Supernova, Orion und der Hirsch

Indian archaeologists have discovered a very interesting drawing etched into the wall of an ancient dwelling place in Kashmir Burzahom archaeological site.

Rock art is difficult to date with precision, but Vahia had a solid starting point. The rock was buried in a wall (though hidden from view of residents) of a house that had already been dated to around 2100 BC. This suggests that its importance had been lost to the people by then and the stone had been reused for another structure.

The oldest known settlement in the region was founded around 4100 BC. So the rock art is likely to have been made sometime between those two millennia—then inadvertently used to construct a new dwelling.

The drawing shows what at first glance appears to be hunters and animals beneath a sky with not one but two bright sun-like objects. Because the sun and the full moon never appear that close together in the sky,  Indian astrophysicist Mayank Vahia and his team at Mumbai’s Tata Institute of Fundamental Research have introduced a theory that the picture does not represent two suns, but instead a moon and a supernova, a star exploding some hundreds or thousands of light years away.

Based on data collected by astronomers, Vahia was able pinpoint one supernova from the time period, that matched the period during which the mysterious drawing was made. This is supernova HB9 which exploded around 3,600 BC. The supernova would have been large and bright enough to have been seen from earth and would have been comparable in brightness to the moon.

Interestingly, the mysterious drawing seems to not only depict the moon and the supernova, but also the surrounding stars. The other figures aren’t part of a hunting scene, but instead represent the nearby constellations. This makes the whole painting, in effect, likely one of the earliest star charts.

“The whole hunting scene along with the Moon and the Supernova fits quite well into the pattern of stars in the sky,” wrote Vahia in a paper for the Indian Journal of History of Science. “The image of one of the hunters coincides with the Orion; the central stag is same as the Taurus. The hunter on the right may have been formed from stars of Cetus and other animal on the right may be Andromeda and Pegasus. The long, curved line in the carving, traditionally interpreted as spear, may well be an arc of bright stars.”
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Der Meister von Meßkirch

Dreikönigenschrein im Kölner Dom, Arminia

in einer aufwendig beworbenen Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart wird ein Altarbild des Meisters von Meßkirch gezeigt. Es stammt aus der Kirche St.Martin, für die der nicht namentlich bekannte Künstler 12 Altäre mit Bildern ausgestattet hatte. Dieses Werk steht auch stellvertretend für die beginnende katholischen Prachtentfaltung, die als Gegen-strömung zur Reformation inszeniert wurde. Sie sollte all das Leid überstrahlen, das die folgenden Glaubenskriege über das Volk brachten. Geradezu prädestiniert für diese Prachtentfaltung ist das Motiv der Heiligen Drei Könige. Ihre Gebeine sollen von Kaiserin Helena während ihres Aufenthaltes in Palästina entdeckt wurden sein. Von dort gelangten sie nach Mailand, wo sie im Jahr 1162 in den Besitz von Kaiser Barbarossa gelangten, der sie dem Kölner Erzbischof Rainald von Dassel zum Geschenk machte.1164 gelangten ihre Gebeine nach Köln wo sie in einem aufwendig gestalte Schrein aufbewahrt werden. Von Köln aus breitete sich im 12. Jahrhundert dann die Legende der Heiligen Drei Könige aus, von denen es außer einer Menge von Vermutungen, keinerlei historische Zeugnisse gibt. Als Kürzel C+M+B bleibt ihr Zeichen jedes Jahr nach dem Sternsingen auf den Eingangs-türen zurück. Doch das Motiv der Könige, aber auch ihre Namen

Anbetung der Magier, Fresko in der Cappella degli Scrovegni, Giotto di Bondone. 1305, Darstelllung mit Komet

So stammt der Name Caspar, der für das C steht, aus dem Persischen und bedeutet so viel wie `Hüter des Schatzes´ In Bildern wird er oft als Afrikaner dargestellt und überreicht Myrrhe als Geschenk. Sie steht als Sinnbild für das Menschsein und wird auch mit dem späteren Leidensweg Jesu in Verbindung gebracht. Das Geschenk des Afrikaners führt zurück in das alte Reich Ägyptens. Dort begann die Verwendung von Myrrhe, dem aromat-ischen Gummiharz zur Einbalsamierung eines Leichnams. Auch im Judentum gehörten Myrrhe und Aloe zur ordnungsgemäßen Bestattung des Leichnams, gleichzeitig waren beide Substanzen auch Bestandteil von kultischen Salbungen. Das M des Kürzels steht für Melchior, was in der hebräischen Sprache `König des Lichts´ bedeutet. Er überbringt als Geschenk Gold. Gold wurde als kostbarstes Gut angesehen, aber gleichzeitig war es auch ein Symbol für die Sonne, die im Neuen Testament ein Sinnbild für Christus darstellt. Auch der Name des dritten Königs, Balthasar, stammt aus dem Hebräischen und bedeutet `Gott schütze den König´. Er überbringt als Geschenk Weihrauch, dessen Gebrauch im Vorderen Orient auf eine lange Tradition zurückblickt. Der Weihrauch ist eng verbunden mit den Vorstellungen der ägyptischen Osirismythologie. Ägypter sahen die Seele des Menschen geteilt, wo bei eine durch die magische Wirkung des aufsteigenden Weih- rausches zu einem Teil des Gottes Osiris wurde.

