Lazarus – Elʿāzār

„Diese Krankheit führt nicht zum Tode.“ (Joh. 11, 4) Ostern ist Anlass, inne zu halten und sich den großen Rätselfragen des Lebens zuzuwenden. Die geheimnisvolle Auferweckung des Lazarus, wie sie das Johannes-Evangelium schildert, gibt dazu eine besondere Gelegenheit. Das Erkenntnisbedürfnis des modernen Menschen will nicht beim bloßen Wunderglauben stehenbleiben, den die erstarrten Kirchen fordern, sondern […]

über Die rätselvolle Auferweckung des Lazarus und das Ostergeschehen — FASSADENKRATZER

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Die Fibonacci – Folge

 Saturday, 24 February 2018

Fibonacci

Leonardo of Pisa, known as Fibonacci, was the 13th century Italian mathematician. In his 1202 book Liber Abaci he popularized the Hindu–Arabic numeral system in the Western World.

He also stumbled across a very interesting sequence of numbers while contemplating a curious problem involving rabbits. Fibonacci started with a pair of fictional and slightly unbelievable baby rabbits, a baby boy rabbit and a baby girl rabbit. They were fully grown after one month. and did what rabbits do best, so that the next month two more baby rabbits (again a boy and a girl) were born. The next month these babies were fully grown and the first pair had two more baby rabbits (again, handily a boy and a girl). Ignoring problems of in-breeding, the next month the two adult pairs each have a pair of baby rabbits and the babies from last month mature. Fibonacci asked how many rabbits a single pair can produce after a year with this highly unbelievable breeding process (rabbits never die, every month each adult pair produces a mixed pair of baby rabbits who mature the next month).

He realised that the number of adult pairs in a given month is the total number of rabbits (both adults and babies) in the previous month. He carried the calculation up to the 13th place and ended up with this sequence of numbers, which was after him named Fibonacci sequence:

1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233

Dividing each Fibonacci number by the previous Fibonacci number produces an interesting sequence of ratios:

1 / 1 = 1
2 / 1 = 2
3 / 2 = 1.5
5/3 = 1.666…
8/5 = 1.6
13/8 = 1.625
21/13 = 1.61538…

The ratio seems to be settling down to a particular value, which we call the golden ratio or the golden number usually represented by the symbol ϕ (Phi) which is an irrational (endless random decimal number) with the value 1.6180339887…

Phantom Bundeslade

aktuelle Ausgabe Nr 119 :

Der Psalm 119 ist der längste der Psalmen und der Psalm 117 der kürzeste.                Mehr zur Bedeutung der Zahl 119 in: http://www.zeitundzahl.de/Download/Zahlen/Bedeutung_der_Zahlen2.pdf ab S.188

http://www.mystikum.at/wp-content/themes/Mystikum-Magazin/ausgaben/Mystikum_Jaenner_2018.pdf

Zum Weihnachtsfest

Mitteltafel mit den Heiligen Drei Königen, Stefan Lochner, Alte Pinakothek

Allen Lesern dieses Blogs wünsche ich ein frohes, besinnliches und auch unbeschwertes Weihnachtsfest.

Bild: Wikipedia / Stefan Lochner – The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH.

Der Meister von Meßkirch

Dreikönigenschrein im Kölner Dom, Arminia

in einer aufwendig beworbenen Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart wird ein Altarbild des Meisters von Meßkirch gezeigt. Es stammt aus der Kirche St.Martin, für die der nicht namentlich bekannte Künstler 12 Altäre mit Bildern ausgestattet hatte. Dieses Werk steht auch stellvertretend für die beginnende katholischen Prachtentfaltung, die als Gegen-strömung zur Reformation inszeniert wurde. Sie sollte all das Leid überstrahlen, das die folgenden Glaubenskriege über das Volk brachten. Geradezu prädestiniert für diese Prachtentfaltung ist das Motiv der Heiligen Drei Könige. Ihre Gebeine sollen von Kaiserin Helena während ihres Aufenthaltes in Palästina entdeckt wurden sein. Von dort gelangten sie nach Mailand, wo sie im Jahr 1162 in den Besitz von Kaiser Barbarossa gelangten, der sie dem Kölner Erzbischof Rainald von Dassel zum Geschenk machte.1164 gelangten ihre Gebeine nach Köln wo sie in einem aufwendig gestalte Schrein aufbewahrt werden. Von Köln aus breitete sich im 12. Jahrhundert dann die Legende der Heiligen Drei Könige aus, von denen es außer einer Menge von Vermutungen, keinerlei historische Zeugnisse gibt. Als Kürzel C+M+B bleibt ihr Zeichen jedes Jahr nach dem Sternsingen auf den Eingangs-türen zurück. Doch das Motiv der Könige, aber auch ihre Namen

