Der Bodenhimmel vom Oberholz

sternbild Orion

Sternbild Orion

Im Süddeutschen Raum sind noch zahlreiche Felder mit Hügelgräbern aus keltischer Zeit erhalten. Eine große Anzahl von dieser Gräberfelder  konnte in den letzten Jahrzehnten erforscht werden und gab Aufschluss über die Kultur der Kelten. Unter den Grabanlagen befinden ich reich ausgestattete Fürstengräber wie das von Hochdorf, Hügelgräber unter denen Dutzende von Toten bestattet wurden, oder auch Nekropolen die aus mehreren Gruppen von Hügelgräbern bestehen.
Die Anordnung von Grabanlagen wurde aber keineswegs willkürlich gewählt, wie dies im Jahr 2011 der Archäologe Dr. Allard Mees vom Römisch Germanischen Zentralmuseum in Mainz bei einer Untersuch- ung des Magalenberges bei Villingen erkannte. Dabei konnte er nach- weis en, dass die einzelnen Gräber durch die Geometrie von Sternbild- ern im Jahr 618 v. Chr. bestimmt wurden. Dieses Prinzip, Gräber in der Form eines Bodenhimmels anzulegen, der zusätzlich durch die Aus- richtung auf Sonnen- und Mondwenden bestimmt wurde, ist auch bei den Hügelgräbern im Oberholz bei Göppingen erkennbar. Dabei zeigen auch die im Oberholz verwendeten Sternbilder, wie eng die Beziehung der keltischen Mythologie zur Sagen- und Götterwelt der Griechen war.

Die 1. Veranstaltung zum Buch `Himmel der Kelten´ wird am 23.07.2014 im Oberholz bei Göppingen stattfinden

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