The Rock of St Peter — RemnantDisciplesJtM

The Chair of Rock Posted on February 22, 2021 by Mark ON THE FEAST OF THE CHAIR OF ST. PETER THE APOSTLE I was passing through a trade fair when I came across a “Christian Cowboy” booth. Sitting on a ledge were a stack of NIV bibles with a snapshot of horses on the cover. I […]

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Petersfels in Beuron

Petersfels aus der Nähe

Sicht des Petersfelsen vom Kloster

Der Petersfels bildet den Endpunkt einer Reihe größerer Felsentürme im südlichen Hangabschnitt des Donautales bei Beuron. Auffällig ist die markante Spitze des Felsens mit ihrem Kreuz, die auf die Erzabtei in Beuron gerichtet ist.Wie ein Fingerzeig weist der Fels in den Himmel, für den , gemäß eines biblischen Textes Petrus die Schüsselgewalt übertragen wurde. Die Schlüssel, die so zu den festen Attributen des Apostels gehören, werden aber auch als Symbole der neuen Gesetzesübergabe interpretiert, Mit seinem Kreuz auf der Spitze verkörpert der Petersfels nicht nur den Namen Petrus, der im Lateinischen der Fels bedeutet, sondern weist mit seiner Längsrichtung auch in das Land des Apostels, Galiläa. Damit erinnert er Fels gleich auf mehrfache Weise an den Apostel. Sein Hauptfest findet am 29. Juni zusammen mit dem Gedenken an Paulus statt, dessen Todeszeitpunkt aber unbekannt ist.

Der heilige Petrus, Ikone 6. Jhd, Katharinenkloster (Sinai), Foto Ghirlandajo

Außerdem wird Petrus noch am 22. Februar gedacht, mit der Feier Cathedra Petri, der Petristuhl-Feier. Diese Feiertag verweist auf das römische Totenfest Carista, das am gleichen Tag stattfand, wo während der Feier ein leerer Stuhl für den Toten freigehalten wurde. Der eigentliche Gedenktag des Petrus ist aber der 29. Juni, der bereits seit dem Jahr 354 dokumentiert ist. In eingen Erzählungen gilt er auch als möglicher Tag seines Martyriums, währenddessen er kopfüber gekreuzigt wurde. In einem Normaljahr ist der Gedenktag des Petrus der 180 Tag des Jahres und verweist damit auf biblische Zahl- ensymbolik der 18, wie auch der 3 und der 6. Die Zahl 18. verweist gemäß dem Lukas-Evangelium auf die Tätigkeit von Jesus, die 18 Jahre nach dem er 12 Jahre alt wurde begann. Eine ausführliche Analyse zur Zahl 18 und ihren Bezug zur Schöpfung gibt es auf der Website ttp://www.zeitundzahl.de. Die damalige Bedeutung der Zahlensymbolik zeigt sich auch im Namen Petrus, dessen Buchstabensumme wieder der Zahl 18 ent- spricht. Aber auch die Verbindungslinie von Abteikirche und Petrusfels enthält wieder eine auffällige zahlensymbolische Bedeutung, denn deren Azimut beträgt 128° Gad. Die Zahl entspricht dem Produkt aus 8 x 16 und verweist mit beiden Zahlen auf die himmlische Herrlichkeit, wie auf die Unendlichkeit Dennoch ist vom Kloster aus hier kein Sonnenaufgang an einem der Petrus-Gedenktage zu sehen.

