Monuments from Karnak, Egypt — Novo Scriptorium

This post is mostly a photographic presentation of monuments from Karnak, Egypt. The Karnak Temple Complex commonly known as Karnak, comprises a vast mix of decayed temples, chapels, pylons, and other buildings near Luxor, in Egypt. Construction at the complex began during the reign of Senusret I in the Middle Kingdom (around 2000–1700 BC) and […]

Monuments from Karnak, Egypt — Novo Scriptorium

Stonehenge Leylines – Alignments of Mystery. — Stonehenge Stone Circle News and Information

When commercial traveller, photographic inventor, and amateur antiquarian Alfred Watkins wrote up his lecture expounding his theory about ancient routemarkers in Early British Trackways (1922), delivered to the Woolhope Club of Hereford only five months previously, he started a movement, some would say a craze, which shows no signs of diminishing even in the cold […]

Stonehenge Leylines – Alignments of Mystery. — Stonehenge Stone Circle News and Information

Die Riesen der Hillforts

Camelot auf einer Illustration aus Gustave Dorés „Idylls of the King“,1868

Die ursprüngliche Erzählung über König Artus und dessen Tafelrunde stammte aus der Feder des Mönchs Geoffrey of Monmouth, der das Werk im Jahr 1135 verfasste. Er nannte als Ort der legendären Burg König Artus die walisische Ortschaft Xaerleon mit der römischen Siedlung Isca Silurum. Die dortige Ruine des Amphitheaters deutete der Autor als Überreste der Königsburg. Doch erst in den Schriften des französischen Dichters Chrétien de Troyes erhielt die Burg den Namen Camelot. Da der Oort aber immer nur vage beschrieben wurde, bot dies Raum für zahlreiche Spekulationen. So glaubte im Jahr 1542 der englische Schreiber John Leland in Cadbury Castle den wahr- en Ort des einstigen Camelot erkannt zu haben. Er sah in der aus der Eisenzeit stam- mende Wallanlage Cadbury den Rest der legendären Artusburg.

Der Hügel von Cadbury Castle mit den eisenzeitlichen Wällen, Foto Tim Heaton

Dort ausgegrabene Relikte deuteten auf einen mächtigen Burgherrn hin der hier herrschte und zudem berichtete die Bevölkerung auch von Geistern, die dort ihr Unwesen trieben. Bereits die erste Fassung der Erzählung entstand gut 600 Jahre nach der Epoche in der sie spielt.Es war die Zeit kurz nach dem Untergang des Römischen Reiches in der sich auf Grund des Machtvakuums kleine Fürstentümmer gegenseitig bekämpften. Deshalb hofften die Menschen auf eine Erlösergestalt, die Frieden bringt und alle vereinte. In der Erzählung wird Artus als eine Art göttergleicher Erlöser geschildert, der aber am Ende auf Grund eines Verrates scheitert. Der vornehmste Ritter seiner Tafelrunde der 12 Ritter, die Artus an seinem runden Tisch versammelte, ist Sir Galahad. Am Pfingstmorgen, einem für das Christentum symbolisch bedeutsamen Tag wurde der Ritter laut der Erzählung, vom Zauberer Merlin in die Tafelrunde eingeführt und er wurde auch auserwählt den heiligen Gral zu finden. Dieses Gefäß, in dem das Blut von Jesus aufgefangen worden sein soll, ist Teil einer ganz eigenen Legende. Zahllose Menschen haben sich bis heute auf die Suche nach dem verschollenen Gefäß´gemacht. Im Laufe der Geschichte wurde der Gral und die Suche nach ihm zum Sinnbild der Erlösung. Auf die Form des Gefäßes, in Verbindung mit der Wintersonnenwende als symbolischen Datum der Wiedergeburt, verweist auch das Sternbild Orion. Betrachtete man den Abendhimmel zur Zeit der Entstehung der Artus-Erzählung während der Wintersonnenwende, so stieg zu dieser Zeit das Sternbild Orion kurz nach Sonnenuntergang über den Horizont.

