Video of the Ancient Desert Fortress of Masada, Israel — All About World Heritage Sites

Zitat

This remote palace complex of Masada looks as dramatic as the stories behind it. Set high on a cliff above a forbidding, lunar-like landscape, the ancient fortress of Masada looks as dramatic as the legend behind it. The remote palace complex is known as the site of a desperate last stand by Jewish patriots besieged […]

über Video of the Ancient Desert Fortress of Masada, Israel — All About World Heritage Sites

Piranesi and the Gardens of Rome — The Gardens Trust

Zitat

Italy has always been famous for its classical monuments and, since the Renaissance, for its gardens too. Both attracted tourists in growing numbers, particularly as the Grand Tour became an essential part of the education of almost every young northern European member of the elite. Aristocratic or not tourists have always wanted souvenirs. Some wanted […]

über Piranesi and the Gardens of Rome — The Gardens Trust

World heritage in Turkey: Hierapolis, the thermal spa city of the ancients and white paradise Pamukkale; Yasemin Nicola Sakay; Daily Sabah — All About World Heritage Sites

Zitat

Source: World heritage in Turkey: Hierapolis, the thermal spa city of the ancients and white paradise Pamukkale

über World heritage in Turkey: Hierapolis, the thermal spa city of the ancients and white paradise Pamukkale; Yasemin Nicola Sakay; Daily Sabah — All About World Heritage Sites

Philae — following hadrian photography

Zitat

The original island of Philae was the site of an Egyptian temple complex in the Nile that now lies submerged beneath the waters of Lake Nasser to the south of Aswan in southern Egypt. It was originally located near the First Cataract of the Nile in Upper Egypt but was dismantled and moved to nearby […]

über Philae — following hadrian photography

Admire Oracles: Delphi, Gods and Wine; Marc D’Entremont; Hellenic News of America — All About World Heritage Sites

Zitat

“Admire oracles” (Χρησμοὺς θαύμαζε) was one of the 147 maxims carved on temples and other structures in the holy city of Delphi. Source: Admire Oracles: Delphi, Gods and Wine – Hellenic News of America

über Admire Oracles: Delphi, Gods and Wine; Marc D’Entremont; Hellenic News of America — All About World Heritage Sites

Arausio, die Stadt des Wassergottes

Stadtgründungsbogen in Orange, Foto Andim

im Süden Frankreichs, im Département Vaucluse, liegt die Stadt Orange.noch heute strahlen hier die erhalten römischen Bauwerke den einstigen Glanz Roms aus. Die Prachtvollen Bauwerke lassen aber nicht erahnen, dass der Name Arausio auch an eine der größten Niederlagen des römischen Heeres steht. So traf hier am 5 Oktober 105 v. Chr. eine Streitmacht aus Kimbern und Teutonen unter der Führung des Königs Boiorix auf ein Heer der Römer. Trotz der Streitmacht mit zum größten Teil schlecht ausge- rüsteten Kriegern, konnten sich die beiden römischen Befehlshaber nicht auf eine gemeinsame Strategie einigen und stritten sich um die Führung des Ober- kom- mandos.Diese Spaltung in zwei Heeresteile nutzten die anrückenden Feinde geschickt aus. um Roms Militärmacht eine vernichtende Niederlage beizubringen. Laut den Geschichtsschreibern sollen dabei nur 10 Legionären die Flucht gelungen sein, während 80000 von der gegnerische Streitmacht erschlagen worden sein sollen. Doch die Feinde Roms nutzten ihre Chance nicht, noch weiter vorzustoßen. Ein Teil von ihnen wanderte weiter in Richtung Spanien und der andere ins Innere Galliens, wo sie dann knapp 50 Jahre später von Cäsar besiegt wurden. Die Lage der Stadt an der Via Agrippa begünstigte das Aufblühen der Stadt unter rmischer Herrschaft, so dass Arausio in den folgenden Jahrhunderten zu einer wichtigen Provinzstadt in der Provinz Gallia Narbonensis wurde.

Theater in Orange, FotoKlausF

Der Name Arausio wird auf Grund einiger Weiheinschriften auf einen keltischen Wassergott zurückgeführt der in dieser Region verehrt wurde.Der heute noch imposant wirkenden römischen Bauten entstand aber erst nach einer erneuten Schlacht, denn knapp 100 Jahre nach dem denkwürdigen Sieg kam es zu einer Revolte in dne Prov- inzen Belgica und Lugdunensis. Die gallischen Anführer hatten ein allerdings wieder ein schlecht ausgerüstetes Heer um sich versammelt und im Jahr 21. n, Chr. wurde dieses Heer durch die Römer unter dem Kommando von Tiberius vernichtend geschlagen. Im Anschluss an diese Schlacht wurde die Stadt vollkommen zerstört und anschließend als Planstadt wieder neu errichtet. Von dieser Überlegenheit der römischen Kultur, wie auch deren Militärmacht zu Land und zur See kündet der vor der eigentlichen Stadt errichtete Triumphbogen. Mit einer Höhe von 19.21 und einer Breite von 19.5m gilt das Bauwerk als einer der am besten erhalten Triumphbögen seiner Zeit. Sein Bildprogramm stellt Kampfszenen dar und rituelle Gegenstände.

