Das Ulmer Münster

Ulmer Münsterhttps://youtu.be/cojYc4xv214

Das Ulmer Münster, so behauptet der weitgereiste Dominikanermönch Felix Fabri im Jahr 1488, sei besser besucht als alle anderen Kirchen in der ganzen Christenheit: Trotz seiner Größe herrsche darin an Festtagen „ein dichtes Gedränge bis an die Ecken des Altars”, und für gewöhnlich nähmen dort zur Osterzeit mehr als 15 000 Menschen das Abendmahl ein. Es finde sich keine Pfarrei, in der täglich so viele Kinder getauft würden – durchschnittlich fünf. Entsprechend verhalte es sich mit Beichte und Abendmahl sowie mit den Bestattungen auf den beiden Kirchhöfen. In seiner Liste der Superlative hat uns Fabri die eigentliche Bedeutung des Ulmer Münsters mitgeteilt: Es war und ist die größte Bürgerkirche. Ihr Bau wurde von keinem kirchlichen oder weltlichen Fürsten finanziert, sondern von den Bürgern.

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