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Museums-Blog

Forschungen zum Kaiserporträt auf Münzen im Münzkabinett des LVR-LandesMuseum Bonn

Ein in Spay bei Boppard entdeckter spätrömischer Münzschatz ist derzeit Gegenstand diverser Untersuchungen im LVR-LandesMuseum Bonn. Es handelt sich um 859 fast prägefrische, versilberte Bronzemünzen, die zwischen 29 und 299 n. Chr. geprägt wurden, in der Phase der ersten Tetrarchie (Vierkaiserherrschaft), die von 293 bis 305 n. Chr.andauerte. Sie zeigen die Bildnisse der vier Herrscher: Diokletian, Maximianus, Constantius Chlorus und Galerius.

Münzschatz von Spay. Foto: Jürgen Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn Münzschatz von Spay.
Foto: Jürgen Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn

Die 859 überdurchschnittlich gut erhaltenen Münzen, sogenannte folles, überraschten zunächst durch die teilweise noch intakte antike, silbrige Oberfläche der im Kern kupfernen Münzen. Diesen Erhaltungszustand weisen verschwindend wenige Fundmünzen dieser Art auf. Untersuchungen mit Hilfe eines mobilen Röntgenfluoreszensanalysegerätes in den Werkstätten des LVR-LandesMuseums sollen die Zusammensetzung des Metalls und die Herstellung dieser Prägungen klären helfen.

Fast alle Münzen wurden zwischen 294 und 299 n. Chr. in Trier geprägt, der damaligen…

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