Artio – the Goddess of Wild Bears and Fertility

Celtic Mythology

Artio was an obscure Gaulish goddess whose cult flourished in Switzerland and the Rhineland Germany during the Iron Age and Roman era. The goddess, Artio, was the divine protector of wild bears in the alpine regions of Central Europe. 

Artio means “bear goddess” in Gaulish and probably revered by followers in the form of a divine bear. The spirit of Artio manifested itself as a she-bear wandering over the wilderness of mountains and forests

The Helvetti paid homage to Artio as a goddess of bears, hunters, fertility, wild animals and nature in the alpine regions of Switzerland.

The centre of the cult of Artio was in Bern, Switzerland. Bern, meaning “bear”, was the site of an oppidum belonging to the Helvetti tribe.

The Helvetti migrated to Switzerland from Gaul in the final centuries BC

Julius Caesar subdued the Helvetti in 52 BC. Emperor Tiberius incorporated the alpine regions of northern…

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Ein Gedanke zu „Artio – the Goddess of Wild Bears and Fertility

  1. Es ist ziemlich unwahrscheinlich das die Helvetier von aus Gaul in die Schweiz auswanderten, da die Helvetier latenezeitliche Kontakte zu Kolonien der franz. Riviera hatten, was z.b. Töpferwaren mit griechischen Zeichen zeigen, die in diesem Gebiet der Alpen auftauchten als die Kolonien begannen Wein anzubauen. Auch die Münzen der Helvetier sind Kopien griechischer Münzen mit entsprechend griechischen Göttern – insbesondere im Fall der Helverier zu Artemis. Artio dürfte erst im Nachhinein mit der Umwelt der Helvetier assoziiert worden sein, in der der Bär heimisch ist.
    Indogermanisch steht es vielleicht eher dem ā̆tos, *atta oder dem griechischen atalós nahe was sowohl Vater als auch Vorfahre, Ahne bedeuten kann und auch germ. als *aþala- (Geschlecht, Ahnen, Abstammung) als auch im altisl. Edda belegt ist.
    Noch näher liegt vielleicht das griechische ἀρτύς (artýs) was als Verb sowas wie zusammenfügen, fest zusammenschließen bedeutet.
    Eine Verbindung zum griechischen ἄρκτος (árktos)=Bär finde ich sehr fragwürdig, denn was geschah dann mit dem „k“?

    Fakt ist das die lokale Bevölkerung kulturelle Werte, Techniken, Götter und Mythen der Kolonisten aufnahmen und zu ihren Traditionen machten. Das geschah überall wo sich Kolonien bildeten und breitete sich dementsprechend von der Südküste Europas nach Norden aus.
    Dummerweise waren die Kulte aber in dieser Zeit recht wechselhaft, da Kolonisten aus Westanatolien, aus der nördlichen Ägais/Nordgriechenland, aus Südanatolien, der Levante sowie den Inseln Kreta, Zypern und der Peleponnes und vom griechischen Festland einwanderten und zahlreiche Götterkulte mitbrachten die je nach Machtverhältnissen mal minoisch, mykenisch, mal hethitisch, mal babylonisch, assyrisch oder ägyptisch oder auch lydisch, persisch, ionisch waren. Dazu kommt das mehrere Religionen um die Vorherrschaft kämpften, der Mitras Kult wie auch der Kubala-Aettis-Kult, Artemis und Baal Kulte waren recht populär.
    Die Vielzahl der Götter ist also nur ein Spiegelbild der kulturellen Kontakte die der Hallstatt- und noch mehr der LaTene-Zeit einen regelrechten Entwicklungsschub gaben. Insofern ist die Interpretation von keltischer Mythologie äußerst subjektiv und spekulativ, zumal die keltischen Gruppen in Ost-, Mittel-, West- und Nordeuropa äußerst unterschiedliche urbane Stadien repräsentierten.

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