Cadbury Castle und das Sternbild Orion

Ungefähr zeitgleich mit der Entstehung der griechischen Sternenmythen entstand in der frühen Eisenzeit auch der Ringwall von Cadbury. Auch hier decken sich der Umriss, wie die Hauptzugänge wieder mit der Gestalt des Orion an zwei wichtigen Kalendertagen, dem 1. Februar und dem Frühlingsäquinoktium. Mit dem himmlischen Jäger wird in der irisch-keltischen Kultur `hern the hunter´´ assoziiert, der hier in zahlreichen Sagen auftaucht. Von Angel-sachen soll er einst im Gebiet des Windsor Forest verehrt worden sein. Im Süden Britanniens mischte sich die Vorstellung jedoch mit dem Bild der Naturgottheit Cernunnos. Dass die polygonalen, scheinbar freien Formen der Hillforts mit Hilfe von Bildern damaliger Gottheiten angelegt wurden, zeigt sich ganz deutlich auch bei der Wallanlage von Old Oswestry.

Old Oswestry und Sternbild Boötes, Stellarium,

Mit den imposanten Wällen wird Old Oswestry meist als Verteidigungsanlage, oder als letzter Rückzugsort der Bevölkerung bei Angriffen geschildert. Auf dem Plateau wurde aber nur eine weitere innere Abgrenzung mit Pallisaden entdeckt, sowie die Spuren einige Rundhütten. Die impos- ante Bauleistung steht als in keinem Verhältnis zu den gefunden Spuren. Vergleicht man hier aber die Positionen des Sternbildes Boötes im 8. Jhd BC am Abend des 11. April , dem Ende des römischen Festes de Magna Mater und dem Herbstäquinoktium, so decken die sich mit der Geometriedes Ringwalles. Damit könnten diese beiden Positionen auch den Zweck der Anlage erklären. War die Anlage also einst ein Heiligtum, so bietet hier die Vorsilbe Os einen Verweis. Natürlich kann die auch auf den ersten Grundherrn zurückgeführt werden, doch in der germanischen Sprache hieß der Ochse noch Ohse oder os. Zudem gab es in der altenglischen Sprache auch das Wort os oder esa, die Gottheit.

Bilder: Wikipedia/ Camelot auf einer Illustration aus Gustave Dorés „Idylls of the King“, 1868, Gustave Doré – Enid, by Lord Alfred Tennyson. London: Edward Moxon & Co., 1868, gemeinfrei / Der Hügel von Cadbury Castle mit den eisenzeitlichen Wällen, Foto Tim Heaton, CC BY-SA 2.0 / Cadbury Castle und Sternbild Orion, Stellarium/ Old Oswestry und Sternbild Boötes, Stellarium,

 

 

 

Der Apfel von Newgrange

Adam und Eva (Lucas Cranach dem Älteren, um 1518)

Es war ein keltischer Brauch, Tote mit Äpfeln zu begraben, denn die Frucht wurde auch als Sinnbild der Wiedergeburt betrachtet. So lässt sich diese Brauch auf Grund von Funden in unterschiedlichen Gräbern bis ins 50. Jhd. BC zurückverfolgen. Erst im Christ-entum wurde der Apfel durch den Sündenfall Evas zu einem Sinnbild des Bösen. Auf diese Umdeutung einer Jahrtausende alten Kulturfrucht weist auch das lateinische Wort für Apfel, malum, hin. Diese Umdeutung begann bereits in der Frühphase des Christentums, denn auf einer der ersten Sündenfalldarstellungen die im 2.Jhd. in der Katakombe von S.Gennaro in Neapel entstand, ist ein Apfel dargestellt. Doch den Paradiesgarten, in dem Eva den Apfel pflückte, gab es schon in der griechischen Mythologie und dort lag er am Rande des Erdkreises. Dort wurde der Baum, auf dem goldene Äpfel wuchsen, von den Hesperiden bewacht. Ihn hatte die Erdgöttin Gaia anlässlich der Hochzeit von Zeus mit Hera wachsen lassen.

William Etty – Hesperus, 1844

Erst Herakles, dem mythischen Halbgott, gelang es die Äpfel durch eine List aus dem Garten der Hesperiden zu stehlen. Ganz ähnliche Bedeitung hatte der Apfel in der nordischen Mythologie, wo er als goldener Apfel ein Attribut der Göttin Iduna war, mit dem sie den Göttern die ewige Jugend schenkte Auch die keltische Kultur sah im Apfel magische Kräfte und sah in ihm ein Symbol des spirituellen Wissens, sowie auch eine Beziehung zur Anderswelt. Diese Beziehung zur Magie liegt wohl auch in seinem Innern begründet, das waagrecht geschnitten, in der Kernverteilung ein Fünfeck zeigt. Dieses Fünfeck verweist in der Gstalt eines Pentagramms auch auf den Planeten Venus, der in acht Jahren 5 erdnächste Punkte erreicht.

