Das Geheimnis der chinesischen Pyramiden (Videos) — Gegen den Strom

3. Januar 2018 aikos2309te US-Pilot James Gaussman gegen Ende des Zweiten Weltkrieges die Gemäuer einer der gewaltigen Strukturen. Die bis heute praktisch unbekannten chinesischen Pyramiden sind leider größtenteils dem Verfall ausgeliefert. Nur durch Zufall entdeckte US-Pilot James Gaussman gegen Ende des Zweiten Weltkrieges die Gemäuer einer der gewaltigen Strukturen. Seine Maschine versagte, als er auf […]

über Das Geheimnis der chinesischen Pyramiden (Videos) — Gegen den Strom

Advertisements

Silvanus und der Hohenzollern

Burg Hohenzollern kurz nach Sonnenaufgang

Die Zeugenberge der Schwäbischen Alb gelten als geologische Reste der Schichtstufen-landschaft. Wie sie einst entstanden, darüber herrscht unter Fachleuten bis heute Uneinigkeit. Jedenfalls für die Alb gibt es nur einen Brocken weißen Juragesteins, der im Schlot des Scharnhäuser Vulkans gefunden wurde. Er dient als Beweis, dass die Schicht-stufenlandschaft einst bis dort hin reichte. Auch der dem Albrand vorgelagerte Hohen- zollern wird zu dieser Grippe der Zeugenberge gezählt.Doch die Form des Berges scheint ganz ähnlich wie beim bereits vorgestellte Berg Tabor nicht ganz zufällig entstanden sein. Auch hier lassen sich an seiner Ausrichtung mythologische Vorstellungen und ein seit Jahrtausenden gültiger landwirtschaftlicher Kalender ablesen. Ganz entgegen der Er- wartung dass ein Zeugenberg aus Zufälligkeiten der Natur entstand, lässt sich beim Hohenzollern ebenso eine ellipsoide Form erkennen, die ganz und gar nicht zur Aus- richtung der dort errichteten Burg passen will.

Ausrichtung des Hohenzollern

Auch hier lässt sich eine Mittellinie finden, die auf einen ins südöstlich liegende Killertal weisenden Geländesporn zielt. Im Jahr 1061 taucht der Name zolorin erstmals in der Chronik Bertholds von der Reichenau auf . Er nennt die Gründer der Burg, Burchardus und Wezil `de Zolorin´. Die Abstammung des Wortes vom Begriff `Mons solarius´, der Sonnenberg, scheint durchaus berechtigt, da vom Gipfel des Berges Sonnenaufgänge zu wichtigen Kalenderdaten über markanten Geländepunkten beobachtet werden können. Doch es gibt auch das althochdeutsche Wort zol, das Abgabe, Steuer, oder auch Tribut bedeutet. Dies könnte also auf eine Grenze hindeuten, die der Berg markierte. Dieser Gedanke verweist auf eine Vorstellung, die wohl noch aus römischen Zeiten, oder auch aus frühen Zeiten stammt.

Flachrelief des Gottes Silvanus, Kapitolinische Museen, J.P. GRANDMONT

Im Römischen Reich war der Gott Silvanus einer der Götter des Goldenen Zeitalters. Er war wie Faunus, der aus der griechischen Mythologie adaptierte Pan, ein Wald- gott, der das bäuerliche Weltbild repräsentierte und als Erfinder des Pflanzenbaus verehrt wurde. Die Abgrenzung zwischen ihm und Faunus waren fließend. Zuweilen galten beide auch als ein und dieselbe Gestalt. Silvanus wurde meist mit einem Pinienzapfen, oder dem Zweig eines Pinienbaumes in der Hand dargestellt. Ebenso war ein Hund sein treuer Begleiter. In der Antike verkörperte Silvanus die Grenze zwischen Stadt und Land. Es war seine Aufgabe, jene Grenzen zu schützen, die einzelne Grundstücke voneinander trennten. Ebenso hatte er die Grenzen zu bewachen, die zwischen bewirtschaftetem und bebautem Land verliefen, wie auch die, die das Land vom Meer teilten. Bauern opferten Silvanus häufig Schweine und Widder, aber auch Bären. So war die Jagd Im Namen des Gottes Silvanus eine Anerkennung seiner Kraft. Wohl deshalb trägt er auf älteren Darstellungen oft eine Mütze aus Bärenfell auf seinem Kopf.

