Grabeskirche

Grabeskirche Außenansicht von Südosten, Foto  Berthold Werner

Der Ort der Grabeskirche ist sinnbildlich der Dreh- und Angelpunkt aller wichtigen Erzähl-ungen der  Heilsgeschichte. Damit stellt dieser Ort den Beginn mit Adam und das Ende mit Jesus. Dar. Bildlich wurde so auch der Kreis  der Erbsünde geschlossen, die Adam hinter-lassen hatte und durch den Kreuzestod gesühnt wurde

So soll laut einer der Erzählungen hier der Schädel Adams durch den Patriarchen beige-setzt worden sein, den Noah auf der Arche vor der Sintflut gerettet hatte. Die ararämische Bezeichnung für Schädel gulgulta hatte dann im Laufe der Geschichte zum heute gebräuch-lichen n Name Golgotha geführt. An diesem Ort soll auch Abraham den Widder gefunden haben, den er dann an Stelle seines Sohne geopfert hat.

Über 350 Jahre nach der Kreuzigung berichten mehrere unterschiedliche Legenden davon, wie die Kaiserin Helena und Mutter von Konstantin dem Großen hier auf das heilige Kreuz und das Felsengrab stieß.

Einige Monate nach dem Konzil von Nicea gab Kaiser Konstantin dann auch den Auftrag für den Rundbau, die Konstantinische Anastasis im Westen der Kirche. Sie auf einem Stein-bruch in dem sich das Felsengrab das Josef von Arimathea gestiftet hatte. 10 Jahre nach dem Konzil wurde die Kirche dann am 17. September im Jahr 335 geweiht. Das Datum hat durchaus auch eine symbolische Bedeutung, denn  dies ist auch der 260.Tag des Jahres. Wobei der 26 die Zahlenwert der beiden hebräischen Wortes adonai und Jahwe entsprec- en.

Adamskapelle mit Riss, Foto  Fallaner,

Während der Eroberung Jerusalems durch die Perser im Jahr 614 wurde die Kirche zerstört  und anschließend durch den Patriarch Modestus restauriert. Im Jahr 1009 wurde sie durch Kalif al-Hakim erneut zerstört und bereits 1048 durch Kaiser Monomachus wieder aufge-baut. Erst die Kreuzfahrer ergänzetn das Bauwerk dann mit dem Kirchenbau im früheren Atrium.

Die Grabeskirche ist damit auch ein  Verdienst der Tmpler, die sich am Beginn ihrer Ge-schichte Arme Ritter Christi genannt hatte. Diese Nachfolge des Löwen Juda spiegelt sich.  wie bei ddr Templerburg Gisors,  in  der Symbolik des Löwen.

Dabei liegt der Stern Algieba, die Mähne des Löwen, dort wo sich heute die Nachbildung des Heiligen Grabes befindet. Die Mähne, die nicht nur ein Sinnbild des Mutes sondern auch Sonnenstrahlen gilt, ist damit auch ein direkter verweis für Christus.

Grundriss Grabeskirche und Sternbild Löwe, Grafik Dehio / Stellarium

Er wurde ja im Johannesevangelium auch als das Licht in der Finsternis bezeichnet (Joh 1:4-5).  Diese Symbolik passt auch zur Lage des Löwen, denn so wie er den Grundriss der Kirche bestimmt, steht er im Zenit seiner Himmelsbahn. Damit offenbaren die Kreuzritte ein klares Bekenntnis zum Glaube und dessen Ursprung im Hause Davids, dem Löwe von Juda.