Sonnenrichtungen Petersfelsen

Dagegen zeigt hier der Sonnenaufgang am 2. Februar, dem einstigen Fest Mariä Licht- mess, dass die Abtei wahrscheinlich auf einem vorchristlichen Kultort errichtet wurde. Auf diese Siedlungsphase der Frühgeschichte im Talkessel von Beuron verweisen auch die Funde in der Petershöhle, einer großen Höhlenöffnung unterhalb des Felsens. Sie bietet einen Panoramablick über die Abtei hinweg zum gegenüberliegenden Talhang. Die Höhle, die nur über eine Holztreppe zu erreichen ist, wird heute als Rückzugsort der Beuroner Mönche gesehen, wenn Gefahr für die Abtei drohte. Dabei stützen zahlreiche Funde aus dem späten Mittelalter diese Vermutung. Keramikreste aus der Eisen- und der Bronzezeit deuten aber darauf hin, dass die Höhle lange vorher genutzt wurde. Im Zeitraum der Bronzezeit erschließt sich auch der eigentliche Zweck der Anlage, denn dann war der Stern Arktur am Morgen des Sonnenaufganges während der Sommer-sonnenwende in Blickrochtung zum letzten Mal zu sehen, während im nordwestlichen Taleinschnitt dann am Abend die Sonne unterging. Da 8 Tage nach der Sommerson- nenwende das Fest Peter und Paul gefeiert wird, bot sich der Ort auch für die Mönche an, das Fest mit der christlichen Sonnensymbolik zu verbinden. Wo bei anderen Heiligen deren Todestag gedacht wird, ist genau dieses Datum bei Petrus, wie auch bei Paulus völlig unklar. Doch es nicht einmal gesichert, dass Petrus überhaupt in Rom war. So fehlen bis heute, trotz intensiver Suche, Beweise für dessen Anwesenheit in Rom. Das Datum des 29. Juni orientiert sich hier an der Legende, die von einer Überführung von deren Gebeinen auf der Via Appia erzählt. In Rom selbst fiel das Datum mit einem bedeutenden Festtag zusammen, denn am 29. Juni weihte Kaiser Augustus den Quirinustempel ein. Quirinus war ein Gott der altrömischen Religion und soll bereits von den Sabinern verehrt worden sein. Seine Eigenschaften glichen denen des Mars, der ihn aber im Lauf der Geschichte ablöste. Nach dem Mars aber Bedeutung gewonnen hatte, wurde Quirinus mit dem mythischen Stadtgründer Roms, Romulus gleichgesetzt. Deshalb nannten sich die Römer in der Frühzeit auch die Quiriten Erst später diente diese Bezeichnung dann als Anrede in der Volksversammlung. Auf Grund der Möglichkeit den Tag Peter und Paul  beim Sonnenuntegang zu gedenken, hat also der Petersfels seinen Namen zu Recht vereint. Der Abend Sommersomnenwende bietet aber nocheine weitere Erklärung für die Ausrichtung des Petersfelsens, denn dann scheint die untergehende Sonne frontal auf den Fels, dessen Spitze als Rest eines steinernen Kopfes gedeutet werden könnte.

Petersfels und der `Kopf´, Blickrichtung Sonnenuntergang Sommersonnenwende

Bilder: Petersfels Nahaufnahme, eigen / Petersfels vom Klöster, eigen, Wikipedia: Der heilige Petrus, Ikone aus dem 6. Jahrhundert, Katharinenkloster (Sinai)found and uploaded by en:User:Ghirlandajo . Gemeinfrei , Simulazion,opentopomap, sunearthtools.

 

 

Die Säulen der Kirche in Troyes

Statue des Apostelfürsten Petrus, Petersplatz Rom. Foto Th1979

Als überlebensgroße Skulpturen begegnen Petrus und Pauls, die beiden Apostelfürsten, dem Besucher des Vatikans auf dem Petersplatz . Zurecht werden sie dort auch als Tür- steher bezeichnet, denn beide sind zwei der größten Gestalten der Kirchengeschichte. Petrus, der ursprünglich Simon hieß, arbeitete vor seiner Berufung in den Kreis der Jünger als Fischer in Bethsaida am See Genezareth. Erst Jesus gab ihm den späteren Namen Petrus, der übersetzt `Fels´ bedeutet und damit auf seine herausragende Stell- ung in der zukünftigen Kirche verwies. Als Fels sollte er das Fundament dieser Kirche bilden, was auch in einem Kapitel des Matthäus Evangeliums geschildert wird: `Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen´, (Mt 16,18). Nach dem Tod Jesu am Kreuz, so wird es im Neuen Testament geschildert, gehörte Petrus zu den ersten Zeugen des vom Tode Auferstanden. Petrus sorgte dann als Sprecher der Apost- el dafür, dass sich der Kreis der Jünger wieder sammelte und die frohe Botschaft von der Auferstehung verkündete. Über seinen späteren Aufenthalt in Rom während der Herrschaft Neros gibt es keine gesicherten Indizien. Dennoch gilt er als Gründer der Kirche und erster Bischof Roms, der dort auch den Märtyrertod erlitten haben soll. Aus dieser ihm zugeschriebenen Funktion leitet sich bis heute das Papstamt des römischen Bischofs ab.