Der Apfel und das Pentagramm, Grafik m.g.

Der Apfel und die Spirale

Alle miteinander verbunden ergeben dann ein Pentagramm. Auf die lange Kulturtradition det Frucht weist auch die Schreibweise des Wortes Apfel hin, die in unterschiedlichen Sprachen immer einen ähnlichen Klang besitzt So wurde er im Althochdeutschen als apful bezeichnet und im Gallischen als Aballo, aus dem auch die Landschaftsname Avalon, der Obstgarten entstand. Trotz dem Makel, den sündenfall ausgelöst zu haben, tauchte der Apfel mit positiv besetzter Symbolik auch im Christen wieder auf. In der Hand von Herrschern wurde er in Gestalt des Reichsapfels zu einem Symbol kais- erlicher Regentschaft. Als Baumschmuck zur Weihnachtszeit wurde der Apfel ab dem 15. Jhd. in Mode. So verbreitete sich ab dieser Zeit im süddeutschen Raum und dem Elsaß der Weihnachtsbrauch, Paradiesbäume mit Äpfeln zu schmücken. Als solares Symbol verband sich hie der goldgelbe Apfel mit der Symbolik immergrünen Tannen, die den Aspekt des ewigen Lebens verkörperten. Der Apfel mit seiner mythologische Be- deutung hat sich inzwischen längst zu einem reinen Genussobjekt gewandelt und dem wird auch im Tal des River Boyne gehuldigt. Beinahe wöchentlich finden hier von April bis Dezember kulinarische Veranstaltungen im Zeichen des Apfels statt. So etwa auch auf der Boyne Grove Fruit Farm bei Drogheda, die zum dortigen Apfelblütenfest einlädt.

Newgrange nach der Teilrekonstruktion, Foto Popsracer

Der Stein mit den Spiralen / Eingang um 1905, Robert Welch

Dieses Fest führt zurück in die Zeit der Entstehung von Newgrange, jenem Ganggrab, in das die aufgehende Sonne währenden der Wntersonnenwende bis zum Ende des Ganges scheint. So verleihtDie solare Symbolik der Ausrichtung von Newgrange, in Verbindung mit dem Apfel,bietet nun auch eine Erklärung für die dort gefundenen Steingravierungen. Zwei grafische Muster dominieren hier: die Form der späteren keltischen Triskele und die Raute. Beide Muster lassen sich auch mit die Gestalt des Apfels verbinden. Wird ein Apfel in einem Zug geschält, ergibt dies einen Streifen, der sich wie eine Spirale auffalten lässt. So verleiht er dem Symbol der Fruchtbarkeit und Wiedergeburt eine weitere Bedeutung. Und im übertragenen Sinn kann dieses Spirale dann als Weg des Menschen aus seinem Körper heraus, zum Licht betrachtet werden. Doch erst die Fruchtbarkeit schafft diesen Körper und als deren Symbol wird gern das Dreieck, oder auch die Raute betrachtet. Als Urbild der Vulva tauchen beide Figuren schon in Streinritzungen des Paläolithikums auf. Doch das geometrische Muster der Raute kann ebenso auf den Mond zurückgeführt werden, wie Karlkeinz Baumgartl in seiner Studie `Über die astronomische Bedeitung des Rautenmusters´ erklärt. Die Schale des Apfels, als Bild einer Spirale, verweist auch auf die Fibonaccispirale Sie entsteht aus dem Verhältnis des Goldenen Schnitts und ist das Muster viele Wachs-tumsprozesse. Sie bietet auch, gespiegelt um die Mittelachse, eine Erklärung für die Form von Newgrange Sicher kann die auch als geometrische Konstruktion aus Kreisfiguren erklärt werden, doch der Grundriss entspricht ebenso zwei Fibonacci-Spiralen , die sich an das Grab im Innern anlehnen. Dabei teilt dann der Gang bis zum Ende die gesamte Anlage im Verhältnis 2 zu 1.

