Tanngnjostr and Tanngrisnir

Sunday, 17 January 2021

One of the versions of the Scandinavian Yule Goat has long sharp teeth…

Meet Tanngnjostr and Tanngrisnir, the magic goats of Thor…They are the guys that pull his chariot…

Have you ever thought why a thunder god would travel in a chariot pulled by goats? I did…I puzzled and puzzled until my puzzler was sore…Then I presented the result of my puzzling 🙂 in my post „Goat riding thunder gods„…

Now as you can imagine, Thor’s goat were not ordinary goats…No god would ride on a chariot pulled by ordinary goats…

First, they have teeth like carnivores and they eat raw meat…

Also they are immortal. As described in this story:

Once Thor travelled together with Loki. When evening came, they sought cover in a farmhouse. Thor then killed his goats with his hammer, Mjolnir, and skinned them, roasted them and everyone ate the meat…

But, he said, nobody must break any of the bones to suck the delicious marrow. 

But Thialfi, the farmer’s son, broke one of the bones, because the marrow inside the bones tastes by far the best.

Next morning Thor spread the two skins on the ground and laid all the bones on them. Then he swung his hammer, Mjolnir, and the skins and bones moved around until suddenly the two goats stood whole and completely alive again, ready to drive on…

But one of them had a bad leg! Thor got really angry, and Thialfi had to admit what he had done. As punishment Thialfi had to come with Thor as a servant…

And this is why one of Thor’s goats is lame…

Sounds familiar? The goat that gets killed and then resurrects? I talked about the goats that get killed and then get resurrected during European winter rituals in my article „Krampus„…

The goats whose death and resurrection symbolizes the end of winter and the beginning of spring…The death of winter earth and birth of spring earth. Otherwise known as resurrection of nature… 

But what about the goats with teeth? What’s that about? Well there is a very strange fairy tale found in Serbia, Germany and Italy…It’s about a goat…A very annoying goat. 

 

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Goat riding thunder god

Sunday, 16 February 2020

Goat riding thunder god

Donnergott Thor

Norse thunder god Thor, Slavic thunder god Perun and Baltic thunder god Perkūnas all rode the sky in a chariot drawn by goats…Why?

I will here try to answer this question. But I have to warn you: answering this question will open many many interesting questions about the origin of North European pagan religions…

From what I can see, there is not explanation why these north European thunder gods are driving around in goat pulled chariots. Apart from „this belief comes from common Indo-European belief system“…Which is like saying „I have no idea what all this goat rubbish is all about“.

To find why Northern European thunder gods ride around in goat pulled chariots, we have to look southward. To Ancient Greece…

In Greek mythology, the thunder god Zeus was a son of Cronus and Rhea. Cronus learned from Gaia and Uranus that he was destined to be overthrown by his son as he had previously overthrown Uranus, so as soon as Rhea had a child, Cronus would promptly swallow it.

When Zeus was about to be born, Rhea sought Gaia to devise a plan to save him. So she gave birth to Zeus in Crete, and gave him to Ἀμάλθεια  (Amaltheia) who became his foster mother. Rhea then gave Cronus a rock wrapped in swaddling clothes, which he promptly swallowed.

Ἀμάλθεια  (Amaltheia) took Zeus to a cave in Cretan Αἰγαῖον ὄρος (Goat Mountain), today Dikti where she nursed him feeding him goat milk. In order that Cronus should not hear the wailing of the infant, Amalthea gathered about the cave the Kuretes or the Korybantes to dance, shout, and clash their spears against their shields…

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Thors Hammer

Mjölnir, archäologischer Fund von Bredsättra auf Öland/Schweden

Thor, Odin und Freya sind das Thema einer sehenswerten Ausstellung des Archäolog-ischen Museums in Frankfurt. Ausgestellt ist auch ein Exemplar von Thors Hammer, eines der wichtigsten Relikte aus der nordischen Göttermythologie. Thor war einer der obersten Götter, zu denen Odin, Thor, Freyr und Baldur zählten. Alle hatte unterschiedliche Funktionen. Odin galt als der oberste Gott der in Ásgardr lebte, wo er drei Paläste bewohnte. Der Gott Freyr, der oft mit einem großen Phallus-Symbol dargestellt wurde, galt als friedensbringender Gott. Baldur entsprach dem Bild des griechischen Apollon und wurde als Gott des Lichts verehrt. Thor, Odins Sohn, war eine facettenreiche Gestalt. Einerseits war er ein strahlender Held und Kriegsgott, auf der anderen aber auch der Wettergott der mit seinem Hammer Mjöllnir, ähnlich dem römischen Jupiter, Blitze auf die Erde schleuderte. Ihm wurde besondere Tapferkeit und Stärkle zugeschrieben, mit der er zu einem verlässlichen Beschützer der Götter vor den Eisriesen wurde. In der bäuerlichen Gesellschaft Norwegens wurde Thor hauptsächlich als Vegetationsgott verehrt. Ihm waren dort Tempel, Quellorte und Haine geweiht. Zahlreiche Ortsnamen sind deshalb noch heute auf diese einstigen heiligen Stätten Thors zurückzuführen. Doch die Geschichte über- lieferte weniger das Bild eines Vegetationsgottes, sondern das eines berserkerhaften Kämpfers, der mit seinem ungezügelten Temperament zu einem gefürchteten Gegner wurde. Dazu trug auch sein magischer Hammer Mjöllnir bei und sein mit Zauberkräften versehener Gürtel. An ihm hing auch sein listiger Gefährte Loki. Zur sagenumwoben Stärke Thors passte auch dessen Appetit, mit dem er ganze Ochsen allein verschlingen konnte.