Gott Silvanus. Relief in Rom

Die Feiern des Silvanus oder Faunus fielen auf ein Datum das charakteristisch ist für einen wichtigen Schwellenwert in der Natur. Die im Februar beginnende fruchtbare Periode kann mit einem Schwellenwert von 5° hinreichend genau definiert werden, denn ab dieser Temperatur setzt dann ein Vegetationsschub in der Pflanzenwelt ein. Vorboten der erwachenden Natur sind meist die Haselnussblüten. Vergleicht man diesen Schwellenwert mit einem heutigen Klimadiagramm aus dem nahen Balingen, so wird ersichtlich, dass dieser Wert in der Mitte des Monates Februar erreicht wird und erst wieder ab Mitte Oktober darunter absinkt. Dieser Zeitpunkt der erblühenden Natur bietet eine der Erklärungen für den Zeitpunkt des römischen Festes der Lupercalien. Dieses Fest geht auf die Gründungsmythen Roms zurück und wurde am 15. Februar gefeiert. Es begann mit einem Bocksopfer im Lupercal, auf das ein Opf- ermahl folgte. Der Lupercal, wo laut dem Gründungsmythos die Zwillingsbrüder Romulus und Remus von einer Wölfin gesäugt wurden, zählte einst zu den wicht- igsten Kultstätten Roms. Während der theatralisch inszenierten Opferfeier wurden junge Männer in den heiligen Bezirk geführt und von den Opferpriestern, die sie dann mit einem blutigen Messer an der Stern berührten. Dieses Ritual wird auch als Sühneopfer und auch als Hinweis auf wesentlich ältere Menschenopfer gedeutet.

Zoller,Südwestansicht, Der Messer

Sonnenaufgang am 18, Februar über dem Hohenzollern

Dieses Datum scheint, wie das Diagramm verdeutlicht, führte nicht nur in Rom zu einem wichtigen Fest, sondern eben auch in Mitteleuropa. Diese Spuren eines Silvanus, oder einer ihm ähnlichen Gottheit lassen sich auch beim Hohenzollern finden. Dessen Höhenlinien im oberen Teil folgen exakt der Richtung des Sonnen- aufganges am 15. Februar, der vom Plateau aus über dem südöstlich gelegenen Himberg aus zu beobachten ist. Auch hier vermutet der Reutlinger Autor Jürgen Meyer eine längst vergessene , frühgeschichtliche Kultstätte. Wie die benachbarte Bismarckhöhe bei Wessingen zeigt, muss es für das Festritual wohl noch eine weitere Kultstätte gegeben haben, denn von dort ist an diesem Tag der Sonnen- aufgang über dem Zollerberg zu verfolgen und die Sonnenscheibe steht dann in Blickrichtung für einen Augenblick auf seiner Spitze.

Bilder: Wikipedia / Burg Hohenzollern kurz nach Sonnenaufgang, Zollernalb , Own work / Flachrelief dekoriert in Gestalt des Gottes Silvanus der Kapitolinische Museen, Rom. Unbekannt – User:Jean-Pol GRANDMONT (2011)Fprum Traiani, Silvanus Relief Rom / Zoller,Südwestansicht, Der Messer / Simulation sunearthtools, opentopomap

Fluchtpunkt Tempelberg – Sinai und Zahl 12

 

