The Gods of Ancient Egypt, Part 2: Sobek, the Mighty Serpent of the Abyss — The Sabian Temple of Ayesha bint al-Ilah al-Zahifi (الهيكل الصابيء لعائشة بنت الاله الزاحفي)

Slightly over one hundred kilometers to the southwest of Cairo, Egypt’s sprawling capital, lies the Faiyum Oasis – a vast, shallow depression whose verdant fields and groves of palm-trees provide a remarkable contrast to the surrounding desert bleakness.  The Faiyum derives its fertility not from underground springs, like most oases, but from a tributary of […]

The Gods of Ancient Egypt, Part 2: Sobek, the Mighty Serpent of the Abyss — The Sabian Temple of Ayesha bint al-Ilah al-Zahifi (الهيكل الصابيء لعائشة بنت الاله الزاحفي)

Ragnarok and Reincarnation in Norse Mythology — European Origins

Ragnarok describes the end of the world in Norse Mythology. Or does it really? Not only the world itself is reborn after its destruction, but one of the gods as well. Could this be an indication for reincarnation in Germanic myth or perhaps even evidence for a pan-Indo-European phenomenon of rebirth?

Ragnarok and Reincarnation in Norse Mythology — European Origins

Cock bashing

Tuesday, 29 September 2020

At the end of the harvest, when only the last sheaf of wheat was left standing in the field, Sorbs / Wends (Baltic Serbs) would decorate it with colourful ribbons and would shout: „Źins jo kokot- today is the day of the cock“, which means that the harvest was completed that day, and it was time for „cock bashing“…
What is „cock bashing“?…
Well…
In the past, the harvesters took a cock to the field on the last day of the harvest. There they would let him run around the field. Then they would catch him again, tie him and put him into a shallow hole in the ground. 

A beer barrel was placed about a hundred paces from the cock with its open plug hole pointed in the direction of the cock. Anyone desiring to try his hand at slaying the cock was blindfolded. The handle of a threshing flail was stuck into the barrel’s plug hole. The blindfolded young man would take the handle between his legs to determine the direction of the cock’s location. Then he placed the flail over his shoulder and walked towards the pit with the cock. When he thought he was standing over the pit, he would try to hit the cock with the flail. He had 3 tries. If a young man finally managed to hit and kill the cock, he was proclaimed to be the king of the harvest. Then, while still blindfolded, young maidens would circle around him, and he got to grab one to be his queen. Then the king of the harvest was lifted on the shoulders of the other young men, and was carried to the village in a festive procession…There they cooked the cock and ate it as part of the end of harvest party…

read more: http://oldeuropeanculture.blogspot.com/2019/11/catching-rooster.html

 

What was Ancient Egyptian Religion? — Bishop’s Encyclopedia of Religion, Society and Philosophy

The religion of ancient Egypt lasted from the predynastic time (before the fourth millennium BCE) until the disappearance of traditional culture in the first century CE. Fortunately, we learn much about Egyptian religion from various sources such as inscriptions, monuments, tombs, small artifacts, papyri, documents from Roman and Greek writings, and Egyptian texts. The Greek […]

What was Ancient Egyptian Religion? — Bishop’s Encyclopedia of Religion, Society and Philosophy

Calydonian boar

riday, 25 September 2020

Illyrian silver stater 300-275 BC. Cow suckling her calf. Jawbone above. So what’s the meaning of all of this?

 

Of first the cow suckling the calf.

The calving season of the wild Eurasian cattle starts in Taurus, beginning of summer. This is also the beginning of the milking season…I wrote about the link between wild Eurasian cattle and Taurus in my article „Ram and Bull“ and about bull as the symbol of summer in my article „Symbols of the seasons„…

Now we have to identify the jawbone. Officially this is a wild boar jawbone…Is it?

Jawbone from the coin.

17 Major Concepts of God — Bishop’s Encyclopedia of Religion, Society and Philosophy

Countless religious and philosophical thinkers have produced conceptions of God throughout human history. These conceptions do, as we shall see, vary between the religions and their primary figures. This article presents in alphabetical order seventeen major conceptions of deity. This article is not exhaustive and will be updated over time. In particular, the following conceptions […]

17 Major Concepts of God — Bishop’s Encyclopedia of Religion, Society and Philosophy

Zeus Part 4 — Brickthology

Eagle – Sacred Bird The Golden Eagle specifically is Zeus’ sacred bird. A giant bird that had once been the seer Phineus, was always by Zeus’ side. It is this eagle that Zeus sends to abduct and carry away a young Ganymede up to Mount Olympus to serve as Cup-Bearer to the Gods after Hebe […]

Zeus Part 4 — Brickthology

Reutlingen und der ewige Wächter

Stich aus dem Sternatlas von Johann Elert Bode

Hüter ist das altnordische Wort für einen Aufseher oder einen Wächter. Es er- scheint auch im Namen des Sternbildes Bärenhüter, dessen Stern Arktur der hellste Stern am Nordhimmel ist. Er ist mit Ausnahme der Antarktis, von allen Kontinenten aus zu sehen und dies machte den Stern auch zum Bestandteil zahlreicher Mythologien. Bedingt durch seine Eigenbewegung am Himmel, wurde er wohl ab dem 40. Jtsd. v. .Chr. zusammen mit benachbarten Sternen als Bild am Himmel erkannt. Gerade diese Rolle eines Zeitmarkers verhalf Arktur und dem Bärenhüter zu einer spirituellen Bedeutung . Dies wurde auch durch eine anthropomorphe Figur unterstützt, die Assoziationen zu einer menschlichen Gestalt ermöglichte. Diese spirituelle Bedeutung ist erkennbar an Grabanlagen auf Sardinien, oder auf Orkney, die in der Gestalt des Bärenhüters folgen.

