Tree of Visions

In the previous post we discussed the “cultural explosion” of the Upper Paleolithic which brought the beginnings of art, religion, and magic, as well as technological advances. Along with these innovations came the earliest forms of observational astronomy, the calendar and astro-ceremonialism–mythology, religious beliefs and rituals associated with the heavenly bodies.

The Hall of the Bulls Lascaux caves, France photo: http://www.lascaux culture.fr The Hall of the Bulls
Lascaux caves, France
photo: http://www.lascaux culture.fr

French paleo-astronomer Chantal Jegues-Wolkiewiez insists there was a long cultural tradition of skywatching among the people of the Cro-Magnon Age of Europe (30,000-10,000 BCE). She proposes that the famous cave paintings of Lascaux in France record the constellations of a prehistoric version of the zodiac which included solstice points and major stars. Her theory is based on the discovery of numerous dots and tracings superimposed on the paintings of bulls, aurochs and horses on the walls of Lascaux. She claims these correspond to the patterns of…

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Von wegen „erster Brite“

Vanaland

Was den Deutschen übel genommen wird, nämlich die Bezeichnung eines frühen Europäers als Deutschen, ist bei den Engländern kein Problem. Hier gibt es sogar einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Der erste Brite“. Es würde mich nicht wundern wenn man den auch noch als Proto-Kelte in einen Schottenrock kleidet. Prompt verkündet man sogleich das rund 10% der Briten mit ihm verwandt sein sollen.

Das ist natürlich an den Haaren herbei gezogen, denn mit den heutigen Briten ist dieser Mensch ähnlich weit entfernt wie die Deutschen von den ersten Europäern. Die Rede ist vom Cheddar Man, der 1903 in Somerset entdeckt wurde und das älteste menschliche Fossil Englands darstellte. Er wird auch als Cheddar Georg bezeichnet.

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Die Astronomie der Aborigines wird erforscht

Skyweek Zwei Punkt Null

Die Kultur der australischen Ureinwohner – genauer: der rund 400 mehr oder weniger isolierten Aborigines-Gruppen – gilt mit rund 40’000 Jahren als die längste kontinuierliche auf dem ganzen Planeten, aber ihre astronomischen Vorstellungen waren lange kaum erforscht. Viele Überlieferungs-Ketten sind durch die brutale Kolonialgeschichte jäh unterbrochen worden, und nur wenig wurde von professionellen Ethnographen dokumentiert, bevor es zu spät war. Erst in den letzten paar Jahren haben sich vor allem zwei Astronomen, Ray Norris (der die Webseite „Australian Aboriginal Astronomy“ pflegt und Gegenstand eines Wikipedia-Artikels ist) und Duane Hamacher (der das Blog „Australian Aboriginal Astronomy“ betreibt), um die systematische Erforschung der Aborigines-Astronomie bemüht, was sich u.a. in neun frei verfügbaren Papers niedergeschlagen hat: über Finsternisse, Kometen, Meteoriten, Impakte, Eta Carinae, Felszeichnungen und allgemein hier, hier und hier.

Gestern gab Norris (Bild) auch einen Abriss des Forschungsstandes in einem öffentlichen Vortrag an der Uni…

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Ancient astronomy and astrology

The Logical Place

by Tim Harding

(An edited version of this essay was published in The Skeptic magazine, December 2013, Vol 33 No 4. The essay is based on a talk presented to the Mordi Skeptics in October 2013).

Today, there are distinct boundaries between the modern science of astronomy and the pseudoscience known as astrology.  But in ancient times, these boundaries were not so clear.  Both fields of study used a common set of astronomical observations – but for different purposes.  The practical purposes of ancient astronomy were celestial navigation and the development of calendars of seasonal dates and events (such as the flooding of rivers) for the planting of crops.  In contrast, the purpose of astrology was to interpret celestial phenomena as signs of divine communications.

Long before the invention of the telescope, ancient observations and predictions could only be of celestial objects visible to the naked eye.  This restricted astronomical and…

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Das Bild von La Roche aux Fées

La Roche aux Fees aus Nordost

Über die Entstehung des Portalgrabes La Roche aux Fées berichtet eine Legende, dass Feen ihr Haus im nahe gelegen Ort Essé mit großen Blöcken erbaut hätten. Als sie jedoch ihr Haus fertiggestellt hatten, benachrichtigten sie die Feen die weitere Stein-blöcke nach Essé brachten viel zu spät. Kurzer Hand ließen die dann ihre Blöcke einfach aus ihren Schürzen fallen. So verteilten sie sich in der Landschaft und bilden jene Bauwerke, deren Bau sich Menschen Jahrhunderte lang nicht erklären konnte. La Roche aux Fées steht auf einer Anhöhe, die eine gute Rundumsicht bietet und etwa 28,7km vom heutigen Stadtzentrum von Rennes entfernt liegt. Auf dieses Zentrum, dessen Mittelpunkt heute die Kathedrale Saint-Pierre de Rennes bildet,  zielt die Achse des Grabes in Nordwestliche Richtung. Diese Strecke entspricht umgerechnet auch einer Länge von 34000. megalithischen Yards. Die heute sichtbare Konstruktion weist bereits beim Portal, das im Verhältnis 1 zu 2 konstruiert wurde, den Eindruck der Ver- wendung klarer und auch durchdachter Proportionen.

