Rechberghöhle – Aktuell 1

 

Eine Legende berichtet über den Rechberg, dass im frühen 13. Jahrhundert ein Eremit auf den Berg gewandert sei, um dort eine Kapelle für eine Marienstatue aus Lindenholz zu errichten. Eine Fülle von Bildern in dieser Legende lässt darauf schließen,dass auf dem Berg bereits eine Muttergöttin verehrt wurde, deren Platz Maria einnehmen sollte. In der der vorchristlichen Zeit waren diese Orte eines Matriachatskultes meist mit Höhlen verknüpft, die Fruchtbarkeits- oder Wiedergeburtsriten dienten. Diese Kontinuität lässt sich heute noch an zahlreichen Beispielen im Alpenraum und im Frankenland beobachten. Auch die Struktur der Rechberghöhle mit dem einstigen Ausgang an der Ostseite scheint in diese Richtung zu weisen. Da inzwischen alle Genehmigungen vorhanden sind, können wir am Montag mit der weiteren Erkundung beginnen. Zusammen mit einem Geologen werden wir die Höhle, deren Ende knapp 3m unter der Erde liegt, anbohren, um ihren Zustand zu erkunden.

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Der Rechberg von Schwäbisch Gmünd, um 1810

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