Bilder: Wikipedia/ Grabeskirche Außenansicht von Südosten: große graue Kuppel über dem Grab (Rotunde), kleine graue Kuppel über dem Katholikon, Foto  Berthold Werner – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0  / Adamskapelle mit Riss, Foto  Fallaner, CC BY-SA 4.0 – Grundriss Grabeskirche, Dehio / Bezold – Artikel Grabeskirche , gemeinfrei /stellarium, eigen

Der Löwe des Tempelberges

Felsendom und Kettendom, Foto Ralf Roletschek

Die Jahrtausende alte Symbolik des Löwen prägt auch das Plateau des Tempelberges und erscheint hier als Bindeglied der 3 Religionen. Für alle ist der Tempelberg von großer Bedeutung, da such den Erzählungen zufolge, hier wichtige Ereignisse zuge- tragen haben. Damit steht das Herrschaftszeichen und solare Symbol für zahlreiche Gemeinsamkeiten der 3 Religionen, die auf einen gemeinsamen Stammbaum einer Grundidee mit all den daraus entsprungenen Erzählungen hinweisen. Wie in den bib- lischen Texten, so wird auch im Koran die Sonne häufig erwähnt. Sowohl als Him- melskörper, aber auch in gleichnishaften Bildern taucht sie dort auf. Bereits bei den Erzählungen zum Stammvater der Völker, Abraham, taucht die Sonne auf, Hier erzählt Abraham von seiner Erkenntnis, dass die Sonne selbst ein Geschöpf ist und es somit ein Fehler sei, sie als göttliche Macht anzubieten. Diese Natursicht entsprechend, wird im Koran auch von der Möglichkeit erzählt, die Sonne zur Vermessung und Wegebe-rechnung zu nutzen. Wie bei anderen Religion überwiegt in den Texten des Korans aber die symbolische Bedeutung der Sonne, Sie steht hier bildhaft für das Licht, das der Prophet Muhammad im Namen Allahs ausstrahlt.

Timuridische Darstellung Mohammeds; aus dem Miradschname, 1436, Herat.

Auch das reflektierte Licht des mondes dient als Metapher. denn wie das Licht der Sonne vom Mond reflektiert wird, so wird das Licht des Propheten vom Imam Ali zurück-gestrahlt. Ein letztes Mal tritt die Sonne in den Erzählungen dann als Ankündiger auf, wenn die Wiederkunft des Imam Mahdis unmittelbar bevorsteht. An diesem Tag soll sie aber nicht im Osten, sondern im Westen aufgehen. Nahezu mittig auf dem Plateau des Tempelberges steht heute der Ende des 7. Jahrhunderts errichtete Felsendom. Er wurde dort auf einem Felsen errichtet, wo nach Islamischer Überlieferung der Prophet auf seinem Pferd in den Himmel getragen worden sein soll. Auch die Israeliten sahen diese Stelle als einen heiligen Ort an, denn hier wird auch der Brandopferalter Abrahams vermutet. Auf dem soll der Stammvater der Völker, gemäß den biblischen Erzählungen Abraham, seinen Sohn Isaak als Beweis seiner Gläubigkeit Gott zum Opfer dargeboten haben.Nach diesen Überlieferungen soll Gott selbst den Ort ausgewählt und ihn dann als seinen Wohnort auf Erden bestimmt haben.

Fels im Innern des Felsendoms, Foto Earthsound

Dieser Bestimmung folgend, soll auch König Salomo hier seinen Tempel erbaut haben, der dann von ihm zum Mittelpunkt der jüdischen Religion erklärt wurde. Der oktogonale Baukörper des Felsendomes ist im Innern durch einen Säulenumgang gegliedert, der den Zentralraum einschließt. In ihm befindet sich auch der Fels liegt, über dem der Tambour mit der Goldenen Kuppel liegt. Die Anlage hat vier Eingänge, die den jeweil- igen Himmelsrichtungen entsprechen. Mit der Form des Oktogons wurde hier auch eine Bauform aufgenommen, die bereits bei der um 540 entstanden Kirche San Vitale in Ravenna verwirklicht wurde. Mit seiner Ausführung zählt der Felsendom zu den Meisterwerken des Umayyadenstils. Dies war der Baustil eines arabischen Stammes aus der Region Mekkas, aus dem auch der Prophet Mohammed stammte. Auf dem Plateau, das einst Herodes der Große errichten ließ, verbindet nun der himmlische Löwe alle Stätten dre 3 Relgionen. So wird durch ihn auch der Name des  Golden Tores oder auch Schönes Tor genannt, erklärt. In der Lage, wie sie der Sicht um den 23. April entsprach, liegt dann sein Hauptstern Rgulus, der kleine König, auf diesem Tor.