Grundriss Newgrange mit Fibonaccispirale, Vorlage M.J.O`Kelly

 

Bilder: Wikipedia / Adam und Eva (Lucas Cranach dem Älteren, um 1518) , gemeinfrei /William Etty – Hesperus, 1844, gemeinfrei /Der Apfel und das Pentagramm, Grafik m.g.Newgrange nach der Teilrekonstruktion, Foto Popsracer, CC BY-SA 3.0 7 Der Eingang um 1905, Robert Welch – scanned and made available online at sacred-texts.com. Gemeinfrei, / Grundriss Newgrange mit Fibonaccispirale, Vorlage M.J.O`Kelly

 

Die Cheops-Ppyramide und das Jenseits

Cheops-Pyramide,Foto Nina

Kein Bauwerk der Weltgeschichte dürfte wohl so eingehend erforscht worden sein, wie die Cheops Pyramide. Dennoch birgt bis heute eine Menge ungelöster Fragen. So ist ihr Alter immer noch nicht mit Sicherheit bestimmt worden, weshalb es auch zahlreiche Spekulationen gibt, dass sie von einer Kultur errichtet wurde, die lange vor der ägyptischen existierte. Dies legt auch die bis heute ungeklärte Bauchtechnik der Pyramide nahe. Auch hier gibt es unterschiedliche Ansätze einer Erklärung, wobei sich das Modell der Errichtung mit Hilfe einer riesigen Rampe erhalten hat. Funde einer Rampe ganz in der Nähe und auch die Verwendung von Rampen in der römischen Kriegsführung lassen die Theorie trotz ihrer Widersprüche plausibel er- scheinen. Andere Erklärung, wie der Transport der großformatigen Steine mit Hilfe von Luftsäcken auf dem Nil und dem Hub mittels eines hydraulischen Aufzuges blieben von der Fachwelt unbeachtet. Ein Aspekt, der die Bautechnik der Pyramide so geheimnisvoll erscheinen lässt, ist das Fehlen jeglicher Schilderung der da- malgen Abläufe. Nur ein Relief zeigt hier den Transport einer Kollosalstatue mit Hilfe eines Holzschlittens.

Transport einer Statue-Nachzeichnung aus dem Grab des Djehutihotep,um 1900BC

Dies ist der einzige Hinweis, der etwas über die damaligen Möglichkeiten zeigt, schwere Lasten zu transportieren. Eine neue Theorie, die den Körper der Pyramide als System gemauerter und mir Gesteinsabfall gefüllter Kammern erklärt, würde zumindest das Fehlen von Bruchgestein auf dem Gizeh-Plateau erklären. Einzig der Schweizer Unternehmer Frank Löhner bietet eine plausible Berechnung und Dar- stellung der einzelnen schritte , die zur Errichtung der Cheops-Pyamide notwendig waren. Viel entscheidender als die Fragen zur Bautechnik sind aber die zum Zweck der Pyramide. Zwar existieren Namen wie die Königinnenlammer und die Königs-kammer, doch das sind Fehlinterpretationen arabischer Bezeichnungen. Außer leeren Sarkophagen wurde auch bei der ersten Öffnung der Pyramide durch Kalif Ma’moun im Jahre 809 nichts gefunden  Da das Innere der Pyramide zwar raffiniert konstruiert wurde, aber ansonsten schmucklos ist, gibt es auch zu ihrem Zweck zahlreiche Überlegungen. Obwohl die Sarkophage leer aufgefunden wurde und auch nicht die geringste Spur eines Begräbnisses entdeckt wurden, hält sich die Bezeichnung Grabmal bis heute.

Die Königskammer mit dem Granitsarkophag des Cheops Foto Jon Bodsworth

Die Möglichkeit der Erklärungen ist breit gefächert und so gibt es auch eine, die in der Pyramide ein Bauwerk zur Energieerzeugung sieht. Eine Spur zum eigentlichen Zweck des Bauwerkes, das mit unglaublicher mathematischer Präzision errichtet wurde, liefert eine Aufzeichnung über Napoleons Besuch der Pyramide. Als der im Jahr 1798, nach der siegreichen Schlacht gegen die Engländer, eine Nacht in dem Bauwerk verbrachte, soll er nach dem Verlasen reichlich verstört gewesen zu sein. Obwohl sein Adjutant sich deshalb große Sorgen um ihn machte, verweigerte Napoleon jede Auskunft. Erst in der Verbannung berichtete er von einer düsteren Vision die er in jener Nacht in er Pyramide hatte. Betrachtet man aber die Anord- nung der einzelnen Räume als Bild, so deckt sich diese mit der Struktur des Orion, so wie er auf seiner täglichen Wanderung in der Unterwelt, seinem Herrschafts-bereich, dann im Zenit steht. War also die Pyramide, wie auch die schräg verlaufende Galerie erkennen lässt, ein Abbild von der Vorstellung einer Ver- einigung mit Osiris, so kommt jenem noch unentdeckten Hohlraum eine besondere Bedeutung zu. Er liegt dann wohl an der Stelle, an der im Sternbild des Orion der Spiralnebel M42 liegt.