Berg Sinai, Pilgerzug und Gipfel im Hintergrund, Tamerlan

Der arabische Name Gabal Mūsā, der ‚Mosesberg‘, erinnert heute noch an zwei der wichtigsten Ereignisse des Alten Testamentes. Auf diesem Berg schloss der Patriarch Abraham, als Vertreter des Volkes Israel, einen Bund mit Gott. In diesem `Vertrag´ versprach er, seine Nachkommen zu einem großen Volk zu machen und ihnen dann ein eigenes Land zu geben. Um dieses `gelobte Land´ zu erreichen, musste Abraham aber versprechen, nicht mehr an andere Götter zu glauben, sondern nur noch an Gott als einzigen Gott.  2. Buch Mose wird noch von einem weiteren Ereignis berichtet, dem Empfang der 10 Gebote durch Moses. Diese waren dann die Grundlage eines neuen Gesellschaftsvertrages, der die Israeliten schließlich in das versprochene, `gelobte Land ´ führen sollte. Heute trägt dieser Berg den Namen Sinai, wie die Halbinsel, an deren Südspitze er liegt. Zwischen dem Golf von Sues und dem Golf von Aqaba gelegen stellt sie ein Bindeglied zwischen afrikanischer und asiatischer Kontinentalplatte dar. Unter Wissenschaftlern ist es umstritten, ob der Name tatsächlich auf den Mondgottes Sin, zurückzuführen ist. Mit unterschiedlichen Namen war der im Vorderen Orient aber weit verbreitet und stellte damit ein Relikt der chaldäischen Mondreligion dar. Im chaldäischen Ur hatte der Mondgott den Namen Nanna. Doch in der benachbarten Stadt Haran hieß er Sin. Mit der Zeitrechnung nach dem Mondkalender bestimmt sie bis heute den Kalender des jüdischen Volkes. Dass die Landschaft mit Sin in Verbindung gebracht wurde, könnte auch ihrer charakteristischen Dreiecksform zuzuschreiben sein, denn sie schließt einen Winkel von 49° ein. Die 49 stellt ein Produkt von 7×7 dar, und die Zahl galt in babylonischer Zeit auch als heilige Zahl des Mondes.

Der vom Himmel herabsteigende Mondgott Sin wird von einem Priester verehrt (wahrscheinlich König Nabunaid)

Auf dem Gipfel des Sinai befinden sich eine Moschee aus dem 12. Jahrhundert, sowie eine Moses und der heiligen Dreifaltigkeit geweihte Kapelle uns. Am Fuße des Berges liegt das in der Mitte des 5. Jhd`s erbaute Katharinenkloster. Laut einer Legende, sollen die von einem Engel herbeigetragenen Gebeine der heiligen Katharina von Alexandrien hier ruhen, doch deren Existenz konnte allerdings nie historisch belegt werden. Das Katharinenkloster ist eines der ältesten christlichen Klöster und gleichzeitig ein Ort, wo sich jüdische, christliche und islamische Kulturgeschichte berühren. Aufgrund seiner isolierten Lage gehört es auch zu den wenigen Klöstern, die nie zerstört wurden. Neben zahlreichen alten Handschriften, wird hier auch ein aus dem 7. Jhd. angefertigtes Schriftstück aufbewahrt, das den Schutzbrief Mohammeds darstellt. In diesem Schreiben wird den Mönchen die Botschaft des Propheten überbracht , in der er sich an die Religion des Christentums wandte und die Christen unter seinen Schutz stellte. Trotz dieser bedeutenden Ereignisse, lässt sich der Berg Sinai in den biblischen Texten nicht eindeutig lokalisieren, Im Laufe der Geschichte wurden deshalb auch zwei weitere Berge, wieder südöstlich gelegene Scherbal mit den Ereignissen auf dem Berg Sinai m Geschehen identifiziert.