Goldenes Tor 2018 von außen, Foto Fallane

Damit verweist hier die Farbe Gold, wie bei der Kuppel ds Felsendmes, auch auf die solare Symbolik des Löwen. Nach neueren Unterschungen stammt dieses Tor aus frühislamischer Zeit,. Es wurde als umayyadische Doppeltoranlage errichtet und stammt damit aus einer ähnlichen Epoche wie der Felsendom. Mit dem Beginn der Kreuzzüge gewann das Tor eine ganz andere Bedeutung, denn nach den Erzählungen soll hier Jesus auf einem Esel in die Stadt geritten sein. Deshalb wurde es in der Zeit der Kreuzfahrer auch nur zu den jährlichen Palmsonntagsprozessionen geöffnet. Deshalb befand sich vor dem Tor einst ein Friedhof, der aber nach de Rückeroberung durch den Islam aufgelöst wurde. Das Tor wurde dann dauerhaft geschlossen, doch christliche Reisende konnten aber weiterhin wundersame Fragmente des Tores bei muslimischen Händlern kaufen.

Tempel des Herodes, Asher S. Kaufman / Sicht des Löwe am Abend des 23. April (Jupiterfest Rom, Georgstag kath. Kirche…..)

Mit seiner Lage verbindet nun der Kopf des Löwen die Stätten der beiden großen Relig-ionen. Er ist das Zentrum des Löwen, der für Aspekte wie Beständigkeit, Leben, Macht, Würde, Vollendung, Eintritt und Übergang steht. So stehen die beiden Sterne Eta und Gamma Leonis, der die Mähne des Löwen verkörpert auch für unerschüttelichen Mut. Das dieser von Dauer sein soll, zeigt beide Sterne bei dieser Lage des Löwen, in dem sie die Ostwestrichtung vor dem Ausgängen des Felsedoms markieren. Ebenfalls Auch in symbolisch richtig liegt dann Epsilon Leonis, der im Arabischen Ras Elased Australis, der Kopf des Löwen bedeutet. Hier markiert er die Mittelachse des Herodanischen Tempels, direkt am Zugang. Mit diesem Stern verweist Damit verbindet hier die Symbolik des Löwen alle drei Religionen, und verweist nicht auf ihren gemeinsamen Ursprung, sondern wohl auch auf das Verständnis islamischer Astronomiekunde, die die Eurpäer im Laufe es 10.Jhd`s mit Begeisterterung aufnahmen Es wäre also ein Gebot der Stunde, im Löwen diese Gemeinsamkeit wieder zu erkennen.

Bilder: Wikipedia / Felsendom und Kettendom, Foto Ralf Roletschek , GFDL 1.2 / Timuridische Darstellung Mohammeds; aus dem Miradschname, 1436, Herat. Das Werk befindet sich in der Sammlung der Bibliothèque nationale in Paris.…, Autor unbekannt – „Mi‘rajnama: The Book of the Prophet Muhammads Ascension“ / Fels im Innern des Felsendoms, Foto Earthsound , gemeinfrei / Goldenes Tor 2018 von außen, Foto Fallane,, CC BY-SA 4.0 – Tempel des Herodes, Asher S. Kaufman / Sicht des Löwe am Abend des 23. April (Jupiterfest Rom)

