Hebrew Bible: Plagiarized Mythology and Defaced Monotheism

Ashraf Ezzat

Many are the stories that were told in the Hebrew Bible, but the one story that is yet to be told is the story of the Hebrew Bible itself.

Dr. Ashraf Ezzat

The relationship with gods/god has always been one of man’s oldest preoccupations, and still is till this very day. While it’s fair to assume that Modern day man owes his advancement in philosophy and science to ancient Greece and its earliest thinkers, it’s equally fair when it comes to the development of religion and the evolution of religious thinking to give credence to the ancient civilizations of Egypt and Mesopotamia.

In fact, the earliest vestiges of human faith in God, as we know it today, are to be traced back to the valley of the River Nile and the one between the rivers Euphrates and Tigris. We’re surely to find the root of our belief in a supreme creator inscribed…

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Herod Antipas: The Would-Be King

revgeary

A Sermon preached by the Rev. Jeffrey A. Geary at the White Plains Presbyterian Church
on the Eighth Sunday after Pentecost, July 15, 2018

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Psalm 85:8-13           Mark 6:14-29

This is not the sermon I preached yesterday, but a remembrance of topics I covered…

After Jesus sends out the twelve out to heal and cast out spirits and teach about the realm of God, and before they return to report on their success, the Gospel of Mark relates the drama surrounding the death of John the Baptist. It is a historical aside, meant to cast light on the stories around it (which we will talk about in the sermon next week) and to foreshadow the resistance Jesus’ ministry is about to encounter and the death he himself will experience in Jerusalem.

I framed the sermon with an account of the recent public misuse of scripture by Mark Harris, Jeff Sessions, Franklin…

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The Traditions and History of the Summer Solstice #SummerSolstice #Stonehenge

Alison Williams Writing

Here’s a post from a few years ago – it’s a beautiful day today for the summer solstice.

‘As the sun spirals its longest dance, cleanse us.

As nature shows bounty and fertility bless us.

Let all things live with loving intent and to fulfil their truest destiny.’

Wiccan blessing for summer

solstice stonehenge

Were you up early this morning watching the sun rise? If you were, you were joining hundreds of other people marking this year’s summer solstice.

The summer solstice happens when the tilt of the Earth’s semi-axis is most inclined towards the sun. In fact, the word ‘solstice’ derives from the Latin ‘solstitium’ which translates as ‘sun stands still’. On this day there are the most hours of sunlight.

Humans have long been amazed by the power of the sun and light has a key role in many rituals, beliefs and superstitions. For Pagans in particular, this day has…

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Masada, der Palast des Pflügers

Herodes dre Große

Als der grausamer Kindermörder ging der König Herodes in die Geschichte ein. Um den neugeboren Jesus und seinen scheinbaren Konkurrenten beseitigen zu lassen, soll er gemäß der Schrift des Evangelisten Mätthäus befohlen haben, alle Neu- geborenen töten lassen. Diese Schilderung passte auch zum Bild des römischen Klientelkönigs der bei seinem eigenen Volk nicht sonderlich beliebt war. Doch diese Erzählung, die sich längst als Legende erwies, stellte lange Zeit seine eigentlichen Verdienste in den Hintergrund. In seiner Regierungszeit erlebte das Land eine lange Zeit des Friedens und des Wohlstandes und dies offenbaren auch seine zahlreichen Bauprojekte.Dazu zählen die prachtvolle Hafenstadt Caesarea, oder auch das vergrößerte Plateau des Tempelberges mit dem neuen Tempel. Eines der sagen-umwobensten Projekte aber war die Bergfestung Masada, die mit einem prachtvollen Palast ausgestattet war.

Luftbild von Masada, Foto Andrew Shiva

Sie hat die Gestalt eines spitzwinkligen Trapezes, dessen Mittelachse nach Nordnord- ost, auf die Tiefebene des Toten Meeres ausgerichtet ist. An der Nordspitze liegen deshalb auch eine Reihe von Tempiettos und Tempel, die zur Residenz des Herodes zählten. Doch ihre Lage verband nicht nur die Aussicht auf die Landschaft, sondern auch die Sicht auf den Nordhimmel. Die damit verbundene Sicht auf das Sternbild des Bärenhüters weist auf ein heute längst vergessenes Bild des antiken Herrschers hin, dem Pflüger und Sämann. Einen Eindruck vom Ursprung des Gedankens vermittelt auch jener Evangelist Matthäus, der im 13. Kapitel seines Werkes Jesus folgende Worte in den Mund legt: `Der Acker ist die Welt…´ (der Kosmos). In biblischen Texten erscheint dieser Acker immer als eine Metapher für Leistung, Mühe und Leid, die am Ende aber doch zu den gewünschten Früchten führen. Gleichzeitig ist das Bild des Ackers auch eine Warnung, denn die Früchte können rasch vom Unkraut überwuchert werden.

