Noah’s Flood: Competing Visions of a Mesopotamian Tradition — Is That in the Bible?

December of 1872 marked a watershed in biblical studies. At a highly publicized lecture for the Society for Biblical Archaeology, with British Prime Minister William Gladstone in attendance, an Assyriologist named George Smith revealed the startling contents of a tablet he had recently discovered. The tablet, one of 25,000 or so that had been excavated […]

Noah’s Flood: Competing Visions of a Mesopotamian Tradition — Is That in the Bible?

Was The Genesis Flood Global? — Canon Of Reason

This is something that is very controversial among Christians in particular. Scientifically, it is generally accepted that there has never been a global flood. Does this mean that there was no global flood? Of course not, it simply means that the existing physical evidence, as interpreted by the majority of scientists, indicates that there has not been one. This is something that could easily change with time. Some new evidence may be discovered which changes everything, but until then Christians will need to be able to defend the idea of a Genesis flood without scientific confirmation.

Was The Genesis Flood Global? — Canon Of Reason

Partholon und der Boheh Stone

Noah und die Arche, Foto Martpan

1056 Jahre nach der Erschaffung Adams ereignet sich gemäß der biblischen Chrono- logie die Sintflut. Damit geschah die Katastrophe genau 3144 Jahre vor Christi Geburt, der am Ende der biblischen Zeitrechnung, also 4200 Jahre nach Adam geboren wurde. Laut einer irischen Legende soll Partholon, der Anführer einer Gruppe von Auswand- erern aus dem östlichen Mittelmeerraum 300 Jahre nach der Sintflut, also um 2900 v. Chr, in der Nähe des irischen Ortes Kerry an Land gegangen sein. Damit deckt sich die Legende des Partholon auch mit der Datierung des Boheh Stones , dessen Entstehung auf den Zeitraum um 3100 v. Chr. geschätzt wird. Auch Parthalon hat laut der Legende einen biblischen Bezug, denn er ist als Sohn des Magog ein entfernter Nachkomme des Noah. Magog aber war ein Sohn Japhets, einem der drei Söhne Noahs. In der bib- lischen Erzählung wird Japhet als Stammvater verschiedener antiker Völker gesehen, während über Magog bereits in der Spätantike zahlreichen Legenden entstanden.

Noahs Opfer, Giovanni Battista Gaulli, um 1700

So werden in der Offenbarung des Johannes Gog und Magog als zwei Völker des Nordens bezeichnet, die erst am jüngsten Tag von der Herrschaft des Satans befreit werden sollen. Auch der georgische Geschichtschreibere Step‘annos Orbelean beschreibt beide Völker als wilde, völlig ungezähmte Stämme des Nordens. Dagegen beschreibt die irische Legende sie als Flüchtlinge die in Irland als Bauern auf ein leeres Land stießen und die Ebenen urbar machten. Gerade diese Betonung der Ebene in der Legende bietet eine Verbindung zur griechischen Landschaft um Larissa. Sie wird in einem Artikel des blogs Old Eurpean Culture erläutert.Darin kommt nicht nur die genetische Verwandtschaft der im 3, Jahrtausend v. Chr. eingewanderten Bauern zur Sprache, sondern auch der Ursprung des Wortes Larissa, das in seiner Urform eine von Bergen umgebene Ebene bezeichnet. Auf diese Beziehung Irland-Griechenland deutet auch die einzige antrophomorph geformte Stele des Mittelmeerraumes hin, die der Ebene von Larissa gefunden wurde.

Bohey Stone; County Kildare Archaeological Society

Ein ähnlich wichtiger Ort war der Boheh stone, mit der von hier aus möglichen Sonnenpeilung über dem Groagh Patrick, am 18. April und dem 24. August. Ein weiterer Viserpunkt ist hier ein südwestlich liegender kleinerer Berg, hinter dem die Sonne am 1. Februar in gleicher Weise untergeht, wie auf dem Croagh Patrick. Beide Entfernungen zeigen eine auffällige Übereinstimmung mit dem Maß des Attisch-Ionischen Fußes und basieren zudem auf einem Vielfachen von 6000 Fuß.Diese Bedeutung der Zahl 6 in der Einteilung von Raum und Zeit spiegelt sich auch in einer Kalendereinteilung, die der schottische Ingenieur Alexander Thom hier identifizierte. Laut er Legende soll die Landung des Parthalon an einem 1. Mai, dem Fest Beltane erfolgt sein. Damit knüpft die Erzählung auch ein symbolisch wichtiges Datum an, denn mit Beltane begann einst das sommerliche Halbjahr und damit war dies auch die Zeit er Ernte. Im übertragenen Sinn sind nun die der Legende geschilderten menschenleeren Ebenen nun die Ernte für all die Anstrengungen während der Fahrt vom Mittelmeer. An dieses Ende der Fahrt erinnert der Sonnenuntergang am 1. Mai über dem östlichen Ausläufer des Croagh Patrick.

