Piranesi and the Gardens of Rome — The Gardens Trust

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Italy has always been famous for its classical monuments and, since the Renaissance, for its gardens too. Both attracted tourists in growing numbers, particularly as the Grand Tour became an essential part of the education of almost every young northern European member of the elite. Aristocratic or not tourists have always wanted souvenirs. Some wanted […]

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Teotihuacan in Mexico compared to Rome, Italy: Part One — borderslynn

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Setting the scene Thousands of years ago, as the ice sheets melted and humans began their migrations and explorations of this Earth, let us try to imagine, without modern transport and comforts, how tribes of people could travel from Africa to Mexico. In doing so, their long journey meant they had not remained close to […]

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ROMA ARCHEOLOGIA e RESTAURO ARCHITETTURA: The Imperial Fora – Rome: A Virtual Tour of the Ancient City. Dr Matthew Nicholls, the University of Reading, U.K. (2018-19). [Foto: Original = 1170 x 5363]. — Rome – The Imperial Fora: Archaeological News & Related Studies 2010-19

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ROMA ARCHEOLOGIA e RESTAURO ARCHITETTURA: The Imperial Fora – Rome: A Virtual Tour of the Ancient City. Dr Matthew Nicholls, the University of Reading, U.K. (2018-19). [Foto: Original = 1170 x 5363]. ROME – Rome: A Virtual Tour of the Ancient City. Explore the architecture and history of Rome, walking around a 3D digital model […]

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Guest post: ‘Always in all things changeable’: The emperor and his tomb — FOLLOWING HADRIAN

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An essay by Nick Leonard… The emperor of Rome, ‘god and Panhellene,’1 was not one to linger anywhere, and certainly not in the capital city that he despised. All the major hallmarks of Hadrian’s reign – his civic architectural projects, his defensive fortifications, his drilling of the legions – stemmed from a restlessness that compelled […]

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Consus und der Circus Maximus

Circus Maximus von Südosten, neben der rechts gelegenen Tribüne, Foto Rabax63

Von der größten Rennbahn Roms stehen heute nur noch kümmerliche Reste. Dennoch lässt die riesige Freifläche Größe dieses Bauwerks erahnen. Auch seine Ausrichtung war eng mit der vielschichtigen Gründungslegende Roms verbunden. Fast ähnlich verhält es sich mit dem Gott Consus, dem Schutzgott der eingebrachten Ernte, von dem nur wenige Überlieferungen bekannt sind. In seiner Funktion bildete er einst mit Ops Consiva ein Götterpaar und sein Altar lag an einem unterirdischen, aber dennoch prominenten Ort. dem Circus Maximus. Er wurde an den beiden Festen der Consualia, dem 21. August und dem 15. Dezember jeweils feierlich ausgegraben. Sein Standort befand sich im Circus an der meta prima im Circus, also jenem Punkt, der eine der beiden Wendemarken auf der Rennbahn darstellte. Anlässlich des Festes der eingebrachten Ernte wurde dann von den eigens bestellten Priestern, den Pontifices, Wagenrennen veranstaltet. Dazu wurden die teilnehmenden Pferde und Maultiere mit Blumenkränzen geschmückt. Mehrheitlich wurden aus diesem Anlass Maultier- und Eselrennen veranstaltet, da der Esel das heilige Tier des Gottes Consus war.

Raub der Sabinerinnen, von Johann Heinrich Schönfeld, um 1640, Eremitage, St. Petersburg / The Yorck Project (2002)