Zwei Thuriferare(Ministranten mit Weihrauchfass) beim Inzensieren im Kölner Dom, © Raimond Spekking

Wie bereits angedeutet wurde viel über die Person der Heiligen Drei Könige gerätselt. Inzwischen gelten sie nur noch als drei Weise, die einem lange vorher prophezeiten Licht-ereignis am Himmel folgten, das ihnen den Weg zum Ort Bethlehem zeigte. Doch weder über ihre Ankunft, noch über den exakten Geburtstermin des Messias gibt es historisch relevante Zeugnisse. Vielmehr deuten alle Indizien darauf hin, dass das himmlische Ereig- nis erst im Nachhinein mit Figuren ausgestattet wurde. Auf Grund dieser Situation wurde bereits in der Spätantike versucht, die Sternerscheinung über Bethlehem astronomisch zu deuten. Eine der Erklärungen sieht darin eine besondere Stellung der Planeten Jupiter und Venus, oder auch Jupiter und Saturn. Ebenso wurde ein Komet als Ursache gesehen, denn se galten in der Antike als Ankündiger wichtiger Ereignisse. Ebenso wird das Licht einer Sternenexplosion, einer Supernova als eine mögliche  Erklärung betrachtet. Keiner der Theorien war aber letztendlich so schlüssig und keine erklärte das Bildmotiv der drei. Doch bereits der Name Caspar führt auf ein Bild am Himmel, das zumindest im Volks- mund ab dem Mittelalter mit den drei Königen in Verbindung gebracht wird, das Sternbild Orion. Dessen drei Gürtelsterne werden auch als Jakobs Himmelsleiter, oder eben auch als die drei Könige bezeichnet. Dies hat seinen Grund in der Aufgangssituation des Stern-bildes, das auch den Beinamen Lichtbringer trägt. Zur Wintersonnenwende, um Christi Geburt, ging es über dem Punkt am Horizont auf, an dem am nächsten Tag auch die Sonne aufging.

Aufstieg des Orion, Jerusalem , Wintersonnenwende 4. v. Chr.

Letzsicht Spica, Sternbild Jungfrau, Wintersonnenwende 4. v. Chr.

Wenige Stunden später folgte Orion das Sternbild der Jungfrau mit ihrem hellsten Stern Spica, die Kornähre. Betrachtet man aber Jerusalem als Mittelpunkt der biblischen Handlung, so war vom Tempelberg aus betrachtet, in der Morgendämmerung des folg- enden Tages, die Kornähre dann über jenem Ort zum letzten Mal zu sehen, der übersetzt, der Brotkorb bedeutet. Dieses Bild  der aufgehenden Sonne greift auch der Meister von Meßkirch am Kopf seines Altarbildes auf. Dort leuchtet ein 12-strahliger Stern. Er führt damit eine Astralsymbolik weiter, die mit der akkadischen Planetengöttin Ishtar begann. Sie konnte sowohl in männlicher, wie in weiblicher Gestalt auftreten und ihr Symbol war der 8-strahlige Stern. Mit dem 12-strahligen Stern lenkt der Künstler das Auge des Betrachters auf eine versteckte Botschaft des Bildes die sich in seinen Proportionen verbirgt und durch die beiden Zahlen 18 und 10 bestimmt wird.

Dreikönigsbild, Meßkirch, Meister von Meßkirch / Rainer Halama

 

Bilder: Wikipedia / Dreikönigenschrein im Kölner Dom , Arminia – File:Dreikönigsschrein im Dom1.JPG, Dreikönigsschrein im Kölner Dom, CC BY-SA 3.0, Adorazione dei Magi, Fresko in der Cappella degli Scrovegni (Padua) von Giotto di Bondone mit Darstellung eines Kometen (um 1305), Giotto di Bondone – Web Gallery of Art:   Image  Info about artwork, Gemeinfrei / Zwei Thuriferare(Ministranten mit Weihrauchfass) beim Inzensieren im Kölner Dom, © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 /Dreikönigsbild, Meßkirch, Meister von Meßkirch – Selbst fotografiert, Rainer Halama,CC BY-SA 3.0 / Simulation, Stellarium, Google Map

 

Das Licht des Orion

Friday, 15 December 2017

Bowls from Los Millares

Los Millares is a Chalcolithic occupation site 17 km north of Almería, in the municipality of Santa Fe de Mondújar, Andalucía, Spain. The complex was in use from the end of the fourth millennium to the end of the second millennium BC and probably supported somewhere around 1000 people.

