Der Hohenstaufen – Irrtümer der Geologie / Teil 2

Noch mehr Irrtümer

Geologische Theorien gründen allzuoft auf den Ansichten eines einzigen Wissenschaftlers und werden später nie mehr kritisch hinterfragt. Bestes Beispiel ist die Theorie über die Entstehung des Erdöls. Die Entstehung der braunen Flüssigkeit wurde jahrzehntelang mit der chemischen Umwandlung untergegangener Urwälder erklärte, deren Holz durch darüberliegende Erdschichten zusammengepresst wurde. Der im Auftrag des Shell Konzerns forschende Wissenschaftler Marion. K. Hubbert entwickelte diese Theorie in den 50-er Jahren und niemand fiel in der Folgezeit auf, dass viele der erschlossenen Ölfelder wesentlich höher waren als dies die Statik eines Baumstammes erlaubte. Auch viele unter den Granitsockeln von Kontinentalplatten gefundenen Vorkommen weckten keine Zweifel an Hubberts Theorie, denn dort, unter dem ältesten Gestein der Erde gab es noch nie Urwälder. Ja selbst der ausbleibende Fund von Fossilien führte nicht zu einer Überprüfung seiner Theorie. Erst in den 90-rer Jahren wurde in der Sowjetunion mit Nachdruck an der Erschließung neuer Quellen geforscht und dabei machten Wissenschaftler eine erstaunliche Entdeckung. Erdöl wird ständig in Bruchzonen neu gebildet, in den Wasser, Methan, sowie weitere Elemente unter hohem Druck vereinigen. Damit war auch eine Erklärung für Ölfelder gefunden, die sich nach einer gewissen Zeit wieder füllen.

Dass Steine nicht gleich Steine sind wird am Hohenstaufen noch zu beweisen sein. Bei der Cheopspyramide ist dieser Schritt bereits erfolgt. Viele findige Köpfe mühten sich hier ab um den Bau dieser Pyramide zu erklären. Mit zahlreichen Rampenmodellne wurde erklärt  unter welcher Mühsal vor rund 4000 Jahren Heerscharen von Sklaven  Kalksteinblöcke auf ihre Position zogen. Doch auch hier schaffte es keine einzige öffentlich diskutierte Theorie diesen Bau zu schlüssig erklären. Fast erscheint es so, dass Historiker und Archäologen unter einem hypnotischen Zwang stehen, die Technik der Vergangenheit als primitiv darstellen zu müssen. Aufschlussreich sind in diesem Zusammenhang die Versuche des französischen Wissenschaftlers Joseph Davidovits, einem Chemiker an der Universität von Barry, Er hat mittlerweile nachgewiesen, dass für die Steinblöcke eine Art Beton zur Verwendung kam, der aus über 12 verschiedenen natürlichen Bestandteilen bestand. Auch in einem Feinschliff der Steine konnten unabhängige Institute keinen Unterschied zwischen den an der Pyramide verbauten Blöcken und Davidovits Steinen nachweisen. Mit dieser Technik klären sich eine ganze Reihe von Fragen die sich bei der Bearbeitung der unzähligen Blöcke stellen.

Diese beiden Beispiele stehen stellvertretend für viele weitere und zeigen exemplarisch, wie einmal entstandene Erklärungen über lange Zeit die Sicht der Forschung bestimmen und dabei neue Gedanken verhindern.

davidovidts

Davidovits vor vor dem Experiment

(weiter im 3. Teil, der wieder zum Berg zurückführt)

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