Der Tempel und der Löwe Judas

relief of the Emblem of Jerusalem, Fotoשלמה – שלמה

Im Hebräischen steht das Wort Arjeh für den Löwen. Doch mit einer minimalen Ver- änderung der Vokale, sowie der Silbentrennung, ergibt das Wort or-jah die Bedeutung `das Licht des Herrn. Damit verbindet die Symbolik des Löwen die Sonne mit der göttlichen Macht. Auf die Sonne verweist nicht nur seine Lage im Zodiak, sondern auch die Mähne des männlichen Löwen. Sie sind ebenso ein Sinnbild der Sonnenstrahlen, wie sein goldbraune Fell. Sein astrologisches Zeichen steht für die heiße Jahreszeit, denn in dieser Zeit wandert die Sonne durch das Sternbild des Zodiaks. Auf seine astronomische , wie auch astrologische Bedeutung ging der griechische Naturforscher Claudius Ptolemäus In seinem im 2. Jhd.n. Chr. entstanden Buch Tetrabiblos ausführlich ein. In seinem Werk zeigt er, ganz in der Tradition der babylonischer Himmelskunde, dass die Stellung der Himmelskörper eben nicht nur reine Naturerscheinungen sind, sondern ihre Stellung zueinander mehr als nur Ebbe und Flut hervorrufen. Er sah in den Kräften der Himmelskörpern auch die Gründe der unterschiedlichen Charaktereigen-schaften und diese Kräfte ermöglichten auch die Vorhersagen zukünftiger Ereignisse. Im Orient galt de Löwe als traditionelles Herrschaftszeichen und mit ihm beginnt auch die Geschichte des Stammes Juda.

Jakob segnet seine Söhne (Buchmalerei von François Maitre, 1475 bis 1480)

Die Übertragung der Löwensymbolik beginnt mit den Segensspüchen des Patriarchen Jakob, den er seinen 12 Söhnen gab. Doch nur seinen 4. Sohn Juda bezeichnet er darin als jungen Löwen. Während einer Rede prophezeite er seinem Stamm eine ewige Herrschaft, in der auch der lange erwartete Erlöser erscheinen wird. Zu seiner hervorgehoben Rolle in der weiteren Geschichte passt auch der Name, der in der alttestamenterarisch Sicht von Verb preisen abgeleitet wird. (Gen.49.8-10) Der Segensspruch Jakobs hebt sich durch seine Länge, die positive Prophezeiung und auch durch das Motiv des Löwen von allen anderen ab. Dieser Löwe Judas soll auch den Charakter des letzten Tempels auf dem Tempelberg geprägt haben. Laut er ersten größeren Niederschrift der bis dahin mündlich überlieferten Tora, war die Breite des Heiligtums im Vergleich zum zentralen Raum selbst auffällig laut. Der Text weist hier auf den Vergleich mit einem ruhenden Löwen hin, de vorne breit und hinten schmäler ist. Dieses von Autoren als auffällig hoch beschriebe Eingangsportal war auch die einzige Lichtquelle des Tempels.Er ist ein Werk das unter dem König Herodes dem Großen entstand, der 21 v. Chr, mit der kompletten Umgestaltung des Tempelberges begann. Er wurde zugleich auch sein anspruchsvollstes Bauwerk, dessen Vollendung er aber selbst nicht mehr erleben durfte.

Der Tempelplatz mit äußeren Umfassungsmauer im Holyland-Modell (Blick von Osten) Foto FOTLbill.