Panorâmica, Masada, Blick zum Toten Meer, Foto Ricardo Tulio Gandelman

Doch der auf dem Acker arbeitende Landmann dient in den Erzählungen auch als Vor- bild eines Herrschers. So wird im Buch Samuel, David noch als Hirtenjunge beschrieb- en, während die Beschreibung bei Saul zumindest eine bäuerliche Tätigkeit erahnen lässt. Konkreter wird dessen Beschreibung bei Rettung der Stadt Jabesch vor dem Ammoniter Nahasch. Dort heißt es: `Siehe da kam Saul vom Feld hinter den Rindern her….´ Damit wird angedeutet, dass Saul das Feld mit einem Ochsengespann pflügte und sich dann in den Kampf begab. Nach diesem wichtigen Sieg gegen den Ammoniter wird Saul dann vom Pflügen weg auf den Königsthron berufen. Saul wird damit zu einer Idealgestalt eines orientalischen Herrschers, dessen Vorbild der pflügende Landmann ist. So wie der sich umsichtig um sein Feld kümmert und es zum Gedeihen bringt, macht dies der Herrscher mit dem ihm anvertrauten Staat. Diese Idealbild des Herrschers hielt sich noch bis ins frühe Mittelalter. So führen auch die Böhmen gemäß einer Leg- ende ihre Abstammung auf einen Pflüger zurück. Nach deren Darstellung wurde der Stamm einst von einer Seuche heimgesucht. Auf den Rat einer Wahrsagerin hin, fanden die Menschen zu einem weisen Mann mit Namen Premysl, der sich trotz der Seuche nur mit dem Pflügen seiner Felder beschäftigte. Erst die Hochzeit des Pflügers mit der Wahrsagerin, führte zum Ende der Seuche und der Gründung der Stadt Prag. Alle späteren Fürsten führten dann ihre Abstammung auf jenem weisen Premysl zurück.

Dreschschlitten (Ägypten; 20. Jh.)., Foto Bibelwissenchaft

Im Orient wurde früher das Dreschen mit Ochsen durchgeführt, indem die das Korn zertraten. Ein andere Methode schildert auch das 2. Buch Samuel. Dort wird ein Ochsengespann beschrieben, das einen Schlitten mit Kufen über das Getreide zieht. Dies fand meist auf einem kreisrunden, festgestampften, oder felsigen Platz, dem Dreschboden statt. In dessen Mitte stand dann der Pflock, an dem die Ochsen ange- kettet waren. Zum Trennen des Getreides verwendete man dann eine Wurfschaufel, mit es es durch einen Wurf bei leichtem Wind in seine Bestandteile getrennt wurde. Ein ähnliches Bild sahen die Römer in den beiden zirkumpolaren Sternbildern Großer Bär und Bärenhüter. Für sie verkörperte der Große Wagen im Sternbild Großer Bär 7 Dreschochsen denen der Ochsenknecht folgte. Tatsächlich bedeutet jedoch das ur- sprüngliche griechische Wort Pflüger und erst die griechische Sage mit Arkas und Kallisto machte ihn dann zum Bärenhüter.

Der heutige Bärenhüter noch als Landmann mit Sichel und Wurfschaufel

Auch 2. Jhd. wird der Ochsenknecht im Almagest, einem umfangreichen Sternenatlas, noch als ein Feldarbeiter dargestellt Auch im Atlas Farnese, einem astronomischen Werk der Renaissance, ist er noch mit einem krummen Stab abgebildet, der einem antiken Grabstock zur Feldarbeit gleicht. Diese Jahrtausende lange Verehrung eines Sternbildes als Pflüger, der mit seiner Sichtung zugleich den Beginn von Einsaat und Ernte markierte, offenbart sich auch in der Geometrie der Bergfestung Masada. Ihr Um- riss folgt der Stellung des Pflügers, so wie er am Morgen des Tages von Sol Invictusm dem 25. Dezember, zum letzten Mal zu sehen war. Kurz darauf ging die Sonne über dem Berg von Kerak auf, einer großen eisenzeitlichen Festung am einstigen Königs- weg. Leider überschattet die Erzählung vom Selbstmord der letzten Verteidiger währ- end der Erstürmung durch die Römer diese Bild des Herrschers vollkommen, so dass Masada heute nur für die aufopferungsvolle Verteidigung des jüdischen Glauben steht. Doch wie das Bild des Herrschers durch Legenden geformt wurde, so ist dies auch beim Kampf um Masada der Fall.

Masada und der Pflüger (Bootes), Plan des Grabungsbefundes, Foto Kordas

Bilder: Wikipedia / Herodes o Grande, unbekannt / Aerial view of Masada , Foto Andrew Shiva / Panorâmica, Masada, Blick zum Toten Meer, Foto Ricardo Tulio Gandelman from Rio de Janeiro, Brazil / Dreschschlitten (Ägypten; 20. Jh.)., Foto Bibelwissenchaft.de/ Simulation Stellarium Plan des Grabungsbefundes, Kordas, gracias a los inestimables consejos de Chabacano, CC BY-SA 3.0

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