Italy: the Star of Venus — National Symbols

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The founding legend of Rome and the Roman Empire was heavily associated with the goddess Venus in Roman mythology, therefore the state of modern Italy is now also known as the land of sunset and love. Theme song: https://www.youtube.com/watch?v=-DuXkhyYbx0 1. History of Italy Italy has territories stretching out to the central part of the Mediterranean. […]

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Der Sonnenhahn vom Hahnenkamm

Klassischer Wetterhahn, Foto Arne Koehler

Dass ein Hahn auf zahlreichen Kirchturmspitzen steht, ist in einer Jahrtausende alten mythologischen Tradition begründet. So leitet sich sein Name vom mittelhochdeutschen Wort hane ab, das singen bedeutet. Dies macht er auch bei Sonnenaufgang, wo er der erste ist, dessen Töne zu hören sind. Deshalb wurde er einst auch der Morgensänger genannt. Doch der Hahn verkörpert eine ambivalente Symbolik. Die positive verkörperte er bereits bei den Griechen, wo er als Orakeltier und Verkünder der Morgensonne galt . Als Orakel diente er aber ebenso als der Vorbote für den Tod. So gab es die Vorstellung, dass beim Tod des Haushahns auch der Hausvater sterben musste. Der Hahn stand zudem für Kampfeslust und im Christentum auch im Verdacht ein Tier des Teufels zu sein. So wurden Menschen verdächtigt mit ihm im Bunde zu sein, die das Krähen des Hahns nicht ertragen konnten. Diese Sicht blieb allerdings eine Rander-scheinung, denn im biblischen Kontext spielte der Hahn die positiv besetzte Rolle eines Verkünders des neuen Tages. Eine bedeutende Rolle spielt er hier im Neuen Test- ament, wo er nach dem Verrat des Petrus im Garten Gethsemane dreimal krähte.

Dritte Verleugnung Petri mit Hahnenschrei, Foto MOSSOT

Durch diese Ankündigung des Sonnenaufganges sahen bereits die frühen Kirchenlehrer im Hahn ein Sinnbild für die Wiederauferstehung von Christus. So findet sich das Bild des Hahnes als Auferstehungssymbol auch auf den Sarkophagen früher Christen, die sich heute In den Vatikanischen Museen befinden Den Sieg des Lichtes Christi über die Macht der Finsternis verkündet der Hahn heute von zahlreichen Kirchtürmen. Das Auf- treten des Hahns in der biblischen Erzählung wirft Fragen auf, denn gemäß den Regeln der Rabbiner galt dort ein Verbot der Hühnerzucht, Viel mehr scheinen hier Einflüsse der griechischen, wie auch der nordischen Mythologie durch. So galt der Hahn auf Grund seiner Kampfeslust in Griechenland als ein Tier des Kriegsgottes Ares. Ebenso war er als Wächter ein Attribut des Götterboten Hermes und der Göttin Athene. Auch im Norden spielte er Hahn die typische Rolle des Wächters. In der nordischen Mythologie ist er der unsterbliche Wächter Widofnir, der hochoben im Weltenbaum, dem Mimameid sitzt. Hier galt er als der Schrecken der Riesen Surt aus der Feuerwelt Muspellsheim und der Riesin Sinmara aus der Eiswelt Niflheim. Der Name verweist auf Windofnir, den den Himmel der Vanen, den altnordischen Göttern der Fruchtbarkeit, Aus dem Grund vermutet der Sprachwissenschaftlers Karl Joseph Simrock, dass der Name Widofnir die Bedeutung Windweber hatte.

