A recent talk I gave at the library in St Ives was recorded and has been made available online, here is a link to it,
Equinox and Cornwall — Archaeoastronomy Cornwall
Archiv der Kategorie: Bauwerke Frühgeschichte
Was Stonehenge an ancient calendar? A new study says no | Live Science — Tom Metcalfe

Stonehenge wasn’t a prehistoric solar calendar but served mainly as a memorial to the dead, according to new research by scientists who study ancient astronomy. The first stones at Stonehenge were emplaced in southern England about 5,000 years ago, and the monument was constructed in stages over roughly 1,000 years. But researchers have debated its […]
Was Stonehenge an ancient calendar? A new study says no | Live Science — Tom Metcalfe
French Archaeologists Visit on the Spring Equinox — Iwaya-Iwakage of Kanayama Megaliths

Shiho Tokuda reports from the Kanayama Megaliths Research Center. On March 21st, a group of 25 archaeologists from France visited the megaliths. There were also people from Belgium and Switzerland. Everyone was very satisfied, and the travel agency contacted us to plan next year’s autumnal equinox. This visit was covered by two newspapers in the […]
French Archaeologists Visit on the Spring Equinox — Iwaya-Iwakage of Kanayama Megaliths
Tyr und Doggerland

Der Untergang Doggerlands
Mitten in der Nordsee erstreckte sich bis in die Mitte des 6. Jtsd`s BC noch eine Insel, die bis zu ihrem Untergang von einer artenreichen Waldlandschaft geprägt war. Mit den an-steigenden Temperaturen, breitete die sich über die Tundralandschaft aus, die hier während der Eiszeit das Landschaftsbild bestimmt hatte. Der langsame Anstieg des Meeresspiegels trennte die Landmasse dann von den Verbindungen nach England und dem europäischen Kontinent ab, so dass die heute identifizierte Insel übrig blieb. Interessant an dieser Insel ist nicht nur ihr Ende, sondern auch ihre Form, die sie mit der nordischen aber auch mit der mesopotamischen Mythologie verbindet.
Die Form er Insel entspricht der Sicht des Bärenhüters so wie er im 6.Jtsd. BC am Morgen des Frühlingsäquinoktiums zu sehen war. Dabei zielte dann die Hauptrichtung der Insel auf eine Gebiet Südschwedens, in dem in der Vergangenheit zahlreiche Petroglyphen entdeckt wurden. Mitte des 6. Jahrtausends kam das Ende der Insel als der Abhang des Storegga-gletschers ins Meer rutschte und mehrere Kubikkilometer Gestein ein riesige Flutwelle aus-lösten.

Die Sintflut, Francis Danby, 1837–1839,
Die Ähnlichkeit von Sternbild und Landschaft, wie auch die Zeitmarkierung des Äquinokt-iums zeigt die damalige Bedeutung des Bärenhüters. Trotz dieser offensichtlichen Wert-schätzung gibt es in der nordischen Mythologie aber keine Zuordnungen zu irgendwelchen Gottheiten. Ein Hinweis zu einer Verbindung offenbart sich dann in der im 4. Jhd. entstand-enen Runenschrift. Dort stellt die siebzehnte, der 24 Runen des älteren germanischen Runenalphabets Futhark, die Rune Tiwaz dar. Auch der Gott Tyr wurde teils Tiwaz, auch Teiwaz genannt. Dieser Name geht vermutlich auf das indogermanische deiwos zurück, welches mit dem lateinischen deus, Gott verwandt ist.

Doggerland und der Bärenhüter, Karte bradford/archaeological-forensic-sciences
Die Rune stellt einen Pfeil dar, der gleich mehrere Eigenschaften verkörpert. Er gibt eine Richtung vor und damit auch Orientierung. Dies ist auch eine er Eigenschaften des hellsten Sternes des Bärenhüters Arcturus, der ein wichtiger Navigationsstern in der Seefahrt war. Ebenso steht die gerade Linie des Pfeils auch für eine Achse und um diese himmlische Achse dreht sich der Bärenhüter, der damit zugleich ein Sinnbild ewiger Stabilität war. Damit verkörperte Tiwaz genau die Eigenschaften des Bärenhüters die Menschheit seit Jahrtaus-ende in ihren Bann zog. Das dem Bärenhüter /Tiwaz gleichende Doggerland kann also wohl zurecht als das Paradies der Steinzeit bezeichnet werden.

