Greek Origins — scienceandartblog

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The first signs of human civilisation in Europe are from Thera, on the Aegean island of Akrotiri, now called Santorini. Excavations have revealed early Minoan settlements and a golden ibis, remains from a catastrophic volcanic eruption there, now dated as 1590BC. Some say that Plato’s description of Atlantis was based on this eruption. […]

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Kofinas, ein Heiligtum der Eileithyia

 

Der Kofinas ist der höchste Gipfel der Asterousia Berge im Süden Kretas. Seinen Namen verdankt der Berg seiner Form, die einem umgedrehten Korb ähnelt. In mino- ischer Zeit war auf dem sich in Ost-Westrichtung erstreckenden Berggrat ein Gipfel-heiligtum, das der Geburts – und Fruchtbarkeitsgöttin Eileithyia geweiht war. Wie ihre Geschwister Hebe und Ares, war sie ein Kind des Zeus und der Hera. Ihre Geschichte entspricht aber ganz und gar nicht der Rolle in der sie verehrt wurde, denn in den Erzählungen war sie immer dazu ausersehen eine wichtige Geburt zu verhindern. Dies war auch ihr Auftrag bei der Geburt des Herakles, mit dem Alkemene nach einem Ver- hältnis mit Zeus schwanger war. Auf Geheiß von Hera sollte sie Eileithyia verhindern, in dem sie mit gekreuzten Fingern vor dem Geburtszimmer einen geheimen Zauber aus- übte. Doch ein Trick der Amme veranlasste sie das Kreuz aufzulösen, so dass Herakles zur Welt kommen konnte. Auch bei Apollon, dessen Geburt Hera ebenfalls verhindern wollte, musste sie wieder erfolglos ihren Dienst leisten.

Athena wird aus dem Kopf des Zeus geboren, r. Eileithyia, Amphora, 6. Jhd, F. Group E

Dennoch verehrten sie gebärende Frauen als Beschützerin sehr früh in der Eileithyia – Höhle bei Amnissos und auch in Lakonien. Laut einem Bericht des griechischen Reise-schriftstellers und Geographen Pausanias wurden ihr an den Kultorten jeden Tag mit Weihegeschenken und Räucherungen Opfer dargeboten. Doch niemand außer den Priesterinnen dieser Heiligtümer durfte das Kultbild der Göttin erblicken.Homer nannte sie in seinen Schriften die Göttin der Kindgeburt. Ihre Attribute waren in dieser Hinsicht ungewöhnlich, denn sie trug meist eine Fackel. In der römischen Mythologie ging das Bild der Fackel tragenden Eileithyia in der Göttin Lucina auf, die dann später mit dem der Juno verschmolz. In der minoischen Kultur jedoch verschmolz die Göttin im Laufe der Zeit mit dem Bild der Artemis, wie sie auf frühen Inschriften mit der Linear B-Schrift des 15. Jhd`s v. Chr. bezeugt ist.

Ausrichtung des Kofinas

Eileithyia stand auf dem Kofinas wohl nicht nur für die Geburt, sondern ebenso für den Reichtum der Natur, denn beides markierten die Sonnenaufgänge auf dem in West- Ostrichtung verlaufenden Gipfel. Neben diesen astronomischen Aspekten die mit der Ausrichtung der Berglandschaft einhergehen, trug sicher die Form des Berges, die einem Korb gleichkommt, zur Vorstellung einer fruchtbringenden Göttin bei. Eine Dar- stellung Eileithyias zeigt sie auf einer Vase, auf der die Geburt der Athena dargestellt ist. Dort trägt sie einem knöchellangen Rock, der mit drei rötlichen Kreisen dekoriert ist. Um die sind jeweils konzentrisch 12, 18 und 14 Punkte in gleicher Farbigkeit angeordnet. Zusammen ergeben dies 44 Punkte. Wird die Zahl des Vollkreises von 360 durch die 44 geteilt, ergibt dies 8,18181. Die fortlaufende Zahl vereint mit der Zahl 8 die Unend-lichkeit und mit der Zahl 1, das Sinnbild eines Schöpfergottes. Gleichzeitig stehen die 3 Zahlen für wichtige astronomische Bezüge. So taucht die Zahl 12 in den Monaten des Jahres, wie auch im Tierkreis mit den 12 Sternbildern auf. Die Zahlen 18 und 14 sind Zahlen des Mondes, dessen Bahn einem Zyklus von 18 Jahren unterliegt.