Zwölfprophetenrolle vom Nachal Chever

Von diesen berichtet die älteste durchgehende Übersetzung der hebräisch-aramäischen Bibel in die altgriechische Alltagssprache. Diese bis zum 1. Jhd. erstellte Übersetzung von Handschriften, von denen es heute nur noch wenige Relikte gibt, trägt den Namen Septuaginta. Wohl deshalb finden sich an vielen Stellen dieser Schrift auch Einflüsse der Denkmodelle griechischer Philosophen. Das Fehlen genauer Ortsangaben, wie auch die Zeitangabe von 40 Tagen, bis das gelobte Land erreicht wurde, lassen in der Erzählungen einen fiktiven Ort vermuten. Wie die Betrachtung von Orten der biblischen Erzählung zeigt, sind auch die nach symbolischen Gesichtspunkten präzise ausgewählt worden und beziehen sich alle auf den Mittelpunkt des Geschehens: Jerusalem.

Entfernung Sinai – Felsendom

Gerade mal 379 km liegt der Berg von diesem Mittelpunkt entfernt, dem Tempelberg in Jerusalem. Eine Karawane mit zahlreichen Wanderern hätte diese Strecke wohl in knapp 10 Tagen bewältigt. Im biblischen Kontext hat die Zahl von 40 Tagen jedoch immer einen Zusammenhang mit einer Prüfung. 40 Tage musste Noah den ständigen Regen erdulden, ehe er das Fenster der Arche öffnen konnte. Später wanderte das Volk Israel die gleiche Zeit durch die Wüste und auch Jesus wurde 40 Tage in der Wüste vom Teufel in Ver- suchung geführt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die bereits zweifelnden Apostel 40 Tage warten mussten, ehe sie den Messias in einer Erscheinung wieder- sehen durften. So symbolbeladen wie die Zeitdauer, ist aber auch die Entfernung zum Tempelberg. Ebenso auffallend ist auch die Parallelität der Strecke zum Fluss- lauf des Jordan. Zur Zeit der Entstehung der Septuaginta war die Neue Elle ,oder auch gemeingriech- ische Fuß ein weit verbreitetes Längenmaß, das in manchen Teilen Europas noch bis in die Neuzeit benutzt wurde. Sie hatte eine Länge von 0,3160m mit Abweichungen von ca 1mm . Wird nun die Entfernung vom Berg Sinai zum Felsendom, 379960m, durch das Längenmaß geteilt, erhält man das Maß von 1200000 Neuer Ellen. Im Maß der Entfernung ist somit die symbolische Zahl 12 enthalten, die im biblischen Kontext das Sinnbild für die göttliche Regierung, oder auch die Verwaltung der Welt darstellt. Diesen Punkt zu erreichen bedurfte es dann auch eine Zeit der Prüfung und Besinnung von 40 Tagen. Angesichts der heutigen Konflikte um diesen zentralen Punkt der monotheistischen Weltreligionen zeigt es sich, dass diese Zeit der Be- sinnung bei weitem nicht ausreichte.

Bilder: Wikipedia / Berg Sinai, Pilgerzug und Gipfel im Hintergrund, Tamerlan in der Wikipedia auf Polnisch – Übertragen aus pl.wikipedia nach Commons. / Zwölfpropheten- rolle vom Nachal Chever. Unbekannt – (reproduced with permission): http://www.eliyah.com/lxx.html, googlemap

Vormetrische Maße / http://vormetrische-laengeneinheiten.de/html/genauigkeit.html

Indische Wurzeln

Hermann Detering has a new essay (70 pages in PDF format) that will be of interest to many Vridar readers — at least for those of you who can read German. In English the title is The Gnostic Interpretation of the Exodus and the Beginnings of the Joshua/Jesus Cult. See his RadikalKritik blog: The work begins […]

über The Gnostic Interpretation of the Exodus and the Beginnings of the Joshua/Jesus Cult — Hermann Detering — Vridar