Anbetung der Magier, Fresko in der Cappella degli Scrovegni, Giotto di Bondone. 1305, Darstelllung mit Komet

So stammt der Name Caspar, der für das C steht, aus dem Persischen und bedeutet so viel wie `Hüter des Schatzes´ In Bildern wird er oft als Afrikaner dargestellt und überreicht Myrrhe als Geschenk. Sie steht als Sinnbild für das Menschsein und wird auch mit dem späteren Leidensweg Jesu in Verbindung gebracht. Das Geschenk des Afrikaners führt zurück in das alte Reich Ägyptens. Dort begann die Verwendung von Myrrhe, dem aromat-ischen Gummiharz zur Einbalsamierung eines Leichnams. Auch im Judentum gehörten Myrrhe und Aloe zur ordnungsgemäßen Bestattung des Leichnams, gleichzeitig waren beide Substanzen auch Bestandteil von kultischen Salbungen. Das M des Kürzels steht für Melchior, was in der hebräischen Sprache `König des Lichts´ bedeutet. Er überbringt als Geschenk Gold. Gold wurde als kostbarstes Gut angesehen, aber gleichzeitig war es auch ein Symbol für die Sonne, die im Neuen Testament ein Sinnbild für Christus darstellt. Auch der Name des dritten Königs, Balthasar, stammt aus dem Hebräischen und bedeutet `Gott schütze den König´. Er überbringt als Geschenk Weihrauch, dessen Gebrauch im Vorderen Orient auf eine lange Tradition zurückblickt. Der Weihrauch ist eng verbunden mit den Vorstellungen der ägyptischen Osirismythologie. Ägypter sahen die Seele des Menschen geteilt, wo bei eine durch die magische Wirkung des aufsteigenden Weih- rausches zu einem Teil des Gottes Osiris wurde.

Zwei Thuriferare(Ministranten mit Weihrauchfass) beim Inzensieren im Kölner Dom, © Raimond Spekking

Wie bereits angedeutet wurde viel über die Person der Heiligen Drei Könige gerätselt. Inzwischen gelten sie nur noch als drei Weise, die einem lange vorher prophezeiten Licht-ereignis am Himmel folgten, das ihnen den Weg zum Ort Bethlehem zeigte. Doch weder über ihre Ankunft, noch über den exakten Geburtstermin des Messias gibt es historisch relevante Zeugnisse. Vielmehr deuten alle Indizien darauf hin, dass das himmlische Ereig- nis erst im Nachhinein mit Figuren ausgestattet wurde. Auf Grund dieser Situation wurde bereits in der Spätantike versucht, die Sternerscheinung über Bethlehem astronomisch zu deuten. Eine der Erklärungen sieht darin eine besondere Stellung der Planeten Jupiter und Venus, oder auch Jupiter und Saturn. Ebenso wurde ein Komet als Ursache gesehen, denn se galten in der Antike als Ankündiger wichtiger Ereignisse. Ebenso wird das Licht einer Sternenexplosion, einer Supernova als eine mögliche  Erklärung betrachtet. Keiner der Theorien war aber letztendlich so schlüssig und keine erklärte das Bildmotiv der drei. Doch bereits der Name Caspar führt auf ein Bild am Himmel, das zumindest im Volks- mund ab dem Mittelalter mit den drei Königen in Verbindung gebracht wird, das Sternbild Orion. Dessen drei Gürtelsterne werden auch als Jakobs Himmelsleiter, oder eben auch als die drei Könige bezeichnet. Dies hat seinen Grund in der Aufgangssituation des Stern-bildes, das auch den Beinamen Lichtbringer trägt. Zur Wintersonnenwende, um Christi Geburt, ging es über dem Punkt am Horizont auf, an dem am nächsten Tag auch die Sonne aufging.