Eileithyia mit Zahlencode

Dass Mythologien sich weiter entwickeln und dabei immer wieder erneuern, zeigt sich am Beispiel des am Kofinas. Dort findet alljährlich 8 Tage nach dem 14. September, dem Tag, an dem Kaiser Konstantin im Jahr 335 die Grabeskirche in Jerusalem weihte, eine Prozession zur steinerne Kapelle `Timion stavron´ statt. Die Kapelle erinnert an den Tag Kreuzerhöhung, an dem alljährlich das Kreuz hoch erhoben den versammelten Gläubigen gezeigt wird. In der biblischen Erzählung bildet das Kreuz den Abschluss des Bildes vom Baum des Paradieses der durch seine Frucht den Menschen die Vertreibung und den Tod brachte. Das Kreuz zeigt durch die Verbindung von der Waagrechten und der Senkrechten, dass diese alte Störung der Gottesbeziehung durch den Rod und die Wiederauferstehung überwunden wurde. Genauso zeigt es, dass das Leben stärker ist wie der Tod. Damit findet der Name Eileithyia, der griechisch die `zu Hilfe kommende´, heißt eine neue Interpretation. Wie in minoischer Zeit versammelten sich am 14. Sept- ember auch heute wieder Gläubige zu einer Gipfelmesse, zu der in den letzten Jahren vermehrt die Einheimischen aus den um liegenden Dörfern pilgerten. Sie tragen Basi- likum, das im Hinduismus als Pflanze Vishnus gilt und als Welterhalter angesehen wird, zusammen mit Brotlaiben zur Kapelle. Dort wird alles dann geweiht und gegessen. Der in West-Ostrichtung verlaufende Kofinas korrespondiert aber nicht nur mit dem Sonnen-aufgang whrend den Äquinoktien, sondern auch dem, der  80 Tage nach der Winter-sonnenwende erfolgt und über dem östlichen Gipfel erfolgt. Die Übereinstimmung der Landschaft mit Sonnenrichtungen zeigte sich in minoischer Zeit  auch im  kultisch verehrten Stier. So war die Erstsicht seines Sterns Aldebaran `der Nachfolgende´ währ- end des Herbstäquinoktiums. dem Beginn der Regenperiode, über dem Ostgipfel möglich

Gnadenbild in der Bergkapelle Timion stavron

Bilder: Kofinas, Gnadenbild Kapelle / https://youtu.be/DVmUTOcUy1E / Wikipedia/ Athena wird aus dem Kopf des Zeus geboren, rechts Eileithyia, Amphora, 6. Jahrhundert v. Chr., Louvre F 32, Foto Group E , Eileithyia, Amphore / Simulation sunearthtools, Stellarium, googlemap

The Disastrous Shasu and Habiru of the Bronze Age Great Collapse — Tarig Anter on Protect & Reinvent Democracy

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The Late Bronze Age collapse between 1200 and 1150 BC was a Dark Age transition period in the Near East, Aegean Region, North Africa, Caucasus, Balkans and the Eastern Mediterranean from the Late Bronze Age to the Early Iron Age, a transition historians believe was violent, sudden, and culturally disruptive. The palace economy of the […]

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Das Grab des Zeus

 

Giouchtas (Profil des schlafenden Zeus) von Iraklion aus, Foto, Handydad

Die Bezeichnung, die sich nach einem Bestsellertitel anhört, steht für den Psili Korfi, auch Giouchtas genannt, der ungefähr 10km südlich von Iraklion an der Nordküste Kretas liegt. Auf ihm, so glaubten die Kreter in der Antike, befinde sich das Grab des Göttervaters Zeus. In ihren Vorstellungen ruhte er dort aber nur und wurde stets durch Blitze wieder neu geboren. In dieser Erzählung starb Zeus also dort, wo die griechische Mythologie seinen Geburtsort sah. Die Sage erzählt, dass sein Vater Kronos fürchtete, von seinen Kindern entmachtet zu werden. Deshalb verschlang er alle und nur Zeus konnte Dank Heras Hilfe nach Kreta entkommen, wo er von der Nymphe Amalthea mit der Milch einer Ziege aufgezogen wurde. Zum Dank versetzte sie Zeus später als Stern Capella in das Sternbild Auriga, dem Fuhrmann.Weil Zeus in der griechischen Mytho- logie aber als unsterblich angesehen wurde, bezichtigten die Griechen die Kreter der Lüge. Doch die Erzählung über das Grab Legende hatte Bestand, denn im 11. Jhd. berichtete der Geschichtsschreiber Michael Psellos dass sich auf dem Psili Korfi ein Steinhaufen befand, der als das Grab des Zeus galt. Im 19. Jhd. zog es dann immer mehr Reisende auf den Berg, dessen Spitze von Iraklion aus tatsächlich wie die Silhou- ette des entschlafenen Göttervaters aussieht. Viele dieser Reisenden berichteten nach ihrer Rückkehr von Gebäuderesten auf dem Gipfel. 1909 bestieg der britische Archäo- loge Arthur Evans den Gipfel zum 2. Mal erneut und führte dort Ausgrabungen durch. Dabei entdeckte er ein minoisches Gipfelheiligtum, das die einstige Bedeutung des Berges in minoischer zeit offenbarte. In den Vorstellungen vom Tod und der Wieder-geburt des Zeus und dem Grab auf Kreta zeigen sich die mythologische Verflechtungen der minoischen und der griechischen Kultur. Die Vorstellungen der Minoer folgten hier dem Bild klassischer Vegetationsgötter, die mit dem Erwachen der Natur wiedergeboren wurden. Später bedienten sich die Griechen in ihrer Mythologie nur eines Teils der Erzählung, in dem sie die Kindheit des Göttervaters in eine Berg- höhle nach Kreta verlegten.