Die Rune Tiwaz und der Bärenhüter
Bilder: Wikipedia/ Die Sntflut, Francis Danby, 1837–1839, Tate Galler, gemeinfrei / Dogger-and, der Untergang, Illustration / Rune Tiwaz und der Bärenhüter, eigen/Doggerland und der Bärenhüter, Karte bradford.ac.uk/archaeological-forensic-sciences, stellarium, sunearthtools
Das Geheimnis des Stuifens

Ein Kreuz steht an der Westspitze des Stuifens. Dass er nicht nur ein Zeugenberg ist, zeigt seine längsrechteckige Form und das Horn auf der Nordwestseite. Mit einer Palisade geschützt, standen einst Gebäude am Fuß des Berges auf, dessen Plateau ein Gräberfeld liegt. Die Führung führt zu den Geheimnissen des Stuifens die heute noch unter der Erde verborgen sind und endet mit dem Sonnenuntergang im Hohenstaufen.
Termin 23.03.23 -Tagundnachtgleiche
Beginn: 17°°Uhr
Treffpunkt: Stuifenparkplätze
Ende: Sonnenuntergang über dem Hohenstaufen um ca. 18.30 Uhr
Sonnenbrille nicht vergessen
Kosten:4 EUR
Bilder :Wikipedia/Stuifen vom Hohenstaufen, Foto I, Rosenzweig, CC BY-SA 3.0 /Hohenstaufen Sonnenuntergang, eigen
Stonehenge Spring (Vernal) Equinox Managed Open Access: 21st March 2023 — Stonehenge Stone Circle News and Information

English Heritage are expected to give a short period of managed open access on the 21st March. Sunrise is at 6:11am, and access will commence as soon as it is safe, this is likely to be from approximately 5:45am and will end at 8:30am. The spring equinox is one of the rare occasions that English Heritage opens up […]
Stonehenge Spring (Vernal) Equinox Managed Open Access: 21st March 2023 — Stonehenge Stone Circle News and Information
Der Siebenfelsen als Kalender
Ein Merkmal der Geologie ist die oft eindimensionale Sicht des Metiers. So betrachten Geologen eben Steine sofort als Produkt der Erdgeschichte und schließen damit andere
Entstehungsmöglichkeiten aus. Ein einmal gefasste Erkenntnis ist natürlich nur schwer zu ändern, da jede Wissenschaft die Revision fürchtet wie einst der Teufel das Weihwasser.

Der Siebenfelsen bei Yach, Foto Leo-BW
Betrachtet man aber nun das Phänomen Siebenfelsen bei Yach einmal genauer, fällt nat- ürlich die Zahl 7 ins Auge, die die Summe aus 4 und 3 darstellt. Sie waren einst Sinnbilder der 4 Himmelsrichtungen und einer göttlichen Trinität. Damit verband die Zahl 7 symbolisch Himmel und Erde. Diese Verbindung entsteht auch am Ort des Siebenfelsens, wo der Hang- sporn ohne Bewaldung einst eine Art von Zeitzeiger darstellte. So war am Hochpunkt der Sonnenaufgang am 1. Februar zu sehen, dem Datum, an dem in der keltischen Kultur einst auch die neue Kraft der Sonne gefeiert wurde.