Rekonstruktion Arausio, Visualisierung The Lost Treasure Chest,

Doch der auffälligste Aspekt dieser Inszenierung Roms ist die Ausrichtung der Triumphstraße mit einem Azimut von 164° nach Südost. Dieser wert entspricht auch dem Produkt von 4×41 und verweist damit ebenso auf das Doppelrautenkreuz der griechsch-römischen Tetraktys. Doch die Ausrichtung markierte gleichzeitig die erste Sicht des Sternes Altair am Abend 27. August, dem Feiertag des römischen Wasser-gottes Volturnos. Gemäß er Auffassung des antiken Schriftstellers Varro zufolge, soll ein Fluss mit Namen Volturnus zu einem göttlichen Wesen geworden sein und galt fortan als Schwiegersohn des Ianus. Andere römische Quellen beschreiben Volturnos aber den personifizierten Tiber. In dieser Rolle hätte er dann durchaus Ähnlichkeiten mit dem lokalen keltischen Wassergott Arausio. Über den gallischen Wassergott und seinen Kult ist jedoch außer einigen Weinschriften kaum etwas bekannt. Die Plane der Stadt sahen aber einen Bezug des Wassers zum Gedeihen der Natur und so wurde die Querrichtung der Triumphstrasse auf den Sonnenaufgang am 19. April ausgerichtet.

Die Ausrichtung von Arausio

Dies war das Ende der Ludi Cereris, des Festes zu Ehren der Göttin Ceres. Ohne das nötige Wasser, für das der Wassergott, in Gestalt des Volturnus /Arausio stand, gab es ja keine Fruchtbarkeit in der Natur. Meist wurde die Göttin Ceres, die auch als Ceres Legiferia, die Gesetzgeberin und Heilige Richterin bezeichnet wurde, mit strohblonden, oder auch goldfarnen Haaren beschrieben. Deren Farbe lebt auch im Ortsname Orange weiter, Innerhalb der geschichtlichen Entwicklung wurde er mit einem ähnlich kling- enden lateinischen Wort verschmolzen und so wurde aus Arausio der Name Orange und diese Frucht wurde im Mittelalter noch als pomum aurantium, der goldene Apfel bezeichnet. Doch die Farbe arbe Organe verbindet die Ceres/Demeter auch mit dem Gott des Rausches, Bacchus/Dionysos Er trug ein orangefarnenes Gewand und bildete mit Ceres/Demeter und Proserpina die eleusische Trias.

Bilder:Wikipedia/ Stadtgründungsbogen in Orange, Foto Andim, CC BY-SA 3.0 / Theater in Orange, FotoKlausF CC BY-SA 3.0 Rekonstruktion Arausio, Visualisierung The Lost Treasure Chest, tps://thelosttreasurechest.wordpress.com// Simmulation Arausio, Stellarium, sunearthtools.

Domus Augustana und die Lyra

Ruinen der Domus Augustana über dem Circus Maximus, Foto, MM (talk | contribs)

Das ursprünglich eher bescheiden Anwesen des Augustus änderte sein Aussehen sich im Laufe der Geschichte. Bereits während der Regentschaft des Kaisers wude es Teil eines Apollotempels und nach dem Tod von Augustus wurde es zu enem heuiogtum des uDivus Augustus umgewandelt. Die späteren iulisch-claudischen Kaiser bewohnten und veränderten die Bausubstanz weiter. Unter Domitian zweigeschossige Wohnanlage ver- fügte die Anlage dann über zwei Peristyle und wurde dann der gesamte Palastkomplex zu einer Anlage für Repräsentationszwecke umgebaut. Dabei diente die Domus Flaviana nur der Repräsentation und die im Südosten des Hügels gelegene Domus Augustana dann als privater Wohnbereich der kaiserlichen Familie. Auch das umge- baute Gebäude hatte wieder 2 Stockwerke, wobei das obere niveaugleich mit der Domus Flaviana war. Auf dieser Ebene lag ein Peristyl mit einem Wasserbassin in dem ein Heiligtum lag. An den zentralen Perystil im Süden schloss sich eine gewaltige Exedra an, die den Blick auf die Kaiserloge des Circus Maximus freigab. Wagenrennen waren hier das bevorzugte Schauspiel dass das Publikum anzog.