Cheops-Pyramide, Orion in der Unterwelt und der Nebel M42

Der Nebel zählt formal zum zum Schwert des himmlischen Jägers. Er ist nicht nur mit bloßem Auge sichtbar, sondern zugleich ein produktives Zentrum innerhalb der Konstellation, in dem schon mehrere Sterne entstanden sind. Obwohl der Nebel weder im Sternatlas des Ptolemäus noch in arabischen Sternkarten auftaucht, gibt es bislang nur wenig Zeugnisse über dessen Bedeutung im alten Ägypten.Nur im Sternhimmel von Senenmut tauchen 4 Sterne auf, die mit M42 in Verbindung gebracht werden können. Die um 1500 BC, also mindestens 1000 Jahre nach der Errichtung der Cheopspyramide entstanden Karte, wird der Cluster dort als Sternhaufen des Wasser bezeichnet. Natürlich kann das alte Wissen um dessen Bedeutung zu dieser Zeit längst verloreng gegangen sein und so zu einer neuen Interpretation geführt haben.Nur in der Mythologie der Maysas findet sich noch ein Hinweis zur Bedeutung des Nebels denn hier wird M42 mit der Unterwelt Xibalbá.assoziert worden, in der nach den Vorstellungen, die Ahnen so lange bleib- en mussten, bis sie diesen Ort nach bestandenen Prüfungen, Kämpfen und auf- erlegten Leiden wieder verlassen durften.

Bilder:Wikipedia: Kheops pyramid,Foto Nina, CC BY 2.5/ Die Königskammer mit dem Granitsarkophag des Cheops Foto Jon Bodsworth – http://www.egyptarchive.co.uk – gemeinfrei, Transport einer Statue-Nachzeichnung aus dem Grab des Djehutihotep,um 1900BC/ Cheops-Pyramide, Orion in der Unterwelt und der Nebel M42

Das Zepter im Osiris Grab

Statuette des Osiris mit Flagelum 26.Dynastie, Foto.Neithsabes

Das ägyptische Flagelum das einer Geißel gleicht, bestand aus einem Holzstil, an dem 3 Platten befestigt waren. Mit ihnen konnten dann Klappergeräusche erzeugt wurden. Damit diente das Instrument auch dazu böse Geister zu vertreiben. In Darstellungen ist das Flagelum als eines der Herrschaftszeichen des Pharaos bereits im Alten Ägypten belegt. Jedoch herrscht bis heute Uneinigkeit über die genau Herkunft dieses Symbols. Eine Erklärung bietet hier der einstige Dreschflegel, der auch die gleiche Bezeichnung hat. Er besteht ebenso aus einem Stil mit einem daran, beweglich befestigten Stab aus Hartholz. Er dient in manchen Teilen Afrikas noch immer dazu, das Korn von der Spreu zu trennen. Da der Dreschflegel eine enorme Schlagkraft aufweist, diente er bis zum Mittelalter auch als einfache Waffe. Damit war das Instrument zugleich Symbol für die Fruchtbarkeit des Feldes , aber ebenso auch für die Macht. Wie der Pharao die beiden Insignien, den Krumm- oder Hirtenstab und das Flagellum als Ausdruck seiner ab- soluten Macht trug, so waren beide Insignien auch Attribute des Unterweltgottes Osiris. Sein, zumindest symbolisches Grab, will der Archäologe Hawass am Aufweg zur Cheops Pyramide entdeckt haben. Dies beschreibt ein 2016 im Magazin focus erschienener Artikel, in dem Hawass berichtet, dass er die Anlage ausgrub, die bereits Herodot in seinen Reiseberichten beschrieben hatte. Doch die Entdeckung der unterirdischen Anlage ist wesentlich älter als dies Hawass behauptet, denn bereits 1934 dokumentierte er Ägyptologe Selim Hassan die Kavernen.