Gigangtengrab bronzezeitlichen Bonnanaro-Kultur auf dem Monte de s’Ape,

Dass die Gestalt des Wächters selbst noch im Mittelalter eine Rolle gespielt haben musste, zeigen Städte, deren Gründung zur Zeit der Staufer entstanden. So ist ist auch im ursprünglichen Stadtplan Reutlingens die Symbolik jenes frühgeschicht- lichen Wächters und Hüters zu erkennen. Der Plan ist in einer Epoche entstanden, in der der Stauferkaiser Friedrich II. mit der Burg Castel del Monte das perfekte Abbild einer astonomisch-astrologische Berechnung erstellen ließ. Mit der Ausleg- ung der Stadtgrenzen, wie auch des Hautplatzes gemäß der Geometrie des Bären-hüters,  folgte der Plan wohl ähnlichen Intentionen, wie die der neolithschen Bau- meister und bietet damit auch ein Beispiel für enge Verbindung von Stadtgestalt und religiösen Vorstellungswelt. Die Spur zur Verwendung der Symbolik des Wächters und Hirten führt führt über den ursprünglichen Namen der Stadt, die 1276 noch civitate Ruotelingen bezeichnet wurde.

Reütlingen. Stich, Matthäus Merian

In ihm ist das althochdeutsche Wort ruote erkennbar. Dieses Wort hatte mehrere Bedeutungen, wie Zweig, Reis, Stab, Stange oder auch Züchtigungsrute. Vor dem Hintergrund eines Stabes könnte der Name auch als ein Ort der Zeitmessung interpretiert werden, der durch den Stab markiert wurde. Der Stab war in der Antike auch das Attribut des Bärenhüters, der im Orient auch den Namen Rinderhirte erhielt. Hier urde er zu jener antiken mythischen Gestalt, die im als Symbol des güt- igen und weisen Herrschers betrachtet wurde. Gleich mehrere griechische Sagen erklären die Versetzung der Gestalt als Siernbild an den Himmel. Eine Erzählung berichtet von der Beziehung der Getreidegöttin Demeter zum ersten Sämann Iason. Als ihr Bruder Zeus einst die vom Zeugungsakt verschmutzen Kleider der Demeter fand, erschlug er Iason mit einem Blitz. Wenig später gebar Demeter aber ihren Sohn Philomelos, der als junger Mann Pflug und Wagen erfand. Nach seinem Tod wurde er für diese Verdienste dann von Zeus an den Himmel versetzt. Der im Vorderen Orient entstandene Mythos des Wächters, Hirten und Kulturbringers wurde dort auc auf die Rolle des guten Herrschers übertragen. Auch das Christentum übernahm diese Symbolik des guten Hriten, der bis ins frühe Mittelalter durch Jesus verkörpert wurde.

Jesus als guter Hirte, Fresko 3.Jhd. Calixtus-Katakombe, Rom, Foto Waffles9761

Dabei führt diese Vorstellung des guten Hirten Bilder des Alten Testaments fort, denn bereits Abel, Abraham, Isaak und Jakob werden hier alle als Hirten geschild- ert. Seinen eigentlichen Bezug zu Jesus erhält das Bild des Hirten aber in den Gleichnisreden des Johannesevangeliums. Dort sagt er in einer Rede von sich: „Ich bin der gute Hirte“ (Joh 10,11.14 EU) So zeichnete sich ein guter Hirte in der Antike auch dadurch aus, die Schafe erkennt und sie einzeln beim Namen rief. Im Gegensatz zum Lohnhüter war er bereit sich auch unter Einsatz seines Lebens sich für die Herde einzusetzen. In Reutlingen zeigt sich nun, ähnlich, wie in den neolith- ischen Grabanlagen eine Übereinstimmung von Stadtgrenzen und der Straßen- führung So markieren dessen Sterne die Grenzen der Mauer, wie auch den Straßenverlauf und die Lage des Hauptplatzes. Die Lage ist aber nicht zufällig gewählt, denn hier entspricht die Lage des Bärenhüters mit seiner ersten Sicht am Morgen von Mariä Lichtmess im 11. Jahrhundert, Der Beginn des Bauernjahres kann damit auch als symbolischer Neubeginn einer Stadt unter dem Schutz des Hirten verstanden werden.. Vor dem Hintergrund des biblischen Kontextes bietet das Bild des Hirten und der ruote, seinem Attribut, aber noch eine weitere Inter- pretationsmöglichkeit. In diesem Zusammenhang verweisen beide auch auf den ersten Hirten der Israeliten, König David und dessen Stammbaum. Damit kann die ruote von Reutlingen auch als ein weiterer Zweig seines Stammbaumes betrachtet werden, als den sich auch die Staufer zu jener Zeit sahen.

Reutlingen und der gute Hirte/Boötes, Sicht am Morgen von Mariä Lichtmess,

 

Bilder: Wikipedia/ Stich aus dem Sternatlas von Johann Elert Bode, Johann Elert Bode – Vorstellung der Gestirne auf XXXIV Tafeln, gemeinfrei / Reütlingen. Stich, Matthäus Merian – http://www.digitalis.uni-koeln.de/Merians/merians / Jesus als guter Hirte, Fresko des 3. Jahrhunderts in der Calixtus-Katakombe, Rom, Foto Waffles9761

eigen / Gigangtengrab bronzezeitlichen Bonnanaro-Kultur auf dem Monte de s’Ape, Googlemap/stelllarium / Reutlingen und der gute Hirte/Boötes, Sicht am Morgen von Mariä Lichtmess, stellarium