Noah’s Flood: Competing Visions of a Mesopotamian Tradition — Is That in the Bible?

December of 1872 marked a watershed in biblical studies. At a highly publicized lecture for the Society for Biblical Archaeology, with British Prime Minister William Gladstone in attendance, an Assyriologist named George Smith revealed the startling contents of a tablet he had recently discovered. The tablet, one of 25,000 or so that had been excavated […]

Noah’s Flood: Competing Visions of a Mesopotamian Tradition — Is That in the Bible?

Why the Noah’s Flood Story Cannot Be True — From Fundie to Atheist

There are SO many great scientific sites out there with huge amounts of information on this subject that it’s just . . . daunting. So my plan is to pull out seven of the important points and list them here. Then I will put a number of links at the end for those of you […]

Why the Noah’s Flood Story Cannot Be True — From Fundie to Atheist

The Flood — Faith, Science & Reason

The Deluge (by Leon Comerre—Musee de Beaux Arts de Nantes) Almost all Christian denominations, including the marginal ones like the Mormons (the Church of Jesus Christ of Latter-day Saints), believe the Bible to be the Word of God. The far greater majority of these denominations, again also marginal ones like Jehovah’s Witnesses, even believe every […]

The Flood — Faith, Science & Reason

Time – Precession — Cradle of Civilization

Zitat

The great flood A flood myth or deluge myth is a narrative in which a great flood, usually sent by a deity or deities, destroys civilization, often in an act of divine retribution. Parallels are often drawn between the flood waters of these myths and the primaeval waters found in certain creation myths, as the […]

über Time – Precession — Cradle of Civilization

Der Hohenstaufen und die Sintflut – Teil 2

Die Katastrophe als Auslöser einer Erneuerung.

Der babylonische Atrachasis-Mythos stellt die älteste Überlieferung dar, in der die Flut geschildert wird. Atrachasis, der `der überaus Weise´ erfährt von dem Gott Enki dass die Götter die Menschheit mit einer großen Flut beseitigen wollen. Enki weist ihn an eine würfelförmige Arche zu bauen um sein Familie und alle Tierarten zu retten. Mit einer ähnlichen Schilderung taucht der Mythos einer Arche später in der Genesis auf. Anhand von Bibelstellen berechnete der irische Theologe James Ussher Im 17.Jahrhundert den Zeitpunkt der Flut auf das Jahr 2501 v. Chr. Bislang gibt es zahlreiche Erklärungsversuche die ein reales Ereignis als Ursache des Mythos sehen. Neben der minoischen Eruption, dem Vulkanausbruch der Insel Santorin, wurde lange Zeit ein Meteoriteneinschlag für den plausibelsten Grund des Mythost gesehen.

barringer krater

Barringer Krater Arizona

So vermutet der Archäologe Bruce Masse von Los Alamos National Laboratory in New Mexiko, dass ein Komet in den indischen Ozean eingeschlagen sei und dort eine gigantische Flutwelle verursacht haben könnte. Dabei habe eine zweihundert Meter hohe Wasserwand die an- liegenden Küsten überrollt und sich dutzende von Kilometer bis in das Landesinnere gewälzt. Das durch die gewaltige Hitze verdampfte Wasser und Gestein sorgte dann in weitem Umkreis für katastrophale Wirbelstürme und andauernden Regen. Doch sorgfältige Prüfungen von Kometeneinschlägen in den letzten 11000 Jahren Eine genaue Prüfung von Einschlägen der letzten 11000 Jahre Geologen Nicholas Pinter and Scott E. Ishman von der Southern Illinois University. widerlegt die Theo- rie eines kosmischen Ursprungs der Sintflut. Eine schlüssiger Erklärung glauben die die amerikanischen Marinegeologen William Ryan und Walter Pitman gefunden zu haben. Während der letzten Eiszeit, der Weichseleiszeit lag der Meeresspiegel um mehr bis zu 150 Meter nied- riger als heute und das Schwarze Meer war ein Süßwassersee. Als sich der Wasserspiegel durch den sprunghaften Temperaturanstieg vor rund 10000 Jahren erhöhte drang das Wasser durch die Bosporusenge und füllte das Becken des Schwarzen Meeres in relativ kurzer Zeit um 80m.

Überschwemmung

Überschwemmung in Brasilien

Durch die Temperaturveränderung begannen die ausgedehnten kont- inentalen Eisschilde Nordamerikas und Asiens abzuschmelzen und damit stieg der Meeresspiegel langsam aber kontinuierlich in jedem Jahrhundert um ungefähr 2 m an.Betrachtet man die Bevölkerungs- verteilung Heute lebt ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung in einem Streifen von bis zu 50 Kilometer von den Küstenlinien entfernt. War die Verteilung in dieser Zeit ähnlich, wenn auch mit andren zahlen beutete es dass spätestens nach zwei Genartion eine Küstenansiedlung wieder aufgegeben werden musste. Da dieser Vorgang sich über einen großen Zeitraum erstreckte und sicher niemand das Ausmaß des Wasseran- stieges abschätzen konnte blieben Berge der einzige Zufluchts- und Hoffnungsort der Menschheit. Nur der Fels garantierte noch die Stabilität im stetigen Vordringen des Wassers. Mit dem Bild des Berge begann auch die Schöpfungsgeschichte der ägyptischen Mythologie. Sie erklärt den Beginn mit dem Zeitpunkt, als Atum, der Selbstentstandene, aus der Urflut geboren wurde und im selben Augenblick sich durch seine Schöpfungskraft der Urhügel aus dem Urgewässer erhoben hat.

