A brief introduction to the introduction of cuneiform on the Armenian Highlands: Guest post by Annarita Bonfanti —

Hi! I am Anna Bonfanti, former PhD candidate at the University of Pavia (Italy), and my research is (still) focused on different aspects of the Urartian culture: the adoption and adaptation of the cuneiform writing system by the Urartian royal class appeared to be a particularly important and curiously understudied topic. Firstly, a brief introduction […]

A brief introduction to the introduction of cuneiform on the Armenian Highlands: Guest post by Annarita Bonfanti —

Die Arche Noah und das Königreich Urartu

Bau der Arche –  Hult, Adolf, 1869-1943

Nachdem Gott die Nachkommen Adams als völlig verdorben ansah, befahl er Noah ein Schiff aus Zypressenholz zu bauen und deses mit Kammern auszustatten. Nachdem das Schiff fertig war und Noah von jedem Tier ein Paar in der Arche untergebracht hatte, brach die begann die angekündigte Sintflut. Dieses dramatische Ereignis wird im 6. und 7. Kapitel der Genesis auch mit genaueren Zeitangaben beschrieben, doch die sind auf den ersten Blick widersprüchlich. So wird im 7. Kapitel die Dauer der Flut von 40 Tagen angegeben ,aber im 24. Vers des Kapitels dauert sie dann 150 Tage. Als reine Zahlen betrachtet scheinen sie nur eine symbolische Bedeutung zu besitzen, denn die 40 wie au die 15 tauchen in biblischen Texten mehrmals auf. So wird die Zahl 40 im Alten Testament gleich bei mehreren Ereignissen erwähnt und steht dann immer für eine Zeit des Wartens und der Prüfung. Genauso lange hält sich auch Moses auf dem Brg Sinai auf, um 10 Gebote zu empfangen. Dies geschah während des Auszuges aus Ägypten und der anschließenden Wanderung durch die Wüste, die bis zum Erreichen des Gelobten Landes 40 Jahre gedauert hat. Die Zahl 40 enthält aber auch eine mathe-matische Symbolik, die auf das kulturelle Fundament einer Gesellschaft verweist. Mit dem Produkt 4×10 steht die 4 für die Orientierung innerhalb der 4 Himmelsrichtungen und die 10 für eine Gesamtheit, die im 10-Finger Zählsystem begründet ist. Auch die 150 lässt sich als Produkt aus 5x3x10 darstellen, wobei die 5 auf den Mensch mit seinen 5 Sinnen und die 3 auf die mit ihm verbundene göttliche Trinität hinweisen.

Proportionen der Ache, eigen

Die Zahl 150 taucht aber auch noch an anderer stelle der Sintfluterzählung auf, den die Grundfläche der Arche, die mit 300×50 Ellen angegeben wird, hatte damit eine Fläche von 15000 Quadratellen. Nach dem Ende des Regens und dem Sinken des Wasser-pegels wird im 8 Kapitel der Geneis erzählt, dass die Arche dann am siebzehnten Tag des siebten Monats im Gebirge Ararat aufsetzte. Ein Blick auf die Klimatabelle der armenischen Stadt Sanliurfa zeigt dann eine Ähnlichkeit innerhalb des Klimaentwicklung in dieser Jahreszeit. Begann das Jahr zur Wintersonnenwende, so ist mit dem 150. Tag der 19. Mai erreicht und zu diesem Zeitpunkt ist auch das Maximum der Regenfälle überschritten. 40 Tage später, mit dem Beginn des Monates Juli, sind sie nahezu versiegt und haben die die Niederschläge haben ihr Minimum erreicht. Zugleich herrscht dann die größte Hitze und Trockenheit, was das den Rückgang des Wasserpegels und damit das Aufsitzen der Arche plausibel erscheinen lädst.