Statue des Apostels Paulus vor dem Petersdom, Foto:AngMoKio

Einen ganz anderen Lebenslauf hatte dagegen Pauls, der damals Saulus hieß und aus einer frommen jüdischen Familie aus Tarsus stammte. Die weltoffene Stadt liegt an der kleinasiatischen Küste, die bereits Handelsbeziehungen zu Phöniziern und Ägyptern unterhielt. Der Weltoffenheit entsprach auch der hier praktizierte Synkretismus, einer Mischung unterschiedlicher religiöser Vorstellungen. Ganz im Gegensatz dazu war Saulus so doktrinär wie streng gläubig. Von ihm wird berichtet, dass er sich auch an der Steinigung des ersten Krichenmärtyrers Stephanus beteiligte. Doch auf einer Reise nach Damaskus begegnete dem frommen Juden jener Gekreuzigte der ihn zum anderen Glauben brachte. Diese, als Damaskuserlebnis in die Kirchengeschichte einge- hende Begebenheit bewirkte bei ihm die radikale Umkehr, sowie eine Namensänderung. In der Folgezeit wurde er zu einem wortgewaltigen Verkünder seines Evangeliums, das sich im Wesentlichen auf die Kreuzigung und Auferstehung konzentrierte. Der Feiertag Peter und Paul wird am 29. Juni gefeiert und die erste Feier dieses Gedenktages ist für das Jahr 354 belegt. Die Feier in Bretten gilt als das älteste Fest Süddeutschlands über- haupt. Das Datum geht aber nicht auf den Todestag der beiden Apostel zurück , sondern auf die feierliche Übertragen von deren Reliquien in die Sebastians-Kata- komben an der Via Appia. Gemäß der Bedeutung des knapp eine Woche nach dem einstigen Sonnwendfestes stattfinden Feiertages, gibt es ebenso die entsprechenden Bauernregeln für die Wetterschau. Die stehen aber auch im Verbindung mit dem Sieben schläfertag am 27. Juni. So heißt einer der zahlreichen Sprüche an diesem Tag: `Peter und Paul hell und klar, bringt ein gutes Jahr.´

Kathedrale Saint Pierre, Saint Paul in Troyes, Südfassade

Den beiden Apostelfürsten und Säulen der Kirche angemessen, zählt auch die Kathe- drale Saint Piere-et Paul in Troyes zu den Hauptwerken der französischen Gotik. Troyes, wurde bereits in der Spät- antike bekannt denn in unmittelbarer Nähe soll sich auf den katalaunischen Feldern der Sieg über Attilas Armee ereignet haben. Im 12. Jahrhundert entwickelte sich aus der ehemaligen Römerstadt dann ein florierendes Handelszentrum, dessen Reichtum in zahlreichen Kirchenbauwerken seinen Ausdruck fand. Die 114m lange Kathedrale wurde nach einem Brand im 12. Jahrhundert auf dem Grundriss des dritten frühromanischen Vorgängerbaus errichtet. Die Fertigstellung dauerte annähernd 2 weitere Jahrhunderte, wobei der südlich geplante Paulusturm bis heute unvollendet blieb. Der Feiertag Peter und Paul am 29 Juni ist zugleich der 180. Tag im Jahr. Die Zahl setzt sich aus der 1, dem Sinnbild Gottes und der 8, dem Sinnbild des Neubeginns zusammen. Dieser Neubeginn steht auch für das Leben, das In der hebräischen Sprache dem Zahlenwert 18 entspricht.