Diktäische Grotte-Höhleneingang, Foto Olaf Tausch

Herangereift, zeigte sich Zeus seinem Geburtsort wieder erkenntlich. Doch auch hier berichtet die Erzählung von Gewalt. So verliebte er sich eines Tages in Europa, die schöne Tochter des phönizischen Königs. Sie widerstand seinen Annäherungen, doch dann gelang es Zeus sich ihr in Gestalt eines Stiers zu nähern, als die Schöne sich mit ihren Gespielinnen am Strand aufhielt und entführte sie nach Kreta. Dort angekommen, zeugte er mit ihr drei Brüder: Minos, Rhadamanthys und Sarpedon. Sie begründeten das erste Herrschergeschlecht der Minoer. Die Platane, unter der er diesen Akt vollzog, behielt fortan das ganze Jahr über ihre Blätter. Als die drei zu Männern herangereift waren, teilten sie sich die Insel Kreta auf, wobei sie Knossos zu ihrer Hauptstadt machten. Minos wurde dann König dieses Reiches und genoss auf rund seiner großen Gerechtigkeit eine hohe Wertschätzung.

Europa und der Stier, Fresko aus Pompeji, 1. Jhd. etwa zur Zeit Ovids, Foto:Wetman

Ähnlich wie das `Gab des Zeus´ sind aus der Zeit der Minoischen Kultur noch eine ganze Reihe weitere Höhenheiligtümer erhalten. Dieser Begriff tauchte erstmals im Jahr 1903 auf, als der britische Archäologe John N. L. Myres nach einer Ausgrabung das gefundene Heiligtum von Petsofa als `peak sanctuary´, also als Gipfelheiligtum be- zeichnete. Während seiner Grabung entdeckte er Terrakotten, welche Menschen, Tiere, oder auch nur einzelne Körperteile darstellten. Diese Funde interpretierte Myres schließlich und interpretierte sie als Votivgaben eines Kultes. Einige Jahre nach Myres Entdeckung waren dann bereits über 22 dieser Höhenheiligtümer bekannt, die ent- gegen heutigen Vorstellungen nicht über aufwendige Gebäude verfügten. Begonnen hatte diese Errichtung von Höhenheilgtümern wohl in der Altpalastzeit, also um das 2. Jahrtausend v. Chr.. In der Folgezeit entwickelte sich die Architektur der Heiligtümer bis zur jüngeren Palastzeit dann zu immer aufwendigeren Terrassenanlagen.

Gipfelheiligtum auf dem Giouchtas

Betrachtet man die Struktur des Giouchtas jedoch genauer, weist sein der Kamm eine erstaunliche geradlinige Geometrie auf. Wurde die in der Altpalastzeit als Zeitzeiger benutzt, so wies sie auf Erstsicht des Sternes Sirius während des Frühlingsäquin-oktiums. Damit hatte dem Stern eine ähnliche Rolle des Ankündigers, wie er sie zur gleichen Zeit im Alten Ägypten besaß, wo sein Wiederauftauchen am Nachthimmel der jährlichen Nilflut vorausging. Dass diese Richtung von Bedeutung war, lässt auch die Orientierung des Heiligtums erkennen. Seine Ausrichtung erfolgte senkrecht zur Sicht des Sirius und zugleich weist sie auch auf den Sonnenaufgang zu Beginn des 2. mega- lithischen Monats nach der Wintersonnenwende hin. Mit 2 mal 23 Tagen war dies dann der 5. Februar. Aber auch der polygonale Grundriss der Terrassenanlage lässt sich mit der minoischen Mythologie erklären, denn der Stier, der später in der Erzählung des Minotaurus zur Schreckensgestalt wird, taucht auch in deren Geometrie auf.

Giouchtas Ausrichtung

So wie er zu dieser Zeit im Westen unter den Horizont sank, so könnte er auch als Vorbild für den Umriss des Heilgtums gedient haben. Damit wäre die Idee in Zeus einen Vegetationsgott zu sehen, der um den 5, Februar zu neuem Leben erwacht, also gar nicht so abwegig. Dass er am Ende unsterblich wurde, gleicht ebenso der Natur, denn auch sie lebt ja auch in der kalten Jahreszeit weiter.

Bilder: WikipediaAltar des minoischen Heiligtums unterhalb des Gipfelsteins, Foto Olaf Tausch ,CC BY 3.0 / Mt. Juktas from the city of Iraklion, 1977, Foto, Handydad / Europa und der Stier, Fresko aus Pompeji, 1. Jhd. etwa zur Zeit Ovids, Foto:Wetman / Diktäische Grotte-Höhleneingang, Foto Olaf Tausch / Simmulation, stellarium sunearthtools, googlemap

Archaeologist Arthur Evans — ΕfiSoul63

Zitat

The calendar was shown on July 8, 1851, when the British archaeologist Arthur Evans was born. Evans, who left life on July 11, 1941, having completed 90 years of his life, is famous in Greece and especially in Crete, as he was the head of the excavations that brought to light the antiquities in Knossos. […]

über Archaeologist Arthur Evans — ΕfiSoul63