Roma – Palatino, Domus Augustana Foto MarkusMark,

Der Schutzgott dieser Zirkusspiele war der Gott Neptun, dem die Römer auch die Er- schaffung der Pferde zuschrieben. Bereits zeitgenössische Historiker charakterisierten das Bild des Kaisers Domitians höchst zwiespältig. So bezeichnete Plinius der Jüngere ihn als den schlechtesten Kaiser von allen und nannte ihn einen unmenschlichen.Auch Tacitus beklagte schlechten Charakter Domitians, den er als grausam, niederträchtig und dem Jähzorn verfallen beschrieb. Trotz all dieser negatoen Eigenschaften besaß Domitian eine große Vorliebe für die Künste. Dies erkannte auch Marcus Fabius Quintilianus;, der erste staatlich besoldete Rhetoriklehrer in Rom, denn er rühmte Domitian gleich mehrmals als großen Epiker. In die gleiche Richtung zielte auch das Lob des für seine Epigramme bekannten Dichters Martialis. Er pries Domitian als Herr der 9 Schwestern, den göttlichen Musen.

Büste des Domitian, Kapitolinische Museen. Foto Jastrow

Die Lyrik wurde meist auch mit einer Lyra vorgetragen, so dass dieses Instrument zum Namensgeber und dem Sinnbild der Dichtkunst wurde. Damit wurde sie ebenso zum Attribut der beiden Musen des Gesanges und Tanzes, Erato und Terpsichore. Sie war auch Geliebte des Gottes Apollo, der von Hermes, dem Erfinder der Lyra das Instrument einst geschenkt bekam. Laut der Erzählung war Hermes kaum geboren, als er eines Tages aus seiner Wiege kletterte und eine Schildkröte tötete. Aus ihrem Panzer fertigte er dann die erste Lyra, indem er sie mit Fell bespannte und Saiten daran befestigte. Mit ihren 7 Saiten wurde die Lyra dann zu einem Attribut der Musen des Gesanges und des Tanzes. Auf Grund ihrer symmetrischen Grundform stand sie auch für den Aspekt der Harmonie im philosophischen Modell der Pythagoreer. Die Neuplatoniker des 5. Jahr- hunderts sahen in der vierseitigen Lyra, dem Tetrachord dann ein Symbol für des Feuer, für die Luft und für das Flüchtige. Unter ihnen war auch der spätantike Philosoph Salustios, der den Saiten stimmenden Apollon als den Ausdruck einer überkosmischen Kraft sah, die einen Bestand der Schöpfung garantierte. Diese Verbindung Domitians mit der Lyrik verkörpert gleich in doppelter Hinsicht das Sternbild der Leier.

Mosaik aus Arae Flaviae (Dominikanermuseum Rottweil) Foto Agnete

Der Sage zufolge, gab Apollon das Instrument einst dem berühmten Sänger Orpheus, der mit dem Spiel der Leier seine nach einem Schlangenbiss verstorbene Frau Eurydike aus dem Hades erlösen wollte. Laut der Erzählung war er der Sohn der Muse Kalliope und des Gottes Apollon. Unter all den zeitgenössischen Sängern galt Orpheus als der beste. Mit seiner Musik betörte er nicht nur die Götter und die Menschen, sondern sogar auch Tiere, Pflanzen und Steine. Sogar die Bäume sollen sich zu ihm geneigt haben, wenn er spielte. Auch wilde Tiere, so die Sage, haben sich friedlich um ihn geschart und selbst die Felsen weinten angesichts seines schönen Gesangs. Bei seinem Gang in die Unterwelt wäre es Orpheus auch fast gelungen seine Geliebte zu erlösen, doch eine Unvorsichtigkeit des Sängers verhinderte dies. Zum Andenken an Orpheus und seine Musik wurde die Leier nach seinem Tod dann an den Himmel versetzt. An ihn und seine Mutter, eine Tochter des Zeus/Jupiter erinnerte dann auch die erste Sicht auf den Stern Vega aus dem Sternbild Lyra am Abend des Jupiterfeiertages, dem 23. April. Auf diese Sicht im Nordosten war die Achse der Palastanlage gerichtet. Auch die senkrecht dazu verlaufende Achse weist auf ein beliebtes Motiv der Dichtkunst, den Schwan. Laut einer der Orpheussagen soll der Dichter, nachdem er von thrakischen Frauen getötet wurde, es vorgezogen haben, als Schwan wieder aufzuerstehen.

Ausrichtung der Domus Augustana

Bilder: Wikipedia/ Ruinen der Domus Augustana über dem Circus Maximus, Foto , MM (talk | contribs) / Roma – Palatino, Domus Augustana Foto MarkusMark, gemeinfrei /Büste des Domitian, Kapitolinische Museen. Foto Jastrow / Mosaik aus Arae Flaviae (Dominikanermuseum Rottweil) Foto Agnete / Ausrichtung der Domus Augustana /Simulation, Sellarium, googlemap