Vom Schwäbischen Vulkan zum Sonnenkalender

Blick von der Achalm zum Georgenberg

Der Verehrung des heiligen Georg breitete sich ab dem 6. Jahrhundert von Palästina bis nach Europa aus. Bald erzählten zahlreiche Legenden vom Leben und dem Martyrium des Drachenkämpfers und Schlachtenlenkers. Sie machten ihn auch zu einem der beliebt- esten Heiligen des Mittelalters, dem zahlreichen Kirchen und Kapellen geweiht wurden. So wurde auch der Georgenberg im Süden von Reutlingen nach einer Georgskapelle be- nannt. Der Bau der Kapelle geschah hier wohl nicht ohne Grund, denn der Berg ist einer jener Sonnenkalender der Schwäbischen Alb, wo Sonnenauf- und Untergänge wichtige Kalenderdaten des Jahres anzeigen.

Das Geheimnis des Sonnenkalenders Georgenberg zeigt eine Führung mit dem Autor des Buches `Die Magie der Sonne – Die Sonnenkalender der Alb´, anlässlich des Sonnen-unterganges am Georgstag, dem 23. April .

Führung: Das Geheimnis des Sonnenkalenders Georgenberg

Termin: 23. April

Uhrzeit: Uhrzeit 19°°

Treffpunkt: Parkplatz am Georgenberg (Pfullingen) / Unkosten 5 EUR

Bild: Blick von der Achalm über den Georgenberg /Jkrt

Sonnenkalender Stuifen

‚Sonnenkalender Stuifen‘

Der Sonnenuntergang zur Tagundnachtgleiche über dem Hohenstaufen bietet ein ein- drucksvolles Beispiel für den Sonnenkalender Stuifen. Von seinem Plateau aus lassen sich aber gleich mehrere wichtige Tage des Jahres durch Beobachtung der Sonne be- stimmen. So weist doch der Stuifen selbst wie ein Zeiger auf den Sonnenuntergang am Abend von Allerheiligen.

Vor dem Naturschauspiel des Sonnenuntergangs bietet die Führung `Sonnenkalender Stuifen´ Erklärungen zu dessen Bedeutung als Sonnenkalender, zu seiner Ausrichtung und zum Geheimnis des Stuifen-Plateaus.

Bild:mapio/ Stuifen Hohenstaufen/hubi1802

Datum: Montag, 20.03.2017

Uhrzeit: 17.30 Uhr

Dauer: ca.1,5 Stunden

Treffpunkt: Parkplatz am Stuifen

Teilnahmebeitrag: 5 EUR

Referent und Anmeldung: Reinhard Gunst telefonisch unter 0711-6402491

                                          oder per Mail: vektor04@online.de

 

Der Hohenstaufen – Ein Bauwerk der Jungsteinzeit

 

Wenn es um Zeugenberge und Kalksteinentstehung geht, bewegt sich die Wissenschaft der Geologie keineswegs auf sicherem Terrain, wie so oft behauptet wird. Ist man sich über die Entstehung der Landschaft Schwäbische Alb gerade noch einig, so erklären auch vier verschiedene Theorien die Entstehung der Zeugenberge nicht wirklich. Auch bei den Entstehungszeiten der unterschiedlichen Kalksteine weisen neueste Forschungen mittlerweile auf gewaltige Widersprüche hin. Bei einer geführten Tour von der Spielburg zum Plateau des Hohenstaufens stellt der Autor des Buches `Die goldene Landschaft´, Dipl. Ing. Reinhard Gunst, die wesentlichen Widersprüche vor und zeigt die Besonderheiten des frühgeschichtlichen Bauwerkes Hohen-staufen. 

Zeitpunkt: Sonntag, den 10.11.2013 /14Uhr Dauer:1.5std 

Ort: Spielburg/ Parkplatz

 

Vortrag Der Hohenstaufen und Buchvorstellung

 Wer den Hohensatufen besucht muss das Wäschreschloss kennen.Wie an keinem anderem Gebäude lässt sich am Grundriss des Wäscher-schlosses die `alte´ Geometrie nachvollziehen, die auf den Visurlinien von Mond- und Sonnenwenden beruhte. Bereits an diesem frühen Bauwerk lässt sich die präzise Gestaltung staufischer Gebäude nachvollziehen, die später im Castel del Monte in Apulien ihren Höhepunkt fand. Die bestim- mende Richtung der Sommersonnenwende verbindet das Wäscher-schloss mit dem Hohenstaufen, einem Bauwerk aus der Frühgeschichte. Er stellt den Schlüssel zum Verständnis der Goldenen Landschaft  dar die durch das Maßverhältnis des Goldnen Schnittes bestimmt wird. Doch diese Proportionen bestimmten bereits Skulpturen, die vor 40.000 Jahren auf der Schwäbischen Alb entstanden sind.

Ort: Wäscherschloss

Termin: Sonntag den 27.10 ab 16 Uhr