Boheh Stone / Croagh Patrick Sonnenrichtungen

Vom Boheh Stone ist auch gut zu erkennen, warum der Berg vor der Missionierung durch den Gottesmann noch Rock of the Eagle‘, Fels des Adlers genannt wurde. Im Winterhalbjahr entstand der Eindruck, als würde sich der Adler kurz nach Sonnen-untergang auf der Bergspitze niederlassen. Der Grund für den Sonnentanz über dem Gipfel des Croagh Patrick ist heute nicht mehr ersichtlich, doch für die einstigen Bauern des Partholon war aber die Kenntnis der Zeit ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Sie erkannten wohl früh die Abgängigkeit von Sonnenscheindauer und Wachstum des Getreides. Dieses als Schoßphase bezeichnete Wachstum beginnt je nach Temperatur in den ersten beiden Aprilwochen. Ihr störungsfreier Verlauf ist wichtig um eine gute Ernte bis zur Mitte des August erzielen zu können.Deshalb war wohl auch der Kult einer Fruchtbarkeits- und Getreidegöttin angebracht, an den bis heute der Sonnentanz erinnere.

Bilder: Wikipedia/ Tableau de l’arche de Noé, Foto Martpan , CC BY-SA 4.0 / The Thanksgiving of Noah by Il Baciccio (Giovanni Battista Gaulli), oil on canvas, / c. 1700, High Museum of Art , gemeinfrei / Bohey Stone; County Kildare Archaeological Society /Simmulation,opentopmap, suneartools, stellarium, Kalender von Alexander Thom, http://articles.adsabs.harvard.edu//full/1993IrAJ…21..124W

Tour Armenia Speaks About Noya or Noah — Ancient Patriarchs

Zitat

Tour Armenia discusses the Armenian history of Noah and interesting descent from their patriarchs Haik & Togarmah or Torcom, in spite of way too ancient dating. The story of Noya (Noah) forms the basis of Armenia’s Christian religious identity, but in fact there is no recorded account of the Flood in ancestral Armenian mythology […]

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Noah – Biblical figure and symbol of transformation — We’re moving…

Zitat

Most of us have heard of Noah and his ark. The biblical Noah is depicted as a righteous man and the son of Lamech. He is the last of 10 pre-Flood patriarchs and a pivotal figure in the Book of Genesis. According to the Old Testament story, God becomes disenchanted with mankind’s corruption and violence and resolves to destroy […]

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Die Noah Legende

bootes-stichSternbild Bärenhüter (Bootes)

Eine Erzählung des griechischen Bauerndichters Hesiod aus dem 7. Jhd. v. Chr. berichtet über die Liebesaffäre der Getreidegöttin Demeter und dem sterblichen Iasion. In drastischen Worten schildert er : ` Da gebar Demeter, die hehre Göttin, den Plutos, als sie dem Helden Iasios auf dreimal gepflügtem Saatfeld sich liebend hingegeben hatte´. Aus dieser Verbindung ging nach Hesion der Sohn Plutos hervor, der den Reichtum verkörperte. Jahrhunderte später erweitert der römische Dichter Hyginus die Erzählung und berichtet von Zwillingen. In seiner Darstellung ist Plutos Bruder Philomelos, dessen Name aus den beiden griechischen Worten philos, der Freund und Melos, das Obst, zusammensetzt. Während Plutos zu Reichtum gelangte, musste sich Philomelos mit einem kargen Bauerndasein begnügen. Um seine Felder zu bestellen,kaufte er sich zwei Ochsen und erfand den Pflug. Damit Philomelos von den Erträgen der Landwirtscaft leben.Die Göttin Demeter war von dessen Erfindung so beeindruckt, dass sie ihren Sohn im Sternbild Bootes verewigte das auf Deutsch übersetzt, der mit Stieren pflügt bedeutet. Auf diese Weise gelangte Philomelos in die Nähe des Sternbildes Großer Bär, dem er beständig, auch Bärenhüter genannt, um den galaktischen Pol folgt.