La Roche aux Fees, Portal

So besteht die Tragkonstruktion der Grabanlage aus 26 Orthostaten, sowie 8 Deck- steinen. Die Zahl 26 erweckt heute wenig Aufmerksamkeit und wird durch die Größe der Anlage begründet. Doch der Zahl 26 haftet eine ganz besondere Aura an und das macht auch ihren Reiz aus. Wohl aus diesem Grund entspricht die 26 der Zahl der Buchstaben im lateinischen Alphabet. Noch einprägsamer ist jedoch die 26 als Buchstabenwert des Gottesnamens Jahwe im hebräischen Alphabet. Schon für Moses war die Zahl von Bedeutung, denn erst in der 26. Generation nach Adam erhielt er die Tora. Diese Zahl hat einen geradezu außergewöhnlichen Platz auf dem Zahlenstrahl, denn sie ist die einzige Zahl, die zwischen einer Quadratzahl(25) und einer Kubikzahl(27) liegt. Genera-tionen von Mathematikern hatten sich an dem Beweis dieser Einzigartigkeit die Zähne ausgebissen, bis dem genialen Franzosen Pierre de Fermat im 17. Jhd. Endlich der Beweis gelang. Doch die zahl 26 verbindet noch ein weiterer Aspekt mit der Mathe-matik.

La Eoche aux Fees Ausrichtung

Es gibt 5 Platonische Körper, die vollkommen regelmäßige Körper darstellen, deren Oberflächen aus gleich großen, gleichseitigen und gleichwinkligen Vielecken bestehen. Somit stoßen in jeder Ecke eines Platonischen Körpers genau gleich viele Flächen zusammen. Auf Grund dieser Eigenschaft werden diese Grundkörper auch als Vielf-lächner bezeichnet. Den Beweis, dass genau fünf platonische Körper existieren, er- brachte schließlich im 4. Jhd. v. Chr. der griechische Mathematiker Theaitetos. Einer dieser Körper ist das Oktaeder, das 6 Ecken, 8 Flächen, 12 Kanten und damit 26 Elem- ente besitzt. Aus zwei gegeneinander gestellten, quadratischen Pyramiden bestehend, hat das Oktaeder also 8 gleichseitige Dreiecke. Aufrecht stehend scheint der Körper förmlich auf seiner Spitze zu schweben. Deshalb hat ihn Platon auch dem Element Luft zugeordnet.

Oktaeder mit 26 Elementen, Grafik Cyp/Poly

Doch die Form kann mit ihren Linien auf eine Fläche projiziert. So erscheint als Kreuz, wie auch als Hexagramm. Ebenso stellt der Oktaeder mit seinen Sym- metrieachsen ein räumliches Kreuz dar. Dieses Symbol, das im Christentum zum Symbol von Tod und Auferstehung wurde, entwickelte sich in der Frühgeschichte aus dem Zeichen für die Erde mit ihren vier Himmelsrichtungen. Die vier taucht auch zwei- fach in den 8 Dreicksflächen des Oktaeders auf. Im alten Ägypten war dies die zahl der Schöpf-ungsgottheiten, die aus dem Urchaos den Kosmos und die Erde formten. Wie die Götter Ägyptens, so glaubten wohl auch die Erbauer des Dolmen, ein alle Zeiten über- dauerndes Bauwerk zu Schaffen. Die bis zu 47 Tonnen schweren Steine aus rotem Kambriumschiefer mussten dazu aus dem vier Kilometer entfernten Wald von Le Theil-de-Bretagne herbei geschafft werden. Versuche von Experimentalarchäologen in der Nekropole von Bugon haben aber gezeigt, dass diese Gewichte mittels Holzrollen und der Zugkraft von 300 Menschen bewegt werden konnten. Allerdings gibt es im ägypt-ischen Abydos ein Relief, auf dem der Zug einer Großstatue auf einer Schienenkon- struktion dargestellt ist. Auf Grund der viel geringeren Reibung sind dazu auch weniger Menschen für den Transport notwendig. Allein Proportion und Zahlen genügen aber nicht zur Formfindung. Dahinter steht immer ein Bild, das baulich umgesetzt werden soll. Wie beim Dolmen in Pullnabrone, so bietet sich auch in La Roche aux Fées ein Stern- bild an, das seitenrichtig während der letzten Sicht zur Wintersonnenwende sich mit der Geometrie der Grabkammern deckte: das Sternbild des himmlischen Jägers Orion.

La Roche aux Fees,Blick in die Grabkammern

Bilder:Wikipedia / Oktaeder, Octahedron, made by me using POV-Ray, see en:User: Cyp/Poly. Fotos La Roche aux Fees. Eigen, Simulation Stellarium.