The site covers 2 hectares (4.9 acres) and comprises three concentric lines of stone walls, the outer ring the largest, running more than 650 feet with nineteen ‚bastions‘ and a gate guarded by foreworks. A cluster of simple dwellings lay inside the wall. The road to the site is guarded by four smaller outlying stone forts. There is an extensive cemetery of eighty passage grave tombs. The site was occupied between around 3200 BC and 1800 BC, when the Los Millares culture was replaced by El Argar civilisation.

Although primarily farmers, the inhabitants of Los Millares had crucially also learned metal working, especially the smelting and forming of copper. A large building containing evidence of copper smelting. Because of this, the site is considered highly important in understanding the transition from the Neolithic to the Bronze Age. The Los Millares culture eventually came to dominate the Iberian peninsula.

Pottery excavated from the site included plain and decorated wares including engraved bowls bearing oculus (a round or eye-like opening or design) motifs. Similar designs appear on various carved stone idols found at the site.

This is these ceramic bowls decorated with the „ocular“ motif. It was dated to the period 3200–2300 BC. The bowl is currently displayed in Ashmolean museum.

Here is another example from the Museum of Almeria.

So what about the meaning of this „occular“ decoration. The Ashmolean has this to say about it: „The meaning of the eye motif is unknown, but it must have had significance for Los Millares people. Some researchers believe that it may be related to the sun. Another interpretation is that it may represent an owl…

That this motif indeed represents eyes can be seen from the fact that it is framed with what looks very much like eyebrows. Also the same motif is found on idols exactly where eyes are supposed to be.

Welterbe Hohle Fels

Zugang Hohler Fels

Mit einer Höhle werden noch immer die Vorstellungen vom Lagerplatz, oder gar einer Wohnort verbinden. Auf anschauliche Weise wird dieses Bild einer Steinzeitgesellschaft im Roman Rulaman kolportiert. Doch kaum eine Höhle würde sich für diese Vorstellungen eignen. Die meisten sind Dank der Zugluft kalt und den Gefahren von Wassereinbrüchen ausgesetzt. Niemand würde wohl freiwillig dort für längere Zeit wohnen. Diese Vorstell- ungen entstanden durch die zahlreichen Funde von Tierknochen und Werkzeugen, die diese als Resultat üppiger Jagdmahlzeiten sahen. Wenige Höhlen, wie die in Lascaux, die durch ihre Tierdarstellungen bekannt wurden, scheinen aus diesem Bild auszubrechen. Auch in Lascaux ist ein Phänomen festzustellen was auch den Höhlen des Weltkultur- erbes zu eigen ist. Die meisten folgen identifizierbaren Sonnenrichtungen, wie der der Wintersonnenwende. Dies ist beim Hohle Fels ebenso der Fall, wie bei der benachbarten Sirgensteinhöhle.

Hohler Fels- Sirgensteinhöhle und die Sonnenwenden

Die Ausrichtung und ihre Lage vom Eingang aus den Himmel zu beobachten spricht weniger für Karsthöhlen, sondern für bewusst angelegte Kultorte. Waren es Nomaden die sich hier trafen, so stellten die Höhlen feste Bezugsorte dar, die keines Unterhaltes be- durften. Zogen die Clans weiter, konnten die Räume unbeaufsichtigt gelassen werden, da sie ja nicht zerstört werden konnten. Aber die hochentwickelte Handwerkskunst und die Zahl der Funde spricht aber eher dafür, dass es sich hier um eine frühe Hirtenkultur gehandelt haben könnte, die in festen Siedlungen auf Anhöhen rund um die Höhlen lebte. Eine vergleichbare Kultur ist die aufs die Zeit um 24000 v. Chr. identifizierte Malta Kultur im Tal der Angara, 80 km nordwestlich von Irkutsk. Dort fanden sich halb unterirdisch ange- legte Rundhäuser mit Fundamenten aus Stein und Dächern aus mit einander verflocht- enen Tierknochen. Forschungen im Umfeld der Höhlen würden auch hier das Bild der Höhlenomaden grundlegend korrigieren.