Die griechische Sagenwelt lebt von sich verzweigenden Erzählsträngen, die aber durchaus Anknüpfungspunkte an die Ursagen der mesopotamische Welt bieten. Der am Ende des 5. Jhd. v. Chr, lebende griechische Geschichtsschreiber Hellanikos von Lesbos sammelte die Vielzahl von Sagen, die sich bis dahin teilweise nur in Fragmenten erhalten hatten und ordnete sie nach Familienzugehörigkeiten und Landschaften. In seiner Fassung machte er den Geliebten Iasion zu einem Helden der nach der Sintflut als einziger noch einen Getreidesamen besaß. Damit gleicht der dem biblischen Noah, dessen Gestalt bereits im Gilgamesch – Epos auftauchte. Auch hier wird von einem Retter der Menschheit erzählt der die Samen der Pflanzen in eine Welt nach der Sintflut gerettet hat.

noah-betrunkenGiovanni Bellini, Die Trunkenheit Noahs

Im 1. Buch Mose wird Noah als Ackermann geschildert der als erster einen Weinberg pflanzt. Er genießt die Früchte seines Tun und betrinkt sich derart, dass er anschließend entblößt in seinem Zelt liegt. Parallelen zu einer Dionysoslegende werden hier sichtbar. Der griechische Gott des Weines, der Freude und der Fruchtbarkeit war ein Lehrer, der seine Kenntnisse dem ersten Bauern Attikas, Ikarios weitergab. Statt des Philemon ist es in diesem Erzählstrang Ikarios, der als Ochsentreiber an den Himmel versetzt wird. Doch allen gemeinsam ist die Gestalt des ersten Bauern am Himmel, in dem sich zur Zeit der Sagendokumentation der längst vollzogene, kulturelle Wandel spiegelt. Gemäß der biblischen Chronologie ereignete sich die Sintflut im Jahr 1656,  in dem Noah bereits 600 Jahre alt war und damit auch die Mitte der 10 Patriarchen bildete. Die zahl 1000 und die 656 haben eine prophetische Funktion, die die Herrschaft Israels darstellen sollen. Von der Geburt Moses im Jahr 2467 bis zur Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier 3467, waren es genau 1000 Jahre. Ein Wiederaufleben des Reiches mit eingeschränkter Souveränität dauerte anschließend genau 656 Jahre. Die Chronologie und auch das symbolische Alter zeigen, dass Noah ein ideelles Konstrukt darstellt und keine historische Person. Dennoch weist sie Parallelen zu den griechischen Göttersagen auf.

ararat-von-ostenArarat von Osten

Die 5 Bücher Mose schildern die Geschichte des frühen Judentums, dessen Wurzeln im 2.Jahrtausend liegen müssen, als nomadisierende Gruppen in das Gebiet des heutigen Isarael einwanderten. Nimmt man diesen Zeitraum als Anhaltspunkt, bietet der auch eine Brücke von Noah und der in unterschiedlichen Mythologien auftauchenden Gestalt des ersten Bauern. Der hellste Stern des Bärenhüter ist der Stern Arktur und war einer der Königssterne der Antike. Er ist und zugleich der viert hellste Stern am Himmel. Blickte man in dieser Zeit aus dem Siedlungsgebiet um Jerusalem Richtung Nordosten, ging dort Arktur über dem Horizont aus. Doch nur einmal im Jahr stieg er heliaklisch auf, also noch vor der Sonne. Mit diesem Datum markierte er das Herbstäquinoktium, mit dem auch die fruchtbare Zeit nach der langen Trockenperiode des Sommers begann.

ararat-und-baerenhueterSicht des Arktur (Bärenhüter) während dem Herbstäquinoktium

Dass diese Richtung mythisch überhöht wurde und Teil einer weiteren Legende wurde, lag ganz einfach an der Richtung in der der Aufstieg Arkturs erfolgte. Vom Siedlungsgebiet aus betrachtet, lag er über dem höchsten Berg der Türkei, dem Berg Ararat. Somit sind Wachstum und Neubeginn der Natur eng mit diesem Ort verknüpft. Vor diesem Hinter- grund ist es auch verständlich, dass der Berg auch zum Ort des ersten Weinbauern und Pflugerfinders wurde. Dass hier Artefakte mit der Arche in Verbindung gebracht werden, ist wohl auch dieser Legendenbildung geschuldet. Noahs Gestalt kann also als Fortsetzung und zugleich auch als weitere Ausschmückung jener alten Legenden gedeutet werden, mit denen die Entstehung des Ackerbaues und zugleich der Lauf der Gestirne erklärt wurde.

Bilder: Wikipedia/ Großer Ararat von Osten, MEDIACRAT/ Bootes, Das Sternbild Bootes aus dem Sternatlas von Johann Elert Bode von 1782/ Die Trunkenheit Noahs (Giovanni Bellini), Der betrunkene Noah wird von seinen Söhnen entdeckt.