Modell der Grabanlage

Über 2 Schächte sind die in 3 Ebenen liegenden Räume verbunden, die bis zu 30m unter der Erde liegen. Die 2 Ebene liegt in 18m Tiefe und hier hat der Hauptraum eine Fläche von 5x8m, an 8 Nischen anschließen. In zwei der Nischen stehen Granitsarko-phage, so wie sie der Plan von Gregor Spörri zeigt. Der Zugang zum Grab führt über einen engen, an der Stirnseite liegenden Schacht, von der Vorhalle aus, in dieses 2 Ebene. Da die Kammern ohne jeden Schmuck aufgefunden wurden, erweckte der karge Raumeindruck zurecht die Frage nach einem eigentlichen Zweck. Für die Grabstätte eines Gottes wirkte der Ort einfach zu schlicht.Die inhaltliche Verbindung zu Osiris bietet das Bild des Orion, indem sich Osiris verkörperte. Damit erzählt das Bauwerk auch etwas über die Bedeutung einzelner Teile des Gottes.Der Bedeutung des Hauptzuganges entsprechend liegt bei entsprechender Drehung des Sternbildes dann der Stern Beteigeuze, der Schulterstern des Orion, auf dem Schacht des Haupt-zuganges in die 2 Ebene, der Sterm Riegel lag dann in de Achse des Raumes und der Stern Saiph, ein Teil des Schwertes, dort wo einer der beiden Sarkophage steht. Über Osiris berichten die ägyptischen Texte vom Kampf zischen ihm und seinem Bruder Seth. Während dem Kampf wurde Osiris von Seth in 42 Teile geteilt und auf die Gaue Unter- und Oberägyptens verteilt. Dabei entsprach dann der 2. Unterägyptische Gau mit seine Hauptstadt Lentopois der Schulter des Osiris/Orion. Die Anlage hat aber 3 Ebenen, wobei die 3 am meisten Fragen aufwirft. Im Vergleich zur 2.; ist sie um 90° gedreht und dort steht unter einem Baldachin ein weiterer Sarkophag. Er soll laut den antiken Beschreibungen inmitten einer Wasserfläche gestanden sein.

Grab des Osiris, Ebene 2 – nach einem Plan von Gregor Spörri

Wie in der 2 Ebene, so deckt sich auch hier die bauliche Anlage mit dem Sternbild des Orion, denn die drei Gürtelsterne liegen auf der Fläce des Sarkophages. Damit könnte die Anordnung einen Verweis auf die Himmelstreppe darstellen, mit der die drei Gürtelsterne assoziiert werden. Mit dieser Ausrichtung deckt sich aber auch der Sonnenaufgang um die Mitte des Februar und und am Ende des Monats November. Die Anlage in der 2 Etage weist aber noch eine weitere Analogie auf, denn mit ihrem achsialen Aufbau und den 6 seitlichen Kammern erscheint sie wie die abstrakte Nachbildung des Skarbäus. Dabei verweist der große Raum der 2. Ebene mit seinen Proportionen direkt auf die damals beliebten Amulette des heiligen Skarabäus. Die Leere und Schmucklosigkeit der Anlage könnte aber noch einen anderen Grund haben. Ist sie, wie auh bei der Cheops-Pyramide vermutet wird, viel früher entstanden,  könnte sie nit einem Mythos in Verbindung stehen, der in den Erzählungen als Zip Tepi, als das Goldene Zeitalter Ägyptens geschildert wird.

 

Bilder: Wikipedia/ Statuette d’Osiris de l’époque saïte – XXVIe dynastie égyptienne – Musée du Louvre, Foto.Neithsabes gemeinfrei

Modell der Grabanlage Grab des Osiris, Ebene 2 – nach einem Plan von Gregor Spörri

Ancient Wonders: The Gavrinis Passage Tomb — Just History Posts

For the latest in our Ancient Wonders series, we look to France over 5,000 years ago. On a small island in the Gulf of Morbihan in Brittany lies the Gavrinis Passage Tomb. The uninhabited island is formed from granite rock but is a tourist attraction for it holds the region’s most impressive Neolithic site. The […]

Ancient Wonders: The Gavrinis Passage Tomb — Just History Posts