Aufstieg des Orion, Jerusalem , Wintersonnenwende 4. v. Chr.

Letzsicht Spica, Sternbild Jungfrau, Wintersonnenwende 4. v. Chr.

Wenige Stunden später folgte Orion das Sternbild der Jungfrau mit ihrem hellsten Stern Spica, die Kornähre. Betrachtet man aber Jerusalem als Mittelpunkt der biblischen Handlung, so war vom Tempelberg aus betrachtet, in der Morgendämmerung des folg- enden Tages, die Kornähre dann über jenem Ort zum letzten Mal zu sehen, der übersetzt, der Brotkorb bedeutet. Dieses Bild  der aufgehenden Sonne greift auch der Meister von Meßkirch am Kopf seines Altarbildes auf. Dort leuchtet ein 12-strahliger Stern. Er führt damit eine Astralsymbolik weiter, die mit der akkadischen Planetengöttin Ishtar begann. Sie konnte sowohl in männlicher, wie in weiblicher Gestalt auftreten und ihr Symbol war der 8-strahlige Stern. Mit dem 12-strahligen Stern lenkt der Künstler das Auge des Betrachters auf eine versteckte Botschaft des Bildes die sich in seinen Proportionen verbirgt und durch die beiden Zahlen 18 und 10 bestimmt wird.

Dreikönigsbild, Meßkirch, Meister von Meßkirch / Rainer Halama

 

Bilder: Wikipedia / Dreikönigenschrein im Kölner Dom , Arminia – File:Dreikönigsschrein im Dom1.JPG, Dreikönigsschrein im Kölner Dom, CC BY-SA 3.0, Adorazione dei Magi, Fresko in der Cappella degli Scrovegni (Padua) von Giotto di Bondone mit Darstellung eines Kometen (um 1305), Giotto di Bondone – Web Gallery of Art:   Image  Info about artwork, Gemeinfrei / Zwei Thuriferare(Ministranten mit Weihrauchfass) beim Inzensieren im Kölner Dom, © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 /Dreikönigsbild, Meßkirch, Meister von Meßkirch – Selbst fotografiert, Rainer Halama,CC BY-SA 3.0 / Simulation, Stellarium, Google Map

 

Führung Jenseitsberg Stuifen

Jenseitsberg Stuifen

Wie ein riesiger Zeitzeiger liegt die längliche Form des Stuifens inmitten der Drei Kaiserberge. Weist seine Südwestspitze auf den Sonnenuntergang am 31. Oktober, so ist die Nordostspitze auf den Sonnenaufgang am 1. Mai über dem Hornberg gerichtet. In keltischer Zeit war der 31. Oktober einst ein wichtiges Datum, denn da endete das helle Sommerhalbjahr und das dunkle Winterhalbjahr begann. An diesem Tag wurde das keltische Neujahrsfest gefeiert. Es wurden Versammlungen abgehalten und in der damaligen Vorstellung war an diesem Tag ein Kontakt mit den Toten aus der Anderswelt möglich.

Wohl nicht ohne Grund ist das Datum auch heute noch dem Totengedenken gewidmet. Mit Allerseelen, Allerheiligen und dem Gedenktag des heiligen Leonhard, dem Kirchenpatron der Reitereles Kapelle, wurde diese Tradition fortgeführt. Eine Erklärung zur Ausrichtung des Stuifens auf den Sonnenuntergang am 31. Oktober und der Verbindung zur Sage der Reiterles Kapelle, bietet eine Führung am 31.10.2017

Beginn 16.00Uhr – Treffpunkt Parkplatz.