In Search of the Mythical King Minos, Did the Legendary Ruler Really Exist?

Quelle: In Search of the Mythical King Minos, Did the Legendary Ruler Really Exist?

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Supernova, Orion und der Hirsch

Indian archaeologists have discovered a very interesting drawing etched into the wall of an ancient dwelling place in Kashmir Burzahom archaeological site.

Rock art is difficult to date with precision, but Vahia had a solid starting point. The rock was buried in a wall (though hidden from view of residents) of a house that had already been dated to around 2100 BC. This suggests that its importance had been lost to the people by then and the stone had been reused for another structure.

The oldest known settlement in the region was founded around 4100 BC. So the rock art is likely to have been made sometime between those two millennia—then inadvertently used to construct a new dwelling.

The drawing shows what at first glance appears to be hunters and animals beneath a sky with not one but two bright sun-like objects. Because the sun and the full moon never appear that close together in the sky,  Indian astrophysicist Mayank Vahia and his team at Mumbai’s Tata Institute of Fundamental Research have introduced a theory that the picture does not represent two suns, but instead a moon and a supernova, a star exploding some hundreds or thousands of light years away.

Based on data collected by astronomers, Vahia was able pinpoint one supernova from the time period, that matched the period during which the mysterious drawing was made. This is supernova HB9 which exploded around 3,600 BC. The supernova would have been large and bright enough to have been seen from earth and would have been comparable in brightness to the moon.

Interestingly, the mysterious drawing seems to not only depict the moon and the supernova, but also the surrounding stars. The other figures aren’t part of a hunting scene, but instead represent the nearby constellations. This makes the whole painting, in effect, likely one of the earliest star charts.

“The whole hunting scene along with the Moon and the Supernova fits quite well into the pattern of stars in the sky,” wrote Vahia in a paper for the Indian Journal of History of Science. “The image of one of the hunters coincides with the Orion; the central stag is same as the Taurus. The hunter on the right may have been formed from stars of Cetus and other animal on the right may be Andromeda and Pegasus. The long, curved line in the carving, traditionally interpreted as spear, may well be an arc of bright stars.”

Die Palme des Palmbühls

Palmbühl bei Schömberg, Postkarte 1938

Am Beginn des 14. Jahrhunderts tauchte der Flurname Palmbühl zum ersten Mal auf. Doch der Name für einen Berg bei dem Ort Schönberg im Zollern-Albkreis lässt auf den ersten Blick keinen Zusammenhang mit der ersten Kapelle erkennen.Sie war dem heiligen Leonhard geweiht, dessen Attribute die Kette, Pferde und Ochsen sind. Wilhelm Ober- müller erklärte den Flurnamen in seinem 1868 erschienen geographischen Wörter- buch mit einer Entwicklung aus dem Wort bal, oder balean, dem kleinen Bergkopf. In Anbetracht der Form des Palmbühls erscheint die Begründung Obermüllers logisch, dennoch er- scheint auch die Verbindung des Hügels mit dem Symbol der Palme nicht unbegründet.

Pietro Lorenzetti, Einzug in Jerusalem

Übersetzt bedeutet Palma die Knospe, oder der junge Spross. Sie war Altertum ein Sinnbild des Sieges. Aus diesem Grund wurde auch Christus bei seinem Einzug in Jerusalem mit Palmen empfangen und der jährliche Gedenktag dieses Einzuges heißt des halb der Palmsonntag. Das Osterfest zählt zu den beweglichen Feiertagen des Kirchen-kalenders, fällt es jedoch auf den Frühlingsbeginn, weist es damit auch auf den Sieg der Natur über den unfruchtbaren Winter hin. Mit der Palme als Sinnbild für die Wiedergeburt der Natur ist auch der Phönix verbunden. Er, der sich selbst verbrennt und damit wieder verjüngt, sitzt in den altchristlichen Grabgemälden der Katakomben. Laut einer Erzählung soll die Palme aus dem Rest der Erde entstanden sein, die bei der Erschaffung Adams übrig blieb. Auch eine Sage aus dem Islam erklärt die Entstehung der Palme im Zusammenhang mit Adam. Dort fiel Adam aus dem himmlischen Paradies auf die Insel Ceylon. Aus seinen den Tränen der Reue soll dort dann die erste Palme entstanden sein.. Die besondere Stellung des Baumes wird auch im apokryphen Evangelium geschildert, Hier heißt es: `.. während einer Ruhe auf der Flucht nach Ägypten neigte sich ein hoher Palmbaum zum Christkind herab, um ihm seine Früchte darzubieten, zugleich entsprang aus seiner Wurzel eine klare Quelle. Da befahl das Christkind aus Dankbarkeit einem Engel, einen Zweig dieser Palme in den Himmel zu tragen, und hier im Himmel wuchs aus demselben Zweige ein ungeheurer Baum….´  Also erscheint auch hier die Palme als ein Baum der einer höheren, idealen, himmlischen Vege- tation zugehörig ist. Das Sinnbild des Sieges passt aber auch zum heiligen Leonhard.