Der Löwe und der Tempel des Herodes, am Abend des römisches Festes epulis Jovis

Khafre complex,Grafik HoremWeb – der gebaute Löwe in Gizeh

Auf Grund der Zerstörung des Tempels während römisch-jüdischen Krieges und der heutigen Situation auf dem Tempelberg, können Rekon-struktionen in Gestalt von Modellen nur auf 2 schriftliche Quellen zurückgreifen. Sie bestehen aus den Schriften des Flavius Josephus und seiner Beschreibung des jüdischen Krieges, sowie der 130 Jahre später entstandenen Mischna. Sie beschreiben das bereits erwähnte, überhöhte Eingangsportal im Osten durch das man über eine Doppeltür das Heiligtum betrat. Dort befand sich im vorderen Teil die Menora, der Räucheraltar und der Schaubrottisch. In dem nach diesen Quellen entstandenem Plan der Tempelanlage zeigt sich In der Baustruktur dann auch die Vorstellung ruhenden Löwen. Doch hier erscheint er als Abbild des himmlischen Löwen, der sinnbildlich am Abend des Äquinoktiums der am nächsten Tag aufgehenden Sonne entgegen schreitet. Zugleich vereint er hier aber auch die jüdische mit de römiche Kultur, denn so war die Sict des Löwen am Morgen des römischen Jupiterfestes epulis Jovis. Doch damit wird hier auch ein Motiv aufge-griffen, dass ganz ähnlich, bei der Sphinx und dem Tempel auf dem Gizeh-Plateau zu sehen ist. Herodes de nach einem Angriff der Parther nach Rom fliehen musste, galt dort als König ohne Land. Nur mit römischer Hilfe gelang es ihm das Land wieder zu erobern und die in Jerusalem regierende Familie der Hasmonäer zu ver- treiben. Mehr als 3 Jahrzehnte blieb er als römischer Klientelkönig dort an der Macht. Mit einem gewaltigen Bauprogramm, zu dem auch die Planstadt Caesarea Maritima, versuchte er sein An- sehen zu steigern und damit auch die Konflikte innerhalb der Bevölkerung zu befrieden. Trotz der vorherrschenden römischen Kultur stellt der Tempel eine Sonder- form dar, die sich nach den Erzählungen an der Stiftshütte orientierte. Auf- fällig sind jedoch die, im Vergleich zur riesigen Mauern des Plateaus, bescheidenen Dimens- ionen des Heiligtums. So drängt sich, ähnlich wie bei den Beschreibungen der Arche Noah oder auch der Bundeslade der Gedanke auf, dass mit den in den Erzählungen erwähnten Maßen. kein Gegenstand beschrieben wurde, sondern eine geistige Botschaft.

Bilder: Wikipedia/ relief of the Emblem of Jerusalem, Fotoשלמה – שלמה, CC BY-SA 3.0 / Jakob segnet seine Söhne (Buchmalerei von François Maitre, 1475 bis 1480) François Maitre – http://www.mnemosyne.org/mmw/fullsize/mmw_10a11_018r_min_1.jpg 7 Der Tempelplatz mit äußeren Umfassungsmauer im Holyland-Modell (Blick von Osten) Foto FOTLbill. Gemeinfrei /Der Löwe und der Tempel des Herodes, am Abend des römisches Festes epulis Jovis, eigen., Karten wikipedia, scan Gal m Stellarium/ Khafre complex,Grafik HoremWeb – der gebaute Löwe in Gizeh

 

Origin of the Crusades — Crusader History

To understand the history of the Knights Templar and the Crusades in the Holy Land, we have to go back in time some 1,000 years before the birth of Jesus. In the year 993 BC, King David conquered Jerusalem and between 958-951 BC, David’s son Solomon built a temple to his God;  “King Solomon’s Temple.” […]

Origin of the Crusades — Crusader History

Die Krone und das Himmlische Jerusalem

Reliquie der Dornenkrone, Notre-Dame de Paris.

