Space sacralisation in Roman religon: a new space taxonomy — Szabó Csaba

As a result of my PhD and my research experience at the Max Weber Kolleg from Erfurt – one of the most inspiring academic environments for scholars of ancient religions and religious studies – I established in my work focuing on Sanctuaries in Roman Dacia a space taxonomy, which helped me as a methodological guide […]

Space sacralisation in Roman religon: a new space taxonomy — Szabó Csaba

Janus — Brickthology

Pronunciation: ˈjaːnʊs or jayn’-uhs Alternate Spelling: Iānus (Latin) Other names: Bifrons,Ianuspater (“Janus Father”), Ianus Quadrifrons (“Janus Four-faced”), Ianus Bifrons (“Two-faced Janus”), Dianus, Dionus Other Names and Epithets: Ianitos (Keeping Track of Time), Iunonius, Consuvius (‘”The Guardian of the Beginning of Human Life”), Cozeuios, Conseuius the Sower, Patultius (the Opener), Iancus or Ianeus (the Gatekeeper), Duonus […]

Janus — Brickthology

The end of ‚Mare Nostrum‘ – The Mediterranean ceases to be a Roman lake — Novo Scriptorium

During the years 425-429, the right-hand minister of Galla Placidia, the Master of Both Services, was Felix. But Aetius by 429 had won such prestige by his successes in Gaul against the Goths and Franks (though Placidia had never forgiven him for his espousal of the cause of John) that he was able to impose […]

The end of ‚Mare Nostrum‘ – The Mediterranean ceases to be a Roman lake — Novo Scriptorium

Wales und der rote Drache

Flagge von Wales, Unknown Vector graphics by Tobias Jakobs

Seit 1959 hat die wallisische Nationalflagge einen roten Drachen als Motiv. Mehrere Legenden ranken sich um die Bedeutung des Drachens für das Land an der Westküste Großbritanniens. So soll einer Erzählung zufolge, der rote Drache einer Vision des Zauberers Merlin entsprungen sein. Der sah einst einen Drachenkampf zwichen einem roten und einem weißen Drachen, wobei der rote die Briten und der weiße die Invas- oren verkörperte. Eine andere Erzählung, die ebenfalls mit der Artuslegende verknüpft ist sieht, den Ursprung des roten Drachens bei dem Bergdorf Beddgelert, einem kleinen Ort in Snowdonia, Dort soll einst der keltische König Vortgern gelebt haben, der für seine Burg einen passenden Ort am Hang von Dinas Emrys. gefunden hatte. Doch ein kleiner Junge, wahrscheinlich in Gestalt des Zauberers Merlin, warnte Vortogern vor dem Bau der Burg. Er sah dort einen unterirdischen See, in dem zwei Drachen schliefen. Tatsächlich soll es dann zum Kampf gekommen sein, bei dem der rote den weißen Drachen besiegte.

Dakische Drachen-Standarte, Foto Boldwin

Das Motiv des roten Drachens verweist auch auf das Erbe Roms, denn die Draco-standarte war ein häufig gebrauchtes römisches Feldzeichen. Dieses Zeichen verwend- eten ab dem 5. Jhd. auch britische Ritter und später wurde die Drachenstandarte auch von wallisischen Königen übernommen Die Spur des Drachens führt über die ab dem 4. Jhd. verwendeten Dacostandarte Roms bis zu Kriegszeichen der Steppemvölker Asiens.  Dort hatte die Gestalt des Drachens speziell bei den Sarmaten, einem im Gebiet des Schwarzen Meeres lebenden Volksstamm, eine besondere Bedeutung besessen Von antiken Autoren wurden die schwer gepanzerten sarmatischen Lanzen- reiter auch oft mit Drachen verglichen. Doch das Feldzeichen mit dem Drachenmotiv war ebenso bei Indern, Persern, Parthern, Skythen und Dakern verbreitet. Bei den Dakern hatte der Drache die Gestalt einer geflügelten Schlange erhalten, die einen wolfsähnlichen Kopf besaß. In dieser Kombination wurde er als geflügeltes Wesen, mit dem Kopf eines Raubtieres, zu einer Schreckensgestealt, deren Wirkung bis in die Geg- enwart anhielt. Die Daker sahen im Drache auch einen Himmelsgott, der mit dem Drakischen Hauptgott Zalmoxis in Verbindung stand. Auch er soll gemäß der frühchristlichen Schrift Philosophumena ein Kulturbringer gewesen sein, Der Autor schreibt darin, dass Zalmoxis keltischen Druiden auch die pythagoreische Philosophie gelehrt haben soll, die als Sklave bei dem Universalgelehrten Pythagoras selbst erlernt haben soll.

