Die Eichenkirche von Kildare

Kathedrale der Brigid in Klidare, Foto Andreas F. Borchert

Im 5. Jahrhundert entstand um ein von der heiligen Brigida gegründetes Doppelkloster der Ort Kildare. Der Name des Ortes, wie auch das beschrieben Gründungsdatum des Klost-ers,  sind Teil einer  in der Legende die zahlreiche symbolische Bilder enthält. So bedeutet Kildare  `die Kirche der Eichen´ und auch die Zahl 470 ist eine wichtige Zahl des kosmo-logischen Deutungssystems der griechsch-römischen Tetraktys. So steht die 47 für eine Seite des Tetraktysdreieckes mit 4 Punkten und 3 Strecken, also 7 Elementen. Ebenso steht die 47 für das Bild zweier , sich schneidender Kreise, dem Ausgangspunkt der Blume des Lebens.

Kreuz der Brigid (Keltisches Sonnenrad), /Foto, Culnacreann

In der Folgezeit wurde Brigidas Kloster zur Keimzelle einer ganzen Reihe weitere Klöster in der Provinz Leinster. Dass der Ort mit einer Eiche gleichgesetzt wurde, mag zum einen durch den Wunsch bestimmt gewesen sein, dass die Missionierung der Menschen dort von Dauer ist, doch damit knüpfte sie auch an die keltische Mythologie an,  in der die Eiche immer einen Bezug zu den obersten Gottheiten und ihren Priestern hatte.

Die Langlebigkeit und die Härte des Holzes, sowie die proteinreichen Früchte, machten aus der Eiche schon früh ein Symbol der Kraft und Magie. Zahlreiche kultische Handlungen wur-den  deshalb auch mit der Verwendung von Eichenlaub vollzogen. Diese einstige kultische Bedeutung ist heute  noch in der Bezeichnung Druide zu erkennen, die vom keltischen Wort duir, Eiche  abgeleitet ist.

Der Eichenkönig,

In Kildare bildet noch heute die Kathedrale der Brigida den Mittelpunkt des Ortes. Dass er bereits vor der Christianisierung von Bedeutung war, zeigt der Standort der Kathedrale, von dem aus Sonnenuntergang zur Sommersonnenwende über dem höchsten Punkt des Red Hill zu sehen ist. Sie könnte auch eine Erklärung für den Mythos bieten, denn fand jedes Jahr der Kampf zwischen dem Eichenkönig, der die erste Jahreshälfte des zunehmenden Lichtes beherrschte und dem Stechpalmenkönig statt. Er siegte an diesem Tag, bis ihn der Eichenkönig wieder zur Wintersonnenwende besiegte. 

Kildare, Sicht auf den Kampf des Eichenkönigs

Bilder: Wikipedia/ Kathedrale St. Brigid von Kildare, Foto Andreas F. Borchert/ Saint Brigid. FotoPatrick Joseph Tuohy – HughLane.ie , gemeinfrei / Saint Brigid’s Kreuz /Foto, Culnacreann , CC-BY 3.0 /Kildar , Kampf des eichenkönigs, eigen, opentopomap

Brigid — Brickthology

Pronounced: BRIJ-id or BREE-id Etymology: “Exalted” (Old Irish), “High” Also Spelled: Brigit, Brid, Brig Also Called: Brigantia, Brid, Bride, Briginda, Brigdu, Brigit, Brighid-Muirghin-na-tuinne, Brighid Conception of the Waves, Brighid-Sluagh (or Sloigh), Brighid of the Immortal Host, Brighid-nan-sitheachseang, Brighid of the Slim Fairy Folk, Brighid-Binne-Bheule-lhuchd-nan-trusganan-uaine, Song-sweet (melodious mouthed), Brighid of the Tribe of the Green Mantles, […]

Brigid — Brickthology

The symbol known as „St. Brigid’s Cross” — rebelbreeze

— Pagan Seasonal Cycle or Christian Martyrdom? Diarmuid Breatnach (Reading time: 12 mins.) The 1st February is Lá Fhéile Bríde1 the feast day of St. Brigid, one of three patron saints of Ireland and one of the many traditions associated with this personage on her feast day was the making of the Cros Bríde (“St. […]

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Ancient Celebrations – Part 8 – Lá Fhéile Bríde/ St. Brigid’s Day — Home | Order of Celtic Wolves

1 February is St. Brigid’s Day, which has been celebrated for hundreds of years in Ireland. Who was St. Brigid, how is her day celebrated today and what are her links to a much older Celtic Goddess? According to the story recorded by an Irish Catholic priest, Saint Brigid was born Brigit and her mother […]

Ancient Celebrations – Part 8 – Lá Fhéile Bríde/ St. Brigid’s Day — Home | Order of Celtic Wolves

Brides Mound

Brides Mound,F.:friendsofbridesmound.com

Der Brides Mound zählt zu den weniger besuchten Orten am westlichen Ortsrand von  Glastonburys, obwohl die Anhöhe mit der berühmten irischen heiligen Brigida von Kildare in Verbindung steht.   St Bride, oder auch Brigida von Kildare war eine irische Heilige, die am 1. Februar 523 in Kildare in Irland gestorben sei soll. Sie war die Tochter eines Königs und einer christlichen Piktin, die laut der Legende vom heilige Patrick dem irischen National- heiligen getauft wurde.

Brigida von Kildares historische Existenz ist auf Grund der legendenhaften Beschreibung ihres Lebens  sehr ungewiss  und wird von manchen Forschern auch als eine christliche Umdeutung der keltischen Göttin Brigidh betrachtet.

Brigida von Kildare in Groß St. Martin, Köln, Foto Elke Wetzig

Doch William of Malmesbury, schrieb um 1135 , dass die Heilige Glastonbury im Jahr 488 tatsächlich besuchte und dort einige Jahre verbracht haben soll. An diesen Aufenthalt  er-innern auch die auf dem nach ihr benannten Brides Mound, die Überreste einer Einsiedelei und einer ihr, sowie der Magdalena geweihten Kapelle.

Als der Mönch Cogitosus aus Kildare über 125 Jahre nach dem Tod Brigidas mit  Abfassung der Lebensgeschichte beauftragt wurde, gab es bereits zahlreiche Erzählungen über die wundersamen Ereignisse im Leben der Heiligen. Dadurch entstand das Bild einer Heiligen, die auch als Maria Hibernorum oder als Mutter Gottes von Irland verehrt wurde.

Dass diese neue Lehre von Dauer sein sollte, ist bereits im Name Kildare enthalten. Dort gründete Brigida ihre erste Gemeinschaft und der Ortsname bedeutet übersetzt Kirche der Eiche Dieser enge inhaltliche Bezug von Brigida und Maria zeigt sich auch vom Brides Mound aus gesehen , die sonne an Mariä Lichtmess über dem Glastonbury Tor aufgeht.

Glastonbury Brides Mound und Mariä Lichtmess, F.: Friends of Brides Mound

Bilder:

Brides Mound01, https://s.inspirockcdn.com/ BridesMound02,F.:friendsofbridesmound.com/ Brides Mound,opentopomap, sunearthtools, friendsof BridesMound/ Wikipedia/Statue der Brigida von Kildare in Groß St. Martin, Köln,Foto Elke Wetzig (Ely)CC BY-SA 3.0