Leonhard von Limoges

Der Heilige, dessen historische Existenz nicht als gesichert gilt, lebte am Anfang des 6. Jahrhunderts wird am 6. November verehrt. Trotz seines Einflusses blieb er zeitlebens bescheiden und lebte in der Einsamkeit des Waldes bei Pauvin, in der Nähe von Limoges. Dort predigte von seiner Zelle aus und heilte die zu ihm kommenden Krüppel und Hilfs-bedürftigen. Oft besuchte er in dieser Zeit Gefangene und erreichte durch seine Für- sprache bei König Chlodwig für nicht wenige unter ihnen die Freilassung. Laut der Legende sollen bei vielen Gefangenen die den Namen Leonhards gerufen haben, auch so- fort die Fesseln abgefallen sein und die brachten sie dann dem Einsiedler im Wald. Des- halb wird Leonhard, dessen Verehrung im 19. Jahrhundert als bayrischer Bauerngott seinen Höhepunkt erreichte, auch mit Ketten in einer Hand dargestellt. Sie stehen auch für die Befreiung vom vorchristlichen Glauben und dem damit verbinden Sieg des Christen- tums.

Mitte des 15. Jahrhunderts gab es auf dem Palmbühl eine erste Kapelle. Sie entstand gemäß der Palmbühlsage durch ein wundersames Ereignis. Die dem heiligen Leonhard geweihte Kapelle verfiel im 16. Jahrhundert, doch dann spendete ein Schömberger Bürger Geld für einen Neubau. Der wurde im Jahr 1631, mitten im Dreißigjährigen Krieg, be- gonnen. Diese neue Kapelle wurde 1660 fertiggestellt. Neben dem heilige Leonhard, war sie nun auch St. Martin und den Vierzehn Nothelfern geweiht. Der Andrang auf den Palmbühl war aber so groß, dass 1680 eine größere Kirche gebaut werden musste. Die konnte aber erst 53 Jahre später, im Jahr 1733 geweiht werden. Die im Barockstil erbaute Wallfahrtskirche der  `Schmerzhaften Muttergottes´ entspricht dem Bautyp einer Saa- lkirche. Große Teile der Ausstattung werden dem einheimischen Künstler Urban Faulhaber zugeschrieben. Das Fest Fest zum Gedächtnis der Sieben Schmerzen Mariens (mater dolorosa, die schmerzensreiche Mutter) gab es bereits im 12. Jahrhundert. Doch erst 1443 wurde das Fest dann auf den 4. Freitag nach Ostern verlegt. In dieser Zeit wurde das Bild der Schmerzensreichen Mutter zu einem beliebten Motiv in der Kunstgeschichte.

Sonnenkalender Palmbühl

Auf dem Palmbühl weist aber nicht nur die Marienkapelle auf den Sieg des Glaubens hin, sondern auch die Möglichkeit zur Beobachtung des Sonnenaufganges. Die Präzision mit der dies im Zusammenspiel des östlich gelegenen Plettenbergs möglich ist, deutet auch auf eine weit zurückliegende Bedeutung des Palmbühl als Sonnenkultort hin. Während die Sonne in der Mitte des Plettenberges während des Äquinoktiums aufgeht, ist ihr Aufgang jeweils einen Monat vor und nach dem Datum an den beiden Enden des Berges zu sehen. Nicht nur der Sieg des Glaubens steht im Zeichen der Palme, sondern auch der Früh- lingsbeginn, denn er zeigt den Sieg über die kalte Jahreszeit. Zwar wurden Reste einer keltischen Befestigung auf dem Plettenberg, doch seine Nutzung als Steinbruch verhindert heute weitere Untersuchungen. Auf eine weitere keltische Spur führt der Blochta, wie er im Volksmund genannt, während der Sommersonnenwende. Zu diesem Datum geht sie von der Großgrabanlage Magadelenenberg bei Villingen aus gesehen, direkt über den Pletten- berg auf. Dass die Schömberger Kirche St Peter und Paul ebenfalls auf dieser Linie liegt, könnte ein weiteres Indiz für die Bedeutung dieser früheren Blickbeziehung sein.

Bilder: Palmbühl, Altar- Postkarten 1938 / Wikipedia / Pietro Lorenzetti Einzug in Jerusa- lem, User Lamré on sv.wikipedia – Unbekannt / Der hl. Leonhard als Fürsprecher der Gefangenen vor dem Thron des Merowingerkönigs Chlodwig I., Darstellung aus dem Vie des Saints des Richard de Montbaston, (14. Jh.)./ Wallfahrtskapelle Palmbühl bei Schömberg, Zeitblom1 / Simulation, sunearttools, opentopomap

Vom Mythos zum Logos

Nicht nur in Indien gibt es seit Jahrtausenden ein reichhaltiges Füllhorn spirituellen Wissens, sondern auch in Europa, wie Manfred Ehmer in seinem Buch „Die Weisheit des Westens“ fundiert darlegt. Er beschreibt die unterschiedlichen Strömungen von den ältesten Ursprüngen bis in die heutige Gegenwart und bringt das „Licht aus dem Westen“ zum Leuchten.

über Die Buch-Rezension „Die Weisheit des Westens“ von Manfred Ehmer — Riccis Literaturweltblog

Mysterienstätte Odilienberg

Der Odilienberg übt seit Jahrhunderten eine magische Anziehungskraft aus, noch heute ist er der meistbesuchte Wahlfahrtort im Elsass. Manfred Gödrich unternimmt in seinem Buch „Das Kloster Odilienberg als Zentrum des esoterischen Christentums“ aus anthroposophischer Sicht eine erkenntnisreiche Spurensuche und kommt zu tiefgeistigen Erkenntnissen über den Einfluss des Geisteslebens rund um den Odilienberg auf ganz Europa.

über Die Buch-Rezension „Das Kloster Odilienberg als Zentrum des esoterischen Christentums“ von Manfred Gödrich — Riccis Literaturweltblog