Der Siebenfelsen als Kalender, eigen
Ritualorte wurden in der Frühgeschichte aber immer auch als Bilder gesehen, die eine Er- zählung darstellten. Damit glichen sie in ihrer Wirkung den späteren gotischen Tafelbildern. So erzählt das Bild des Siebenfelsens auch von der einstigen Vorstellung, dass der irdische Raum dem kosmischen gleicht und diese Vorstellung hielt sich noch bis in die Zeit des Ba-rock. Sie verschwand im Laufe des 18. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der modernen Wissenschaften.
Folgt man aber dem Gedanken, so glich einst der kosmische Raum dem irdischen, in Ge-stalt des Sternbildes Bärenhüter, bei der Sicht am Morgen der Wintersonnenwende. Seit-enrichtig deckte sich in der Zeit der Kelten dann dessen Gestalt mit dem Geländeverlauf, wobei dann die beiden Schultersterne die Wasserläufe als wichtiges Landschaftselement markierten.
Die Linie vom Kopf bis zu seinem hellsten Stern und Arcturus wies dann auf jenen Punkt, an dem 40 Tage später der Sonnenaufgang zu sehen war. Der Bärenhüter bereitete so gleich-sam das neue, fruchtbare Jahr vor.
Diese Betrachtung führt nun zum Siebenfelsen. Ob er einst als bildhauerische Arbeit aus bestehenden Felsen entstand, oder aber aus Steinen aufgerichtet wurde, bleibt dochdas Ergebnis gleich. Die Proportionen, wie auch die Anzahl der sichtbaren Steine decken sich eben mit jenem Bärenhüter. Er wurde in zahlreichen Sagen unterschiedlicher Kulturen immer auch als Kulturschöpfer beschrieben. So wurde er einst als Rinderhirte, als erster Weinbauer, oder auch als Erfinder des Pfluges gesehen. Nur einmal wird er auch als oberste Gottheit beschreiben und das war er um 3000BC in Uruk.

Der Blindenstein, Foto Susanne Latzel,
Bezieht man in diese Betrachtung auch den Blindenstein mit ein, so entsteht hier eine weit-ere optimale Verknüpfung des Ortes und die lässt sich erkennen, dass diese Markierung Siebenfelsen wohl in der Bronzezeit, oder gar noch früher geschaffen worden sein muss.
Bilder: Siebenfelsen,Foto Leo-BW /Wikipedia: Pfarrkirche St. Wendelin in Yach, Stadt Elzach, Landkreis Emmendingen, Foto Rauenstein, CC BY-SA 3.0 , Der kosmische Siebenfelsen, Opentopomap, stellarium, eigen/ Blindenstein, Foto Susanne Latzel, Tanz mit der Stille
Northern lights at Stonehenge: very nice but no one has mentioned it’s another „Never Again“! — The Heritage Journal

Thanks to the admirable Stonehenge Dronescapes this striking image was taken on Sunday. It will probably be the last one that travellers on the A303 will ever see. . The Northern lights being visible in Wiltshire is rare enough. Seeing red Northern lights over Stonehenge is rarer still. Seeing any lights over Stonehenge from the […]
Northern lights at Stonehenge: very nice but no one has mentioned it’s another „Never Again“! — The Heritage Journal
Aufnahmen zeigen bislang unbekannten Korridor in der Großen Pyramide von Gizeh — grenzwissenschaft-aktuell.de

Lesezeit: ca. 2 Minuten Kairo (Ägypten) – Im Rahmen des „ScanPyramids“-Projekts, bei dem die ägyptischen Pyramiden mit hHlfe von Myounen-Scans nach noch unbekannten Hohlräumen durchleuchtet werden, haben Wissenschaftler nun einen bislang unbekannten Korridor ganz in der Nähe des Haupteingangs der Großen, sog. Cheops-Pyramide gefunden. GreWi zeigt exklusiv erste neue Aufnahmen aus dem Gang. Wie das…
Aufnahmen zeigen bislang unbekannten Korridor in der Großen Pyramide von Gizeh — grenzwissenschaft-aktuell.de
Kultort Wurmberg

Der Wurmberg vom Großen Knollen aus gesehen.Foto Ravie
Als Heinrich Pröhle Jahr 1856 in seinen Harzsagen, eine eine steinerne Treppe, die auf den Wurmberg bei Braunlage führt, als Hexentreppe bezeichnete, entstand daraus die Vorstell-ung eines heidnisches Kultortes. Funde eines rechteckigen Fundamentes und einer kreis-förmigen Anlage aus Steinen stützten die Vorstellung von einem dort errichteten Heiden-tempel.
Lange Zeit hielt sich diese Vorstellung, bis der Archäologe Dr. Michael Geschwinde im Jahr 2000 seine Forschungsergebnisse präsentierte. Sie zeigten, dass die kreisförmige Anlage einst das Fundament eines trigonometrischen Turmes bildete und das rechteckige Funda-ment Teil des alten Forsthauses war.