Zugang Hohler Fels, Proportionen und Fibonaccispirale

Bereits der Zugang zum Hohle Fels ist ungewöhnlich proportioniert. Die Schrägen der Zugangsöffnung folgen einem rechtwinkligen Dreieck mit einem Öffnungswinkel von 36°. Dieser Winkel lässt an die Verwendung des Goldenen Schnitts beim Mammut aus der Vogelherdhöhle denken. Tatsächlich ist auch hier der Hochpunkt des Dreiecks an der Stelle wo die Basislinie im Goldenen Schnitt geteilt wird und so eine Fibonaccispirale einbeschrieben werden kann. Die Merkmale eines steinernen Symbols lassen sich auch im Innern der höhle entdecken. Auch sie folgt der Sonnenrichtung der Wintersonnen-wende, wobei die hintere Querwand rechtwinklig dazu steht. War die Venus ein Sinnbild des Sternbildes Orion, so war die Höhle auch dessen Kultort. Ausrichtet auf den Sonnen- aufgang zur Wintersonnenwende, war dies um 41000 v. Chr. auch die Richtung, in der Orion zu diesem Zeitpunkt vollständig zu sehen war. In umgekehrter Richtung musste er also folgerichtig in der Unterwelt verweilen. Doch gerade diese Richtung ist für die Inter-pretation der Höhlengeometrie interessant. Betrachtet man sie genauer gleicht, sie einer sitzenden menschlichen Figur, mit einem Kopf an der Spitze der im Verhältnis 1 zu 4 zur Länge der Figur steht.

Hohler Fels und Orion

Wie bei der Venus scheint auch hier die Geometrie des Orion als Vorbild für den Umriss gedient zu haben. Doch im Gegensatz zu seinem Auftauchen am Morgen über dem südöstlichen Horizont, ist er in dieser Position auf seiner Reise in der Unterwelt, was die Höhle vom Hohle Fels als Nachbildung gerade dieser Unterwelt erscheinen lässt. In Verbindung mit dem Fruchtbarkeitsaspekt der Venus drängt sich ein Vergleich mit den wahrscheinlich um 1500 v. Chr. entstanden Mysterien von Eleusis auf. In deren Mittelpunkt stand die griechische Fruchtbarkeitsgöttin Demeter und ihre Tochter Kore. Während der Mysterienspiele wurde der Raub Kores durch den Unterweltsgott Hades rituell nachvoll- zogen und ihre Befreiung durch Demeter gefeiert. Dies war notwendig, da Demeter währ- end der Suche nach ihrer Tochter ihre Pflichten vernachlässigte und die Erde gefror, so dass die Menschen hungerten. Da die Entführung ein glückliches Ende nahm, konnte sich Demeter wieder um die Erde kümmern und der nächste Frühling nahte. Betrachtet man den Hohle Fels als ähnlichen Zeremonialort wie das griechische Eleusis, so muss er mit der Sirgensteinhöhle in Verbindung gestanden sein. Während der Hohle Fels wohl an eine Fruchtbarkeitsgöttin in der Unterwelt erinnerte, entsprach die Sirgensteinhöhle ihrem Gegenbild, dem Aufstieg aus dieser Unterwelt. Wie es scheint, wurde auch die Höhlen-öffnung so angelegt, dass sie genau der Sicht auf das Sternbild angepasst war. Noch ein weiterer Punkt spricht für die Verbindung beider Orte: Die Verbindungslinie und ihr Winkel bezüglich des Äquinoktiums. Gegenüber der Ost-Westrichtung hat diese Verbindungslinie einen Winkel von 60°, was dem 6. Teil des Erdkreises entspricht. Eine Kreisteilung in 360° und die Verwendung des Goldenen Schnitts müssen also lange bevor sie Eulklid be- schrieb, bereits bekannt gewesen sein..

Am Golf von Neapel anagoria (Phlegräische Felder), Catel, 1831

Betrachtet man diese Epoche, könnte die Verwendung der Proportion als Ausdruck der Schönheit durchaus ernstere Hintergründe gehabt haben. Weltumspannende Kata- strophen hatten diese Kultur wohl gelehrt, wie rasch Leben zerstört werden kann. Mit dem Ausbruch der Phlegräischen Felder vor rund 39000 Jahren, der den Ascheauswurf des Krakatau 1815 um das Doppelte übertraf, brach eine der größten Katastrophen der jüngeren Geschichte über Europa herein. Insofern ist der Hohle Fels im Achtal weit mehr als nur ein rein künsterlisches Erbe, sondern mahnt auch daran, wie rasch eine Kultur enden kann.

Die Solfatara bei Pozzuoli – das dampfende Grauen der Phlegräische Felder

Bilder: Wikipedia / Höhleneingang, Dr. Eugen Lehle / 1831 Catel Am Golf von Neapel anagoria, Franz Ludwig Catel /Die Solfatara bei Pozzuoli , Stanley-goodspeed / Iseageart / Grundriss hohler Fels /Simulation sunearthtools/

Die Solfatara bei Pozzuoli

Die Venus vom Hohle Fels

Hohle Fels Zugang

Der Felsendom des Hohle Fels wird als Karsthöhle betrachtet, die durch Verwitterungs- prozesse des Gesteins entstanden ist. Sie liegt östlich der Stadt Schelklingen am Berghang des Achtales. Seit dem 19. Jahrhundert zählt auch sie zu den bedeutendsten Fundstätten es Jungpaläolithikums in Mitteleuropa. Im Jahr 1871 erfolgten Hier erfolgten die ersten Grabungen Oscar Fraas und Pfarrer Josef Hartmann. Gefunden wurden Knochenreste von Höhlenbären, Rentieren und Wildpferden, sowie zahlreiche Werk- zeuge. Sie wurden später der Epoche des Aurignacien und Magdalénien, der jüngeren Altsteinzeit zugeordnet.