olymp steffani Gipfel

Der Olymp – Stefani Gipfel

Zum Zeitpunkt der vermuteten Entstehung des Hohenstaufen hatte der Meeresspiegel erst knapp die Hälfte der heutigen Höhe erreicht. Damit war die Angst vor dem weiteren Vordringen sicher nicht unbegründet. Dies dürfte mit ein Grund gewesen Kultstätten wurden auf Bergen an- zulegen. Für die ersten Bauwerke der neuen Warmzeit des Mittelholo- zäns wurden sie so zum Vorbild, das mit einfachen Mittel der Trocken- mauertechnik nachgeahmt werden konnte. Die durch die lang anhalt- ende Flut hervorgerufene Bevölkerungswanderung löste sicher einen Entwicklungsschub innerhalb der Sprachen aus genauso wie sie die religiösen Vorstellen der Menschen veränderte. Da die Unterwasser- archäologie noch immer ein Nischendasein besitzt, sind bislang nur spärliche Überreste dieser Flutkatastrophe gefunden worden, wie die Reste einer Terrassenanlage vor der Insel Okinawa oder die Tempel vor Pura Tembok auf Bali.

Pura Tempok

Tempel vor Pura Tampok

Der Hohenstaufen und die Sintflut – Teil 1

Jan brueghel der Ältere

         Jan Brueghel der Ältere – Die Sintflut mit Arche Noah 1601
Der Film Noah führt wieder einmal mit eindringlichen Bildern vor, wie ein Schöpfungs- mythus durch triviale Bilder verstümmelt und der Lächer-lichkeit preisgegeben wird. Bei Führungen am Hohenstaufen wird oft die Frage gestellt, aus welchem Grund dieses Bauwerk und sicher auch andere in ähnlicher Form entstanden sind. In diesem Zusammenhang kommt natürlich auch der Begriff Sintflut zur Sprache. In der mittelhoch-deutschen Sprache bedeutet das Wort `sin´ immerwährend. So wurde auch in vielen Erzählungen über die Flut berichtet.

Erst der Kampf unterschiedlicher Glaubensströmungen innerhalb der katholischen Kirche während des 13. Jahrhunderts brachte die Sintflut mit der ähnlich klingende Sünde und dem Strafgericht Gottes in Verbind- ung. Im 17.  und 18. Jahrhundert wurde diese Katastrophe, auch im Hinblick des Gelehrtenstreites ob Katastrophen die eigentliche Ursache für das Bild der Eerde seien, zu einem beliebtem Thema innerhalb der Bildenen Kunst. Laut den Texten der (Gen 7,10–24 EU und Gen 8,1–14 EU) soll die Sintflut ein Kalenderjahr und 10 Tage gedauert haben. Damit hätte die Flut genau 375Tage gedauert. Die Zahlen selbst deuten an, dass sie keine exakte Zeit beschreiben, sondern vielmehr eine symbol- ische Be deutung besitzen. So entspricht der Zahlenwert 375, einem Produkt aus 3x5x5x5 dem den Buchstaben Salomos. Um ein besseres Verständnis des Textes zu bekommen, der sicher vor dem Hintergrund einer globalen Katastrophe verfasst wurde muss zuerst der Name, so- wie das Maß der Arche noch genauer betrachtet werden.
In der hebräischen Sprache bedeutet Arche Kasten oder auch Palast. Die gleiche Bedeutung hat das Wort im akaddischen Gilgamesch Epos. In der Torah wird die Arche mit einer Länge von 300 Ellen, einer Breite von 50 Ellen und einer Höhe von 30 Ellen beschrieben. Auch hier stellen die Zahlen kein exaktes Maß der Arche dar, sondern verkörpern eine symbolische Bedeutung. Im hebräischen Alphabet entspricht die Zahl 300 dem Buchstaben ´Schin´, die 50 dem Buchstaben `Nun´ und die 30 dem Buchstaben ´Lamed´. Eine offensichtliche Verbindung zwischen den Maßen die für diese drei Buchstaben stehen ist, findet sich in der Wurzel des hebräischen Wortes `Lashon´, das Zunge oder Sprache bedeutet. Der Buchstabe `Schin´, welcher einer der drei Buchstaben ist, die `Mütter´genannt werden, verkörpert das Element des Feuers und stellt in seiner spirituellen Eigenschaft die Leidenschaft dar. Gleichzeitig verkörpert der Buchstabe die Fähigkeit, Gedanken und Gefühle in leidenschaftlichen Wörtern auszudrücken.

Dem im spirituellen Sinne oft zerstörerischen `Schin´ folgt der Buch- stabe `Nun´, der für die mitfühlende Empfindsamkeit steht. Ganz be- wußt wird er der Breite der Arche zugeordnet und stellt damit die Weite des Geist- es und .Fähigkeit sich mit anderen zu verbinden dar. Zuletzt wird das Maß um die Höhe oder der Tiefe der Arche mit dem Buch- staben `Lamed´ erweitert.´Er stellt die Erfahrung dar, wenn sich unser leiden-schaftliches Wort mit dem gesamten Kosmos verbindet und sich mit ihm vereinigt und eine neu Wirklichkeit schafft. Die wenigen Zahlen und Worte zeigen, dass mit der Arche kein wirkliches Schiff beschrieb- en wurde, sondern einen ‚Palast des Wissen´, dessen Sprache die Wurzel einer neuen Entwicklung war.

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Kaspar Memberger – Die Sintflut 1588

2. Teil: Die globale Katastrophe als Auslöser einer neuen Entwicklung.