Schon früh tauchte der Gott in der römischen Gründungslegende auf, da er dem myth- ischen Gründer Roms, Romulus, den Rat zum Raub der Sabinerinnen gab. Der hatte kurze Zeit zuvor nach dem Streit über ein Orakel seinen Bruder Remus im Streit er- schlagen. Mit den hier veranstalteten Spielen erinnert der Circus an jenes Kampfspiel zu Ehren des Neptun, das Romulus initiierte, um die Bewohner der umliegenden Orte in seine neu gegründete Stadt einzuladen. Das Spiel diente ihm als List, denn er Stadt mangelte es an Frauen. Als nun die Spiele in vollem Gange waren, sprengten die röm- ischen Krieger die Gästeschar auseinander und behielten die Frauen in der Stadt. Der Sage zufolge sollen viele von ihnen einer Heirat nicht abgeneigt gewesen sein. Nach diesem Raub regierten Romulus und der Sabinerkönig Titus Tatius aber gemeinsam die Stadt. Auch hier verschleiert die Gründungslegende die harte Realität einer Landnahme durch eine fremde Bevölkerung, denn zwischen dem Ende des 7. und der Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. besetzten die Etrusker die auf Hügeln verstreuten dörflichen Ansied-lungen auf dem Gebiet der heutigen Stadt. Nach dem etruskischen Geschlecht der Rumelna gaben sie ihrer neuen Siedlung den Namen.

Neptun auf Denar Kaiser Hadrians, Foto Hermann Junghans

Doch die Auslegung der Geschichte folgt der Legende und so wurde auf der ursprüng-lichen Ansiedlung der Sabiner, der dem sabinischen Kriegsgott Quirinus geweihten Hügel, das Capitolium errichtet. Die Legende deutet darauf hin, dass in diesen frühen Zeiten die Gestalt Neptuns noch mit Consus vermischt wurde und erst mit dem Aufkommen der Seefahrt, sowie der Adaption griechischer Mythologie, aus Neptun eine eigenständige Gottheit wurde. Er war ja schließlich ein Sohn des Saturn und der Rhea, also auch ein Bruder des Jupiter. An ihn und seine Verführungskünste in der Io Legende erinnert der Stern Deneb aus dem Sternbild des Schwanes am Morgen des 21. August, mit seiner Letztsicht in der Achse des Circus. Er war dann zum letzten Mal mit einem Azimut von 306° zu sehen. Die 306 lässt sich auch als Produkt 9×34 darstellen und die beiden Zahlen weisen auf zwei interessante Aspekte hin. So stellt die 34 in er Antike die Jupiterzahl auf dem wohl berühmtesten, gleichnamigen magischen Quadrat dar. In dem aus 4×4 Zahlen bestehen Quadrat stehen die Zahlen 1 bis 16 und addieren sich jeweils in Zeilen, Spalten und Diagonalen zur Zahl 34. Ihre Quersumme ergibt somit die 7 und ist im Ptolemäischen System der Planetenzahlen dem Saturn zugeordnet. Hier entsprechen die 3 und die 4 aber auch der Venus und der Sonne. Die 3 verweist aber auch die Kapitolinische Trias, der drei Götter Jupiter, dessen Frau Juno und deren Tochter Minerva. Sie hatte sich einst aus der archaischen Göttertrias Jupiter, Mars und Quirinus gebildet.

Ausrichtung des Circus Maximus

Seit seiner Erbauung im 6. Jhd. war er Circus Maximus die größte Rennstrecke für Wag- enrennen in Rom. Unter Julius Caesar wurde er Circus noch einmal weiter ausge- baut und unter der Herrschaft von Augustus eine kaiserliche Loge hinzugefügt. In seine Zeit fällt auch die Ausschmückung mit einem aus Ägypten herbeigeschafften Obelisken, der auf der Spina aufgestellt wurde. Drei Mal brannte der Circus aus, ehe im Jahr 103 Trajan den Auftrag für einen Wiederaufbau gab, erst jetzt wurden die Tribünen in Stein ge- baut und mit Marmor ausgekleidet. Der Schwan, ein Symbol des Mutes, der Tapferkeit, aber auch Fruchtbarkeit war somit in seiner Stellung als Kreuz am Himmel, das ideale Zeichen für den Tag des Consus und die damit verbundenen Spiele.

Bilder:Wikipedia / Der jetzige Zustand des Circus Maximus von Südosten, neben der rechts gelegenen Tribüne, Foto Rabax63 / Raub der Sabinerinnen; Gemälde von Johann Heinrich Schönfeld, Öl auf Leinwand, um 1640, Eremitage, St. Petersburg…/ The Yorck Project (2002) / Neptun auf Denar Kaiser Hadrians, Foto Hermann Junghans / Simulation Stellarium, Google-Maps