Venus vom Hohle Fels

Einer der berühmtesten Fundgegenstände ist die als Venus vom Hohle Fels bezeichnete Statuette. Sie wird auf ein Alter zwischen 35000 und 40000 Jahre geschätzt und zählt damit zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit. Im Museum wird sie heute völlig nüchtern, ganz im Stil moderner Museumsdidaktik als Abbild einer zeitgenössischen Frau erklärt. Sie hatte kurz zuvor entbunden, so die Erklärung und deshalb wurden ihre Brüste auf Grund einschießender Milch übergroß dargestellt. Die querrechteckigen Proportionen der Venus könnten natürlich auch als Abbild einer gedrungenen und übergewichtigen Frau interpretiert werden, die sich für die nährstoffarme Zeit eine Art Fettpolster zugelegt hatte. So ein Verhalten, sich in nährstoffreichen Zeiten Fettreserven zuzulegen, wurde schon bei den Buschmännern Namibias beobachtet. Doch auch diese Ernährungsweise führt dennoch nicht zu diesen monströsen Übergewichtsformen, wie sie heute in westlichen Zivilisationen beobachtet werden und sie die Venus verkörpert..

Venus von Willendorf

So fehlt dieser Statuette mit ihrem querrechteckigen Format, den Beinstummeln und der miniaturisierten Andeutung eines Kopfes jede Nähe zum natürlichen Vorbild. Im Vergleich zu den harmonisch geformten Skulpturen des Pferdes oder des Mammuts wirkt die sogenannte Venus allein auf Grund ihrer wuchtigen Plastizität alles andere als ein Abbild. Dennoch hat sich der Gedanke einer Frauenfigur in den Köpfen der Forscher festgesetzt, zumal ähnliche Funde, allerdings aus anderen Zeitepochen vergleichbare Merkmale monumentaler Brüste aufweisen. Im Vergleich zur Venus vom Hohle Fels erweist sich die rund 10000 Jahre später entstandene Figur der Venus von Willendorf auf Grund ihrer schwungvollen Plastizität und dem geflochtenen Haarschmuck aber geradezu als dekorativ.

Die Venus und Orion

Doch steht die Venus vom Hohle Fels waagrecht, so weist sie zudem noch eine stark angeschrägte Schulter auf, die ihren den unnatürlichen, abstrakten Eindruck noch ver- stärkt. Betrachtet man die Kunstfertigkeit dieser Kultur und deren Proportionsver-ständnis, so ist kaum anzunehmen, dass beim Abbild eines Menschen nicht die gleichen Kriterien zur Anwendung kamen. Der Abendhimmel zur Wintersonnenwende jener Zeit bietet aber eine Erklärung, denn da stieg eben dieses Sternbild auf, das noch Jahrtausende später durch die mit ihm verknüpften Mythen die Fantasie der Menschen beflügelte. Bis heute hat das geometrisch klar erscheinende Sternbild des Orion mit den drei Gürtelsternen im Zentrum nichts von seiner Faszination verloren. In er Geschichte hat jede Kultur für das Sternbild eine eigene Mythologie erfunden. Das frühste dokumentierte Zeugnis innerhalb der europäischen Kulturentwicklung stammt aus der Vučedol-Kultur. Die spät- äneolithische Kultur lebte im 3. Jahrtausend im heutigen Kroatien. Dort ist auch eine Broschüre erhältlich, die vom ersten europäischen Kalender berichtet.

Der `erste Klender´ Europas

Gravierungen auf einem Tongefäß der Vučedol-Kultur lassen den Schluss zu, dass das Sternbild des Orion als Taktgeber den Kalender dieser Kultur bestimmte. Zu dieser Zeit war Orion am Morgen während des Frühlingsäquinoktiums sichtbar und ebenso am Abend während der Wintersonnenwende. Jahrtausende zuvor wurde führte seine Sicht auf der Schwäbischen Alb wohl zu ähnlichen Ergebnissen. In Wirklichkeit war die Venus wohl eine Serienfigur, die als eine Art Amulett an die Erscheinung des Sternbildes zur Wintersonnenwende erinnern sollte. Stieg Orion am Abend nach dem Sonnenuntergang auf, so erhofften sich die Beobachter von dem als Fruchtbarkeitsgöttin betrachteten Sternbild eine weitere fruchtbringende Periode für das nächste Jahr. Aus dieser Sicht haben die übergroßen Brüste nichts mit einschießender Milch zu tun, sondern mit den zwei leuchtenden Punkten, die die Achsel und die Schulter des Orion markieren. Vielleicht stellten die germanischen Vorstellungen von den Gürtelsternen des Orion als Friggs Rocken, der Spindel der Götttin Frigg, jenen Rest eines kulturellen Gedächtnisses dar, dessen Grundlage die Kultur des Aurignacien geschaffen hatte.