Thor auf dem Wagen

Während aber im mediterranen Raum Gestirne die Götter verkörperten, ist dies aus dem nordischen Raum nicht überliefert, wohl auch weil die meisten Sagen erst nach er Christianisierung niedergeschrieben wurden. Dennoch verweisen mehrere Spuren auf das Sternbild Thors. So passen sein sagenhafter Appetit auf Ochsen, sowie der magische Gürtel zum Sternbild Orion. Beides lässt sich am nächtlichen Himmel beobachten. Orion folgt dem Sternbild Stier und scheint ihn kurz vor dem Untergang zu erlegen. Thors magischer Gürtel zeigt sich in den drei Gürtelsternen des Orion die beim Aufstieg über den Horizont wie eine himmlische Leiter wirken. In den griechischen Mythen wird er als riesiger und starker Jäger beschrieben der in Böotien und Kreta lebte. Bei seiner Jagd wurde er von seinen Jagdhunden Sirius und Procyon begleitet. Im Alten Testament wird das Sternbild Orion gleich dreimal zusammen mit den Plejaden erwähnt. In den meisten griechischen und lateinischen Versionen wurde sein Name mit `kəsî´l, der Riese über- setzt. Dieses Bild taucht auch im Arabischen auf, wo Orion `al-jabbār´, ebenfalls der Riese genannt wird.

Orion zur Wintersonnenwende, um 200 n. Chr.

Orion, in der Gestalt Nimorods wird die Gründung des Königreiches Babylon zuge- schrieben wird (Gen 10,8.). Im Alten Testament wird diese Stadt jedoch als Inbegriff eines gottfeindlichen Sternkultes und einer Machtanmaßung angesehen. die von Gott bestraft wird (Jes 14). So ist auch die Rede davon, dass bereits der oberste babylonische Gott Marduk Orion bestrafte und in Fesseln gelegt in die Unterwelt bringen ließ. Der Fall des Hochmütigen beschreibt wieder Jessaja. in dem er vom Hochmut des Stolzen und der Hoffart des Gewaltigen spricht (Jes 13,11) spricht. Bei der notwendigen Strafe spricht der Prophet von einer `Verdunkelung der Sterne, des Himmels und ihrer Orione / Toren.´

Orion, Letzsicht zum Herbstäquinoktium, um 200 n. Chr.

Wie kein anderes Sternbild zeigen sich im Orion tatsächlich zwei völlig verschiedene Zustände der Gestalt des himmlischen Jägers. Mit erhabener Geste steigt er im Osten auf und scheint beim Abstieg hinter den Horizont zu Fall gebracht worden zu sein. Betrachtet man seinen Lauf in der Zeit ab dem 2. Jahrhunderts, deutet er eher daraufhin dass ihm, dass ihm sein furchterregender Nimbus später zugeschrieben wurde. So erscheint er kurz nach Sonnenuntergang zur Wintersonnenwende und ist so wie sein ägyptischer Verwandter Osiris ein Symbol der Wiedergeburt. Ebenso erscheint er zur Zeit des Herbstäquinoktiums, dem Zeitpunkt der Erntefeste, was auf seine Rolle als Vegatationsgott hinweist. War Orion Thor, so er scheint auch Thors Hammer in einem neuen Kontext. Die Geometrie seiner himmlischen Gestalt passt zur Proportion jenes sagenumwobenen Mjöllnir. Er scheint so mehr als eine Art Amulett, mit dem Thors magische Kräfte beschworen wurden. Wurde in ihm auch das Symbol der Wiedergeburt gesehen, so ist auch der Hammer anders zu deuten. Nicht im Kontext des Berserkers, sondern als Sinnbild der Umformung, vom irdischen Leben in das der Anderswelt.

Orion und Thors Hammer

Auch Orions Mutter Jörd, eine Vegationsgöttin, weist mehr auf die fruchtbringenden Eigen-schaften Thor/Orions hin. Die werden auch in der Vorstellung von Frigg, der Gemahlin Odins`s sichtbar. Ihr Spinnrocken, der Stab an dem die noch ungesponnenen Fasern hängen, wurde einst in den 3 Gürtelsternen des Orion gesehen.

 

Bilder: Wikipedia/ Mjölnir, rchäologischer Fund von Bredsättra auf Öland/Schweden, from Nordisk familjebok / Simulation, Stellarium