Der Tempelberg und die Zahl 42

Die Kaaba in Mekka 2008, deendotsg, Wikemedia, CC BY 2.0

Der Vorläufer der Kaaba in Mekka soll von dem Patriarchen Abraham erbaut worden sein. In den Erzählungen wird aber auch ein Bau Adams angedeutet. Darüber sind sich die Gelehrten des Islam jedoch nicht einig. Einige behaupten auch, dass der erste Bau von Engeln errichtet wurde und andre halten ihn tatsächlich für ein Werk Adams das zerfallen sei . Einigkeit herrscht aber darüber, dass das Bauwerk vom Patriarchen und Propheten Abraham, zusammen mit seinem Sohn Ismael wieder aufgebaut wurde. Dazu schildert ein Text in  Quran 2:127 folgende Begebenheit. `Und als Abraham mit Ismael die Grund-mauern des Hauses errichtete (sagte er): „Unser Herr, nimm von uns an; denn wahrlich, Du bist der Allhörende, der Allwissende.

Rembrandt: „Der Engel verhindert die Opferung Isaaks“, The Yorck Project

Doch die Existenz Abrahams, dem Vater der Völker, wird außerhalb der Glaubenser-zähl- ungen in keinen andren Quellen erwähnt. Auf Grund der darin geschilderten Zeitum-ständ- en, müsste er aber am Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. gelebt haben. Seit dieser Zeit soll die Kaaba mehrmals wieder aufgebaut wurden sein. Zur Zeit des Propheten wird sie als ein Bauwerk geschildert, das ohne Steine und Mörtel errichtet worden war und kaum die Höhe eines Mannes erreichte. Da Schätze daraus gestohlen wurde, beschlossen die Quraisch sie neu aufzubauen und ein Dach hinzuzufügen.

Mohammed beim Anbringen des Schwarzen Steines, Buchillustration des Dschami’ at-tawarich, 1315

Kaaba bedeutet auf Arabisch `der Würfel´. Dennoch weist das Bauwerk keineswegs die idealen Maße dieses platonischen Körpers auf. Es steht auf einem 48cm hohen Marmorsockel und hat eine Höhe von 13.10m, eine Länge von 12,62m und eine Breite von 11,03m. Diese Maße lassen sich aber auf ein gemeinsames Vielfaches zurückführen, das auch eine Erklärung für die geringfügigen Maßunterschiede bietet. Zugleich zeigen die, mit welch symbolischem Zahlenverhältnis die Kubatur der Kaaba entwickelt wurde. Das gemeinsame Vielfache, wenn der Sockel zur Höhe mitgerechnet wird, ist das Maß 0.5252m, was damit die Anzahl der Jahreswochen beinhaltet. Damit entspricht die Länge 24, die Breite 21 und die Höhe 26 Maßeinheiten. Die Kaaba ist die heiligste Stätte im Islam und sie ist die Qibla, die Richtung zu der die Muslime beten.  Sie wird aber auch Al Bait Al Atiq, das befreite Haus genannt und von ihm heißt es, dass das der Prophet Muhammad und Gottes Segen es davor bewahrten, unter die Herrschaft von Tyrannen zu kommen.

Der Felsendom, Berthold Werner

Auf geheimnisvolle Weise ist dieses Heiligtum des Islam aber mit dem Tempelberg in Jerusalem verknüpft. Auch dies ist ein Indiz dafür, dass die beiden großen monotheist-ischen Religionen viel enger verwandt sind, als sie dies wahrhaben wollen. Einige Relig- ionswissenschaftler gehen sogar so weit zu sagen, dass der Islam in Wirklichkeit seine Entstehung einer Gruppe abtrünniger aramäischer Christen verdankt. Diese Ver- bindung wird durch die Zahl 42, dem Produkt aus 7 und 6 hergestellt.Dabei rückt sofort die Zahl 666 ins Blickfeld. Sie wird meist für die Zahl des Tieres gehalten und ist doch vielschichtig interpretierbar. Das macht wohl auch ihren Reiz aus. Diese Bandbreite umfasst die göttliche Trinität als das gleichseitige Dreieck mit seinen drei 60°Winkeln, eine Chiffre für den Kaiser Hadrian oder auch Nero, aber auch für den Beginn des Korans, wo die Begrüßung Bismallah dem Zahlenwert 666 entspricht. Im Altgriechischen entspricht die 666 dem Lautwert der drei Buchstaben χξς (Chi, Xi und Stigma). Einer von Ihnen das Chi wurde in der Kombination Chi-Rho zum Christusmonogramm `CHI RHO´. Das Xi jedoch findet sich aber auch im Namen Allahs wieder, dessen Lautwert der Zahl 7 entspricht. Wie Teile der zahl 666 für die Namen von Christos und Allah stehen, so vereist die 42 auf die Entfernung von Felsendom und Kaaba.