Bilder : Wikipedia/ Höhleneingang, Dr. Eugen Lehle / Venus vom Hohlefels 1, Ramessos /Venus von Willendorf, User:MatthiasKabel / simulation, sunearthtools

 

Die Zahl des Goliath

Städte der Philister

Die biblische Erzählung berichtet von einem Riesen aus der Stadt Gat. Sie zählte zu ein- em von Philistern gegründeten Städtebund, zu denen die Küstenmtädte Gaza, Aschkelon, Aschdod, Gat und Ekron zählten. Anfänglich stand die Ansiedlung noch ganz unter der Schirmherrschaft des fernen Ägypten, wo bei die Städte von lokalen Fürsten regiert wurd- en. An vier Stellen wird im Alten Testament jener Kampf geschildert, der sich zwischen den Riesen Goliath und David, dem zukünftiger Herrscher der Israeliten ereignet haben soll. Im Vertrauen auf die Hilfe Gottes trat David schließlich seinem hünenhaften Gegner entgegen und nahm den Kampf auf. So steht in 1. Buch Samuel (1.S/ 17 EU):

David präsentiert den Kopf des Goliath, Gustave Doré (19. Jhd.)

`Da trat aus dem Lager der Philister ein Vorkämpfer namens Goliat aus Gat hervor. Er war sechs Ellen und eine Spanne groß. Auf seinem Kopf hatte er einen Helm aus Bronze und er trug einen Schuppenpanzer aus Bronze, der fünftausend Schekel wog. Er hatte bronzene Schienen an den Beinen und zwischen seinen Schultern hing ein Sichelschwert aus Bronze. Der Schaft seines Speeres war (so dick) wie ein Weberbaum und die eiserne Speerspitze wog sechshundert Schekel. Sein Schildträger ging vor ihm her.´

Höhlen bei Qumran

In einer in der Höhle bei Qumran gefunden Schriftrollen wird die Größe Goliaths mit vier Ellen und einer Handbreit angegeben. In späteren Übersetzungen wurde der Wert dann auf 6 Ellen und eine Handbreite erhöht. Da eine Handbreite 1/7 Elle entspricht, betrug als das ursprüngliche Maß des Riesen 29/7 Ellen. Legt man hier das Maß der ägyptischen Königselle zugrunde, dürfte also die reale Größe des vermeintlichen Riesen bei knapp 2.20 gelegen haben. Im Vergleich zur damaligen Körpergröße der Israeliten war dies kein allzu großer Unterschied. Allein diese Größe hätte das Bild eines übergroßen, unbesiegbaren Wesens nicht rechtfertigen können. Doch auch hier bieten die Zahlen einen Weg zum Verständnis des Riesen. Die 29 wird im hebräischen als 20+9 geschrieben. Dabei hat der Buchstabe Kaph den Lautwert 20 und bedeutet `die Hand die zupackt´. Diese Handlungsfähigkeit öffnet nun eine weitere Möglichkeit und führt zum Lautwert 9, dem Teth. Dieser Buchstabe symbolisiert die Gebärmutter, den Ort aus dem sich alles Neue entwickelt. Im Quotient 29/7 steht all dies nun im Verhältnis zur Zahl 7. Sie wird durch den Buchstaben   Sajin verkörpert , der auch als Sinnbild für eine Waffe steht.  Das Neue entwickelt sich also mit der angemessenen Verwendung einer Waffe. In diesem Fall war aber sicher das Potential des Geistes gemeint und keine reale Waffe. Dieses sich entwickelnde Neue erforderte auch einen neuen Mittelpunkt, den David schließlich nach seinem Sieg mit der Steinschleuder bildete. Dass die 29 diesen Mittelpunkt darstellt, zeigt ein Beispiel aus dem Modell der Pythagoreeschen Tetraktys. Werden in einem Kreis, vom Mittelpunkt aus, beidseitig die Punkte 1 bis 5 mit den dazwischen liegen Strecken abgetragen, so ergeben ihre Summen die 29. Dieses Fähigkeit die Mitte zu strukturieren ist aber nur eine ihrer mathematischen Eigenschaften, denn die 29 zugleich die erste Primzahl, die die Summe dreier Quadratzahlen darstellt: 2² + 3² 2 + 4 ² = 29  Der röm- ische Dichter Horaz, der in seinen Versen immer eine komplexe Zahlensymbolik verbarg, räumte wohl auch aus diesem Grund der 29 eine so herausragende Bedeutung ein und spricht ihr damit den Ausdruck einer höchsten göttlichen Seinswirklichkeit zu.