`Hexentreppe´, Kultplatz Foto Foto Terraner
Obwohl so keine Relikte die Vorstellung vom prähistorischen Kultort stützen, bleiben doch der Flurmane Wurmberg, sowie die Flurnamen der beiden kleineren Berge Großer und Kleiner Winterberg, die auf solch eine Stätte hinweisen. Alle drei Namen wurden sicher nicht ohne triftigen Grund gewählt.
Beginnt man bei der Suche nach Gründen auf dem Großen Winterberg, so bietet er einen Ort zur Beobachtung von Sonnenuntergängen an zwei wichtigen Daten: Der Sonnenunter-gang über dem Ende der Hexetnreppe am 24 November, dem Tag, an dem Römer einst auch das Fest der Brumalien zu Ehren des Dionysos begannen und den Sonenuntergang über der Ostspitze des Wurmberges am Ende der Brumalien.

vemuteter Kultplatz auf dem Wurmberg, Foto Foto Terraner
Ist über dem Großen Winterberg während der Sonnenuntergänge zum Beginn und am Ende der Brumalien der Höhepunkt des Winters überschritten, war dessen Ende dann vom klein-en Winterberg aus sichtbar. Dieses Ende erfolgte meist im dem Zeitraum des 14. April, wo einst im römischen Reich auch das Fest der Getreidegöttin Cerres begann. An diesem Tag wird in der katholische Kirche der heilige Tiburtius gefeiert und ein Spruch aus dem Bauern-kalender verkündet hier: `Am Tiberiustag die Natur nun endlich grünen mag´. Für alle war das Ende Ende des Winters dann durch dem Ruf des Kuckucks hörbar, des letzten Zug-vogels, der zu diesem Zeitpunkt eintraf.
Erklären die Winterberge, die Daten für den Zyklus der kalten Jahreszeit, so verweist der Wurmberg, in dem sich das Wort Wurm oder Schlange verbirgt, auf das Jahrtausende alte Motiv des Ouroboros. Es stellt jene Schlange dar, die sich in den Schwanz beißt. Damit bildet sie mit ihrem Körper einen geschlossenen Kreis und steht so für einen stetig wieder-kehrenden Zyklus. Wohl zu Recht wurde sie einst auch als Schlange der Ewigkeit be-zeichnet.

Der Wurmbergkalender
Es gibt Belege aus der Bronzezeit, wie den Harzer Försterstieg und Relikte, die auf den Bergbau in der Region hinweisen. In dieser Zeit Gerade zeigte sich hier auch eine Überein-stimmung von Sonnen- und Sternbeobachtung, denn um den 14. April war der Stern Spica, aus dem Sternbild Virgo, über dem Wurmberg kurz vor Sonnenaufgang zu sehen. Die Sonne, wie auch Spica, die Körnähre, hätten dann den Beginn des Festes der Getreide-göttin markiert.
Somit kann der Wurmberg allemal als Kultort betrachtet werden, selbst wenn Relikte dies bislang nicht belegen können.
Bilder: Wikipedia/Der Wurmberg vom Großen Knollen aus gesehen. Im Vordergrund liegt die Bergstadt St. Andreasberg. Mit 971 Metern Höhe ist er der höchste Berg Niedersachs-ens. Foto Ravie, CC BY-SA 3.0 /Wurmbergschanze, Harz, Deutschland, Foto Steffen Löwe CC BY-SA 3.0 / Hexentreppe, Kultplatz Foto Foto Terraner/ Wurmbergkalender, opentopmap,sunearttools, stellarium