Hahnenkamm vom Tal aus gesehen, mit Breitenstein im Hintergrund, eigen

Auf Grund der Fernsicht war die Namenswahl geradezu ideal, denn von hier aus gibt es Sichtbeziehungen zu wichtigen Sonnenauf- und Untergängen über markanten Land- schaftspunkten. Über die einstige Burg Hahnenkamm berichtet eine alte Sage von einem Bürglesgeist der einst einen armen Wanderer auf dem Weg nach Ochsenwang um den Verstand brachte. Der war nach der Begegnung so verängstigt, dass er die Nacht im Tal verbringen musste. Die Burg, die hier im 12. Jahrhundert auf einem der Kegel des Schwäbischen Vulkans errichtet errichtet wurde, verfiel im 15.Jahrhundert. Nach umfangreichen Sanierungsmaßnamen sind heute wieder die Reste der Haupt-mauern zu sehen. Für die Sonnenbeobachtung gibt es hier zwei wichtige Bezugspunkte, den Gipfel der Teck und den südöstlich gelegenen Breitenstein. So markierten damals gültigen Julianischen Kalender zwei Sonnenuntergänge über der Teck, die beiden wichtige Marienfeiertage: Mariä Verkündigung und Mariä Geburt. Als Zeitmarker für das Bauernjahr eignete sich der Breitenstein und wurde damit auch seinem Namen gerecht. So kündete dort der Sonnenaufgang Mariä Lichtmess über dem nordöstlichen Ende eint den Beginn des Bauernjahres an. Der Zeitraum, der die Feldarbeit bestimmte, endete dann mit dem Sonnenaufgang über dem südwestlichen Ende am Morgen von Martini. Mit Lichterprozessionen und Reiterumzügen wird noch heute in vielen Orten der Martinstag gefeiert. Dabei werden zahlreiche Lieder gesungen, von denen eines den Reim hat: `Der Hahn, der kräht, die Katz‘ miaut, Rabimmel, Rabammel, Rabumm´.

Hahnenkamm mit Sonnenrichtungen, eigen

Wikipedia: Klassischer Wetterhahn, Foto Arne Koehler, CC BY-SA 3.0/ Dritte Verleug-nung Petri mit Hahnenschrei, Fresko in der Wallfahrtskapelle Notre-Dame-des-Fontaines in La Brigue, Foto MOSSOT/ Hahnenkamm vom Tal aus gesehen, mit Breitenstein im Hintergrund, eigen/ Hahnenkamm mit Sonnenrichtungen, eigen, Geo- portal BW sunearthtools

Herald of spring

Wednesday, 22 January 2020

At the Minoan site of Akrotiri, which was devastated by the Thera eruption in the mid-second millennium BCE, the Minoan ‘Spring Fresco’ (c. 1600 BCE) features blooming lilies and dancing swallows…

Hesiod (c. 700 BCE), one of the earliest Greek poets, believed that swallows proclaimed spring. This drawing, copied from an Attic red figure vase (c. 510 BCE), shows three men looking at a swallow and cheering: „Look, a swallow. It must be spring!„…

The people of Rhodes particularly loved the swallow; you were considered lucky if a swallow nested in your house… Terracotta scent bottle found in Kameiros, Rhodian, c. 610–550 BCE…

 

 

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Three finger salute

Tuesday, 3 December 2019

Three finger salute

This is Roman grave monument of Servius Ennius Fuscus, soldier of the VIII Cohort Voluntariorum, originally from Cemenelum (modern Cimiez, Nice), who died aged 38 after 19 years‘ service; he is shown in military gear with his wife Fulvia Vitalis at his side. 1st century AD, Split

It looks pretty normal and ordinary at the first glance, but…

During the first century AD, Split was part of the Roman province of Illyricum, which comprised of Dalmatia and Pannonia, as is the mention by Velleius Pareculus of Gaius Vibius Postumus as the military commander of Dalmatia under Germanicus in 9 AD

Hegel’s Christian Aesthetics — The Orthosphere

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To my friend Paul Gottfried, by far the most learned man in my ken, and the uncrowned monarch of the American Right. Like everything by Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 – 1831), the Introductory Lectures on Aesthetics require from the reader no little patience. Originating as actual lectures – which Hegel delivered to his students at Heidelberg […]

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Egyptian — Tree Spirit Wisdom

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3000 BCE – The Ankh, referred to as the “Key of Life,” is associated with eternal life. Its design symbolizes the morning sun joining with the male and female principles of the heavens and earth. In carrying the ankh, one held the key to the Tree of Life (the immortal soul.) Heliopolis Creation Story – […]

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Der Ritus christianus in der Religio Romana – Teil II: Aufstieg eines Mysterienkultes — Mos Maiorum

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Zu Teil 1: Ritus Christianus – Einleitung: Das Christentum als Quelle für die Rekonstruktion einer heidnischen Religion? Roma locuta, causa finita Dieses bekannte „Zitat“ des Kirchenlehrers Augustinus von Hippo (354–430), bedeutet „Rom hat gesprochen, der Fall ist beendet“ und soll verstanden werden im Sinne von „Wenn Rom gesprochen hat, ist die Diskussion über den Sachverhalt […]

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