Kathedrale Saint Pierre, Saint Paul in Troyes, Chor

Kathedrale Saint Pierre, Saint Paul in  Troyes, Petrusturm

Diese 18 ist die Hälfte der 36, die die Zahl des Vollkreise darstellt. Mit 8 Tagen Abstand folgt Peter und Paul Sommersonnenwende, dem 172. Tag im Jahr. Dass eine Kirche, die diesen beiden Heiligen geweiht wurde, auch nach ihnen ausgerichtet wurde, ver- steht sich dann von selbst. So stand die Sonne im damaligen Julianischen Kalender am Morgen des 29.Juni in der Bauachse am Horizont und verkündete mit dem Strahlen- kranz Peter und Paul. Passend dazu ging sie im Südwesten am 18. November unter, dem Tag der Weihe der Basilika Peter und Paul in Rom.

Kathedrale Saint Pierre, Saint Paul in Troyes – die Ausrichtung

Bilder: Wikipedia / Statue des Apostelfürsten Petrus, Foto Th1979 , Gemeinfrei / Statue des Apostels Paulus vor dem Petersdom, Foto:AngMoKio , CC BY-SA 2.5 / Kathedrale Troyes.eigen, Simulation Sunearthtools,Googlemap, Heinrichs Kalenderumrechner

Mars in Heidenheim

Nachbildung eines Legionsa dlers (römisches Feldzeichen), Foto MatthiasKabel

In der Zeit ab 85 nach Chr. bildete das Kastell Aquileia im heutige Heidenheim den öst- lichen Punkt des Alblimes. Die hier stationierte Reitereinheit, die Ala II flavia milliaria, um- fasste mehr als 1000 berittene Soldaten. Zeitgleich mit der Errichtung des Kastells wurden auch die Straßenverbindungen ausgebaut, so dass der Ort am Knotenpunkt von 5 Römerstraßen lag. Um ihn bildete sich in der Folgezeit eine Zivilsiedlung, die mit einer Fläche von etwa 20 ha zeitweise zu den größten römischen Städten der Provinz Rätien zählte.

Kastell Heidenheim. Sonnenrichtung und Sternsichtung

Bei allen Kastellen gibt es in der Tat verbindende Momente in der Ausrichtung auf Sonnen-aufgangs- und Untergangspunkte an wichtigen römischen Feiertagen. Meist stehen diese im Zusammenhang mit der Gründungslegende Roms und ebenso mit den für die Kriegs- führung wichtigen Zeitpunkten im Jahr. Im Fall von Aquileia ist dies der Sonnenaufgang am 27. Februar, dem Tag der Equirria (Ecurria), zu Ehren des Gottes Mars über dem heut- igen Totenberg. Die Equirria zählte zu den ältesten Festtagen Roms, die mit Pferderennen auf dem Marsfeld begangen wurden. Der römischen Gründungslegende zufolge wurde die Equirria bereits von Romulus zu Ehren des Gottes Mars eingesetzt. Dessen Feierlich-keiten wurden im März und Oktober begangen, was auch auf seine ursprüngliche Funktion als Fruchtbar-keitsgott hinweist. Im Laufe der Zeit hatte sich der ursprüngliche Bauerngott verwandelt und mit dem Bild des griechischen Kriegsgottes Ares vermischt. Aus dem ursprünglichen Fruchtbarkeitsfest entwickelte sich dann im Laufe der Zeit eine militärisch-religiöse Feier. Sie stammte aus den archaischen Zeiten Roms, als die Kriegführung auf die warme Sommerzeit beschränkt war. Pferde für diese berittene Truppe, scheinen wohl auf einem nahe gelegenen Gutshofes gezüchtet worden zu sein, dessen Reste heute im Heidenheimer Stadtteil Fürsamen liegen.