Die göttliche Zahl 29

David hatte sich geprüft und einen Weg gefunden, sich seiner verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen. Kein jüdischer Feiertag dürfte diesen Aspekt der Prüfung besser verkörpern als der Feiertag Jom Kippur. Die Vergebung steht zu Jom Kippur im Mittelpunkt , doch der zweite Aspekt ist die Pflicht zur Selbstprüfung und der Entschlossenheit, es besser zu machen, um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Aber gerade zu dieser Zeit war das Schicksal eines gestürzten Riesen am Horizont sichtbar, dort wo auch seine Heimatstadt Stadt Gat lag. Hier stürzte jener Riese hinter den Horizont, von dem die Legende erzählt, dass er zahlreichen jungen Kriegern neben dem Kampf mit dem Schwert auch den Kampf mit der Steinschleuder gelehrt hatte. In der Stellung des stürz- enden Riesen war Orion während des Jom Kippur Festes am Morgen kurz vor Sonnen- aufgang zu sehen. In dieser Position war es für David wohl kein Kunststück ihn zu Fall zu bringen.

Sicht von Jerusalm: Der Sturz Goliaths

Gemäß der biblischen Erzählung machte der Sieg David zum ersten bedeutenden König über Juda und Israel. Doch aus Sicht der Forschung wird dies bis heute angezweifelt. Von einem Großreich Israel kann auf Grund fehlender archäologischer Nachweise und den fehlenden Erwähnungen in den Aufzeichnungen benachbarter Reiche keine Rede sein. Auch von David ist bislang nur ein einziger Namenshinweis aus einem Siedlungshügel im Norden Israels bekannt. Doch der Name war zu dieser Zeit weit verbreitet und deutet keinesfalls auf die biblische Gestalt hin. Ist der Mythos Goliaths also  ein weiterer Hinweis auf einen konstruierten Geschichtsverlauf, dessen Hintergrund in Wahrheit eine Sternen-legende ist? Aber wenn Goliath durch Orion verkörpert wurde, wer war dann David? Gemäß den Überlieferungen war sein Vater Isais, über den kaum etwas erzählt wird und dessen Herkunft im Dunkeln liegt. Auf Grund des von ihm begründeten Stammbaumes erhielt David später in der christlichen Lehre auch den Beinamen  `Blüte aus der Wurzel Isais´. Wenn sich aber Goliath aus einer Sternenlegende entwickelte, so dürfte dies bei David wohl ganz ähnlich sein. Ist Goliath/Orion am Horizont verschwunden, so strahlt der ihm folgende Sirius noch immer und der bietet dann die Erklärung für den Sieger mit der Steinschleuder.

Bilder:Wikipedia/ Der Hebräer David präsentiert den Kopf des Philisters Goliath (Gustave Doré), 1832-1883 / Höhlen bei Qumran, Grauesel / Grafik Zahl 29, http://www.decemsys.de/horaz/carmen-saeculare/cs5-tb.htm; Simulation, Stellarium

Der Gott Arkonas

Der vierköpfige Svantovit, künstlerische Nachbildung am Kap Arkona

Laut den Überlieferungen besaß das aus Holz gefertigte Kultbild des Hauptgottes der Rügenslawen vier Gesichter. in einer Hand trug Svantevit ein Schwert und in der anderen ein Trinkhorn. Bis zur Christianisierung war er der oberste Gott aller Slawen und in seiner Bedeutung vergleichbar mit dem altnordischen Wotan. Mehrere archäologische Funde belegen, dass slawische Völker in ganz unterschiedlichen Regionen Svantevit-Heiligtümer besaßen. Dazu gehörten die Heiligtümer von Tarnopol und Kaminiec (Galizien). Doch das Hauptheiligtum Svantevitkultes befand sich einst auf der Insel Rügen und stand auf der Landspitze von Arkona. An die Priester dieses Heiligtums zahlten auch die festländischen Slawen ihre jährlichen Abgaben. Die wichtigsten Zeugnisse, in denen das Heiligtum von Arkona beschrieben wird, sind die Gesta Danorum des dänischen Priesters Saxo Grammaticus, die Chronica Slavorum Helmolds von Bosau, sowie die skandinavische Knytlingasaga. Saxo hatte nach der Eroberung der Burg von Arkona durch den dänischen König Waldemar und dessen Bischof und Heerführer Absalom Im Jahr 1168 die Ge- legenheit das Heiligtum zu besichtigen und beschrieb es eingehend.