Karolingische Reiterei als Illustration zu Ps 60 (Feldzug des Joab), Autor unbekannt

Im frühen Mittelalter lebte das Motiv des Drachens bei fränkischen Panzerreiter weiter, die mit ihre Dracenstandarte in die Fußstapfen sarmatischer Lanzenreiter traten. Hier verkörperte der Drache eine komplexe Mischung aus Wachsamkeit, Klugheit und Stärke. Erst in der Zeit des Hochmittelalters verlor sich die antike Sicht des Drachens und auf Grund der theologischen Entwicklung wurde er nun zu einem Sinnbild des Bösen und der Erbsünde. So wurde in dieser Zeit auch die Schlange im Paradies als ein geflügelter Drache dargestellt. Neben dem Sinnbild der Verführung erhielten aber auch Dämonen eine Drachengestalt und wurden so nicht nur als Wasserspeier, sondern auch zur Dekoration von Taufbecken verwendet. Legenden, wie die des Heiligen Georg, der seine Lanze im Kampf gegen den Drachen erhob, verbreiteten den allgegen-wärtigen Kampf gegen das Böse, der zu einem festen Bestandteil der christlichen Lehre wurde. Betrachtet man die Drachensymbolik vor diesem Hintergrund. so zeigt auch  die Fläche des frühmittelalterlichen Wales, wie tief das Motiv im Bewusstsein verwurzelt war. So zeigen dessen Landesgrenzen eine Übereinstimmung mit dem Sternbild des Drachens, so wie er am Morgen des Frühlingssäquinoktiums zum letzten Mal zu sehen war. Dabei lag dann der Kopf des Drachens auf dem Königreich Gwent. Hier errichteten die Römer auch das bekannte Legionslager Venta Silurum, mit dem sie den andau-ernden Widerstand der einheimischen Silurer zu brechen suchten.

Camelot auf einer Illustration aus Gustave Dorés „Idylls of the King“, 1868, gemeinfrei

Der hier liegende Kopf des Drachens unterstreicht aber nicht nur die geschichtliche Bedeutung des Landstriches, sondern auch dessen mythische. Hier liegt auch der Ort Caerleon, der als einer der möglichen Orte von König Artus Camelot gilt. Es war das Zentrum jener Tafelrunde, dessen Kopf Artus war und er war der Sohn des legendären Uther Pendragon, dem `schrecklichen Drachenanführer´.

Der Drache von Wales, 8.Jhd., Sicht am Morgen des Frühlingsäquinoktiums, Stellarium

Bilder: Wikipedia/ Flagge von Wales, Unknown Vector graphics by Tobias Jakobs, gemeinfrei/ Dacian Standard Draco, Foto Boldwin, gemeinfrei /Karolingische Reiterei als Illustration zu Ps 60 (Feldzug des Joab), Autor unbekannt /Camelot auf einer Illustration aus Gustave Dorés „Idylls of the King“, 1868, gemeinfrei / Der Drache von Wales, 8.Jhd., Sicht am Morgen des Frühlingsäquinoktiums, Stellarium

Hadrian in colour, by Danila Loginov — FOLLOWING HADRIAN

Antiquity was a very colourful place! The myth of all-white marble classical sculpture that remained uninterrupted for centuries has been put to rest thanks to modern science. Over the past thirty years or so, ground-breaking research in pigmentation have revealed new evidence for painted and ornamented surfaces on classical sculpture. Modern techniques such as X-ray……

Hadrian in colour, by Danila Loginov — FOLLOWING HADRIAN

Celtic Warrior Queens: Boudica of the Iceni — Under the influence!

Queen Boudica – by John Opie – Public domain This article was first published on #FolkloreThursday.com, 8th October 2020, titled Celtic Warrior Women: Queen Boudica of the Iceni by zteve t evans. Queen Boudica Queen Boudica, ruler of the Iceni people of Britain, was famous for leading a violent uprising against Roman rule. She was […]

Celtic Warrior Queens: Boudica of the Iceni — Under the influence!