Die Verbindung Tempelberg-Kaaba, Entfernung 4200000 pes romanus,

Wird die Entfernung der beiden Bauwerke Felsendom und Kaaba von 1238,24km, durch dieses Maß durch die noch bis ins frühe Mittelalter gebräuchliche Länge des pes romanus, des römischen Fußes geteilt, erhält man die Zahl 4200000. Sie entspricht dem Produkt 6x7x100000, einem Maß der beiden sakralen Zahlen 6 und 7. In seiner Studie Chronologie der Bibel geht Dr. Paul Gerhard Zint ausführlich auf die Bedeutung der Zahl 42 ein. Im Kontext der Bibel beschreibt die 42 das Kommen des Sohnes Gottes auf die Erde und als Sinnbild der Schöpfung. Sie steht sowohl an ihrem Beginn (Schöpfungwoche 6 Tage und der 7. Tag als Ruhetag) , aber auch am Ende der biblischen Ereignisse des Alten und des Neuen Testaments. Im 13. Buch des Alten Testamentes wird im 6. Kapitel die Fertigstellung des Tempels geschildert, worauf dessen geschichtlicher Teil endet. Auch das Neue Testament beginnt mit der zahl 42. denn 42 Geschlechter mussten vergehen, ehe der Messias kommt. Wie die Kaaba mit dem Tempelberg verknüpft ist, ist dies auch die Geschichte des Propheten Mohammed, der hier nach einem Gebet in den Himmel ritt. Wie in der 42, so taucht die in beiden Religionen heilige Zahl 7 auch im Winkel der Verbindungslinie auf, denn sie weicht um 21° von der Nordrichtung nach Westen ab.

Wie die Texte beider Religionen eine ähnlich intensive Verknüpfung von Zahlen-symbolik und Inhalt aufweisen, scheint diese Symbolik auch den Ort und die Be- ziehung der heiligen Stätten beeinflusst zu haben. Wohl zurecht, denn im Buch Hennoch steht geschrieben, dass die Maße einst von Gott gegeben wurden. Betrachtet man nun die heutige Situation auf dem Tempelberg, ist also der Streit um das Felsplateau ein völliger Irrsinn.

Bilder: Wikipedia/ Die Kaaba in Mekka 2008, deendotsg – originally posted to Flickr as The Sacred Precinct ; CC BY 2.0 / Rembrandt: „Der Engel verhindert die Opferung Isaaks“Rembrandt – The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH. / Mohammed beim Anbringen des Schwarzen Steines, aus einer Buchillustration des Dschami’ at-tawarich (1315), Rashid Al-Din – Jami al-Tawarikh („The Compendium of Chronicles“ or „The Universal History“) This illustration is in a folio in the Oriental Manuscript Section of the /Der Felsendom, Berthold Werner , Gemeinfrei , Simulation googlemap

Das versunkene Land

Einst war es das grüne Herz Europas, verband Großbritannien mit dem Kontinent und bot Tausenden Menschen Lebensraum: Doggerland, ein wahrhaftes „Atlantis“, der versunkene Kontinent an Europas Küste. Ein Paradies für Jäger und Sammler, doch auch eine Warnung vor den Folgen des Klimawandels. – Giorgiu Ramczs

über Doggerland – Das versunkene Paradies — Anthropologie – Blog