Saxo GrammaticusPhantasievolle Darstellung des Saxo Grammaticus, Louis Moe 1898

`Im Tempel stand ein gewaltiges Götterbild, den menschlichen Körper an Größe weit übertreffend, wunderlich anzusehen durch seine vier Köpfe und ebenso viel Hälse. Zwei der Köpfe schienen nach der Brust und ebenso viele nach dem Rücken zu sehen. Im Übrigen schien von den vorderen wie von den hinteren der eine nach links, der andere nach rechts zu blicken. Die Bärte waren rasiert dargestellt, die Haare geschnitten, so daß es schien, der Fleiß des Künstlers hätte die Art der Rugianer in der Pflege der Haare nachgeahmt. In der Rechten hielt die Figur ein Trinkhorn, aus verschiedenen Metallen gebildet, das der Priester jährlich neu zu füllen gewohnt war, um aus der Beschaffenheit der Flüssigkeit die Ernte des kommenden Jahres zu weissagen. Der linke Arm bildete, in die Seite gestemmt, einen Bogen. Der Rock war so beschaffen, daß er an die Schenkel reichte, die aus verschiedenem Holz geformt und mit dem Kniegelenk verbunden waren, daß man den Ort der Verbindung nur bei genauem Hinsehen erkennen konnte. Die Füße berührten den Boden, ihre Basis war in der Erde verborgen. Nicht weit davon hingen Zaum und Sattel und andere Herrschaftszeichen der Gottheit; seine Bewunderungs-würdigkeit vermehrte ein Schwert von ungeheurer Größe, dessen Scheide und Griff, abgesehen von dem sehr schönen Treibwerk, das silberne Äußere auszeichnete.´

Svantowitstein in der Pfarrkirche Altenkirchen

Der Archäologe Zdenék Váňa deutet den Namen Svantovit als heiliger Herrscher, oder auch als der Sieger. Damit sieht der den Namen als eine Verbindnung der beiden Worte svet, heilig oder mächtig, und vit, das in zahlreichen slawischen Personennamen in der Bedeutung von Herr, Herrscher, oder Sieger vorkommt. Das charakteristische Merkmal der Statue, deren Vierköpfigkeit sieht er als Verweis auf den erhabenen Status Svantovits. Der Blick in alle vier Himmelsrichtungen deutet nicht nur die Macht über die Erde an, sondern auch dessen Macht über den gesamten Kosmos. Neben dem Schwert, das ihn auch als Kriegsgott ausweist, war das weiße Pferd sein Hauptattribut. Im Heiligtum stand es stets bereit zum Ausritt. Zuweilen soll es auch Nachts, obwohl es dort angebunden war, mit Schweiß bedeckt gewesen sein. Im Vergleich mit den europäischen Mythologien verweist auch hier das Pferd auch auf eine solare Bedeutung des Gottes hin. Der Name heiliger Herrscher führt zum Name des Ortes Arkona. Seinen Ursprung sieht der deutsche Slawist Heinrich Kunstmann im griechischen Wort Archon, was ebenfalls Herrscher bedeutet.

Arkona , Ausrichtung- Aufstieg Orion zur Wintersonnenwende im 9. Jahrhundert

Über die Ursprünge des Kultes gibt es ur wenige detaillierte Studien wie die des Slawisten Ignác Jan Hanuš. Hanuš veröffentlichte 1842 unter dem Titel `Die Wissenschaft des Slawischen Mythos´ eine umfangreiche Studie, in der er zahlreiche Parallelen zwischen der slawischen Mythologie und der in den Veden beschriebenen indischen Mythologie aufzeigte. Dort ist Prajapati der Herr der Geschöpfe, das erste aller Wesen. Prajapati schuf aus eigener Kraft unzählige Kinder, darunter auch Ushas, die Göttin der Morgenröte. Er ist das männliche Weltprinzip, das sich mit Vac, der Göttin der Sprache und dem weiblichen Prinzip, paart.

Prajapati

In seiner Rolle als erstes aller Wessen ist er auch der Schöpfergott des Kosmos und wird so auch Vishvakarman genannt. In der Vorstellungen der indischen Mytholgie zeigt sich Prajapati am Himmel in der Gestalt des Orion. Auch Svantovits Mythologische Gestalt gleicht den antiken Vorstellungen des mythischen Jägers und scheint auch im Svantovitstein von Altenkirchen durch. Am besten verkörperte er diese Vorstellungen bei seinem Aufstieg über den Osthorizont am Abend der Wintersonnenwende im 9. Jahrhundert. Auf diesen Punkt am Horizont zielte auch das Heiligtum.

Bilder: Wikipedia, Der vierköpfige Svantovit als künstlerische Nachbildung am Kap Arkona, Lapplaender / Phantasievolle Darstellung des Saxo Grammaticus, Louis Moe (1857–1945), 1898, Louis Moe / Svantowitstein in der Pfarrkirche Altenkirchen, Lebrac / Simulation, Stellarium