Klimatabelle Armenien, Grafik climate-data.org

Diesem Zeitpunkt der Landung markierte aber auch Orion mit seinem Frühaufstieg Auf- stieg am Morgen. In der historischen Forschung zählt die Genesis zählt zum deutero-nomistisches Geschichtswerk, dessen Entstehung in der zeit des babylonischen Exils vermutet wird. Doch im im 4. Jahrhundert wurden die Schriften durch Kirchengelehrte redigiert und neu geordnet, Die Benennung des Ortes der Landung verdankt die Erzähl- ung aber dem in Kappadokien geborenen, spätantiken Kirchenhistorikers Philostorgios. Da er sich aber zum Arianismus bekannte, einer in offizieller Sicht der Kirche geltende Irrlehre, sind die Originale seiner Werke vernichtet worden. Der vor Philostorgios nur als Land Urartu bezeichnete Ort de Landung wurde von Philostorgios als der Berg Ararat, der höchsten Berg Armeniens angegeben. In seinen Werken verarbeitete der Kirchen-historiker auch zahlreiche pagane Mythen die in diese Übergangsphase des Christen- tums durch neue ersetzt wurden. Zu dieser Zeit galt Hayk als die oberste Gott der Armenier, der auch als legendärer Gründer des Volkes verehrt wurde. Doch das Bild des Hayk, soll sich aus dem des Khaldi, dem obersten Gott der Uraräter entwickelt hab- en und dieses Land Urartu erlebte seine Blütezeit im 7. Jhd. BC. Kurz darauf wurde das Land dann Teil des persischen Großeiches. In Urartu wurde Khaldi als mythischer Bog- enschütze, Schnitter und auch als Wettergott verwehrt. In Bildern wurde er meist auf einem Löwen stehend, auch mit einem Speer in der Hand dargestellt, Ein Denkmal in der armenischen Stadt Yervan stellt seinen Nachfolger Hayk ebenso als Bogenschützen dar, der mit seiner Silhouette ebenso wie Khaldi auch dem Sternbild Orion gleicht. Wohl zurecht wird deshalb in der Forschung vermutet, dass beide Gottheiten den gleichen Ursprung besitzen.

Orion zur Zeit der Arche(biblische Chronologie2540 BC), Stellarium

Das Bild des Khaldi und das des Löwen deckt sich aber auch mit der Beschreibung der Flut. In seiner Rolle als Wettergott war Orion am Beginn der heißesten Jahreszeit kurz vor Sonnenaufgang noch zu sehen Zwei Monte später war sie mit dem Temperatur- abschwung im August zu Ende und damit hatte Orion wieder einmal die Macht der Sonne mit ihrem solaren Symbol, dem Löwen besiegt.

mehr dazu in:

Bilder: Wikipedia/ Bau der Arche Hult, Adolf, 1869-1943; Augustana synod. [from old catalog] – https://www.flickr.com/photos / Proprtionen de Arche, Grafik, eigen / Klimatabelle Armenien, Grafik climate-data.org / Armenien / Orion zur Zeit der Arche(biblische Chronologie2540 BC), Stellarium

Poppies

Saturday, 16 May 2020

I came across this interesting artefact recently.
The artefact turns out to be from Urartu and is forehead part of the horse head gear. It is currently kept in Karlsruhe, Badisches Landesmuseum.

It was dated to c. 800BC

Urartu is a geographical region commonly used as the exonym for the Iron Age kingdom also known by the modern rendition of its endonym, the Kingdom of Van, centered around Lake Van in the historic Armenian Highlands (present-day eastern Anatolia).

The symbols depicted on this artefacts are very interesting indeed.

The „god“, I presume it’s a god, is riding on a bull. He is standing in the middle of (wearing) a flying winged disc, usually symbol for the sun and he has what looks like sun disc on his crown. And the whole metal thingy is shaped like a sun with rays pointing upward…

But he couldn’t be a sun god.

Armeniens Berg

Ararat is where the European tradition and most of Western Christianity place the landing of Noah’s Ark. It is featured prominently in Armenian literature. According to Meliné Karakashian, Armenian poets „attribute to it symbolic meanings of unity, freedom, and independence.“ It is the principal national symbol of Armenia and has been considered a sacred mountain […]

über Ararat and the Armenian nation — Cradle of Civilization