Spektakulär gelang die Rettung der Dornenkrone aus der brennenden Kathedrale Notre Dame de Paris. Sie gelang einem Priester aus der noch jungen Bruderschaft St. Peter. Ihre Mitglieder werden in der Gebetsstätte Wigratzbad bei Augsburg nach streng kon- servativen Nomen ausgebildet. Dort wird auch die Messe noch nach dem außer-ordentlichen römischen Ritus gefeiert. Die Geschichte dieser Dornenkrone beginnt im 4. Jahrhundert, in dem auch die Kaiserin Helena während ihrer Reise nach Jerusalem auch das Grab Jesu und dessen Kreuz fand. Erstmals wird die Krone in den Schriften des dem hl. Paulinus von Nola erwähnt, der für das Jahr 409 die Aufbewahrung der Dornenkrone. auf dem Berg Sion zu Jerusalem bezeugt. Ab dieser Zeit besuchen auch immer mehr Pilger das Heilige Land, die in ihren Reiseberichten die Existenz der Dorn- enkrone bezeugen. So berichtet auch Antonius Placentius um 570 darüber, wie er sie in der Hand hielt und küsste. Im Jahr 1063 wurde die Reliquie dann nach Byzanz über- führt. Dort wurde sie zusammen mit andren Reliquien, wie der Heiligen Lanze in der Pharos Palastkapelle des Kaiserpalastes von Konstantinopel aufbewahrt. Nach der Eroberung Jerusalems durch die Fatimiden sollte sie für die gesamte Christenheit die Funktion der Grabeskapelle übernehmen. Im Jahr 1239 erwarb sie der französische König Ludwig IX und ließ für ihre Aufbewahrung, die St,-Chapelle als Schrein erbauen. Die Reliquie wurde in einer festlichen Pression nach Paris überführt. Ähnlich wie die Bundeslade der Israeliten, wurde auch sie in einer Truhe von vier Trägern getragen. Für den König ist sie wie die Gesetzestafeln, das Symbol eines neuen Bundes den Gott mit den Menschen geschlossen hat. Deshalb ist fortan Frankreich das auserwählte Volk Jahwes. Ludwig IX sieht sich ganz in der Tradition dieser Geschichte und als Nachfolger König Salomos. Er ist entschlossen diese Geschichte als christlicher König erneuern. Auf 24 Buntglasfenstern der St. Chapelle entfalten sich die Geschichten der Bibel, an- gefangen mit der Schöpfungsgeschichte und endend mit Ludwig IX. als Ziel der Heilsgeschichte. Passend dazu sind an einem Fenster der Nordseite der Heiligen Kapelle auch alle Könige Israels dargestellt. Er sah jetzt Paris als das neue Jerusalem, in dem die heilvolle Reliquie bis zum Jüngsten Tag bewahrt werden sollte.

Himmlisches Jerusalem – Apocalipsis Figurado de los Duques de Saboya (S. XV)

Damit sollte die Stadt die Vorwegnahme jener Vision werden, die der Evangelist Johannes in seiner Offenbarung beschrieb. Nach dem Sieg des Erzengels Michael über den Teufel sollte eine Stadt vom Himmel fahren, die von gleißendem Licht strahlen, aus glasartigem Gold und von würfelförmiger Gestalt sein sollte. 12 goldene Stadttore sollten in diese Stadt führen. Dass das neue Jerusalem mit dem alten weit mehr als nur ideell verbunden ist zeigt auch seine einzigartige Lage an der Seine. Im antiken Läng- enmaß des Drusianischen Fußes, einem Maß von 0,3332cm oder18 digniti, ist der Ort wo heute die Kathedrale Notre-Dame de Paris steht, von der die al-Aqsa-Moschee, einer ehemals Maria geweihten Kirche auf dem Tempelberg, 10 000 000 Fuß entfernt. Diese Maß war in der Antike in Gallien häufig im Gebrauch, Im später daraus ent- wickelten karolingischen Fuß sind es dann zwar 10 002 191 Einheiten, aber mit einem Fehler von nur 0,2%. Napoleon hatte wohl Recht mit seiner Entscheidung, die Dornenkrone wieder an den Ort zu bringen, der auf diese Weise symbolisch mit dem Tempelberg in Jerusalem verbunden ist. An beiden Orten brach ja auch zeitgleich ein Feuer aus, wenngleich höchst unertschiedlich im Ausmaß.

Entfernung Notre-Dame de Paris / al-Aqsa-Moschee,

Bilde : Wikipedia / Die in der Kathedrale von Notre-Dame aufbewahrte Dornenkronen-Reliquie stammt wie einige heute nicht mehr erhaltene Reliquien aus der gotischen Saint-Chapelle. Es wird Gavigan als Autor angenommen / CC BY-SA 3.0 / Apocalipsis Figurado de los Duques de Saboya (S. XV)

Seal of Prophet Isaiah said found in Jerusalem — Truth Troubles

Zitat

(THIS ARTICLE IS COURTESY OF THE TIMES OF ISRAEL) ‚A UNIQUE AND FANTASTIC DISCOVERY‘ In find of biblical proportions, seal of Prophet Isaiah said found in Jerusalem Chanced upon near a seal identified with King Hezekiah, a tiny clay piece may be the first-ever proof of the prophet, though a missing letter leaves room […]

über Seal of Prophet Isaiah said found in Jerusalem — Truth Troubles