Statue des Mars Ultor (Der Rächer )frühes 2. Jhd., Kapitolinische Museen Foto, Rabax63

Im Innern eines Kastells folgte die Raumaufteilung einem Bauschema, in dem sich Kastelle gleicher Art und Größe glichen. So lagen die Gebäude des Kommandanten im Achsenschnittpunkt der beiden rechtwinklig verlaufenden Lagerstraßen. Auffällig in Heidenheim ist hier die Positionierung des Stabsgebäudes genau in der Achse der später als Totenberg bezeichneten Anhöhe. Auf ihr entstand später die erste Kirche Heidenheims die Petrus geweiht ist. Obwohl der achsiale Aufbau des Kastells eine rechtwinklige Geo- metrie vermuten lässt sind im Falle von Aquileia geringfügige Winkelabweichungen festzustellen, die in dieser Form ganz und gar nicht zur perfekten Leistung römischer Geometer passen wollen. Gleicht man aber diese Richtungen mit weiteren astro-nomischen Daten ab, so lassen sich dafür Erklärungen finden. So auch für die in Nordwestliche Richtung verlaufende Lagerstraße, in deren Flucht am Abend des 9. Mai der Stern Altair zum ersten Mal gesichtet werden konnte.. Es war der Beginn des archa-ischen Festes Lemuria, das am 9. Mai begann und bis zum 13. Mai dauerte. Lemuren waren im alten Rom der pauschale Begriff für die Totengeister. Sie wurden unterteilt in die guten, die lares und die bösen, die larvae. Zudem gab es neutrale Geister, die mit manes bezeichnet wurden. Allen zu eigen war, dass sie keine angemessene Grabstätte bekom- men hatten. Oft war dies auch ein Schicksal der Legionäre, die bei den zahlreichen Kämpfen ihr Leben verloren. Da die Feiern von Gespensterfurcht geprägt waren, blieben an diesem Tag auch die Tempel geschlossen. Das Fest zur Geisterbesänftigung prägte mit seiner Sicht den Monat Mai, der ganz im Gegensatz zu heute, als ein unglücklicher Monat angesehen wurde.

Romulus und Remus, Gemälde von Peter Paul Rubens, Foto:GiacomoSergio

Der römische Schriftsteller Ovid glaubte, dass das Fest ursprünglich remuria hieß und auf eine Totenfeier zurückzuführen war, das Romulus für seinen toten Bruder abgehalten hatte. Das Gedenken an die Geister der Toten scheint auch Papst Bonifatius IV. beein-flusst zu haben, der das römische Pantheon am 13. Mai 609 oder 610 der Mutter Gottes und allen Märtyrern bzw. Heiligen weihte. Erst später wurde der Termin des Totengedenkens von der Kirche dann auf den 1. November verschoben, wo er im Norden den keltischen Feiertag Samhain ersetzte. Welch vielschichtige Überlegungen die Einmessung des Kastells beeinflusst hatten, zeigt auch die Übereinstimmung mit der Sichtung des Sternbildes Adler und dessem hellsten Stern Altair. Von Mars ist das Bild des Kriegsgottes erhalten. In Gestalt des Gottes Tyr war er auch bei den Germanen sehr geschätzt. Seine Wildheit und Vitalität machte ihn zum Heidengott schlechthin. Spuren dieses Marskultes finden sich laut einer Sage auch in Marbach am Neckar, wo der Namensgeber Mars-Bacchus im dortigen Wilde-Mann Brunnen dargestellt ist. Er führt zurück auf die ursprüngliche Vorstellung von Mars als Fruchbarkeits – und Heilgott, wie er im Norden als Lenus-Mars verehrt wurde. Auf diese andere Seite des Mars weist auch der Name Aquileia hin, der dem Wort aquis, dem Dativ von Wasser gleicht und damit auf die heilsame Wirkung des Albwassers verweist.

Bilder: Wikipedia / Nachbildung eines Legionsadlers (römisches Feldzeichen), Foto MatthiasKabel / Statue des Mars Ultor (Der Rächer) in den Kapitolinischen Museen in Rom (frühes 2. Jahrhundert, ursprünglich aus dem Forum Transitorium)Foto,Rabax63 . Romulus und Remus, Gemälde von Peter Paul Rubens, Foto:GiacomoSergio, Simulation: sunearthtools, stellarium